Dieses Journal liegt mir gerade mal zwei Tage vor. Ein randvolles Heft mit Bildern der Wettbewerbe der BSW. Was mir bei diesen Fotogruppen immer gefallen hat und auch heute noch gefällt: Man sieht sehr gute Bilder von Menschen und was das Thema Bahnhöfe und Züge betrifft, kann man hier nur staunen. Sie können ebenfalls Mitglied werden, ohne dass sie mit der Eisenbahn fahren oder Eisenbahner sind. Einfach mal Anfragen bei Gerhard Kleine, der für die Redaktion inkl. Layout zuständig ist. Sie erreichen ihn – wenn er nicht gerade beim Fotografieren ist – unter: 07142 65730 oder unter gerhard.kleine@web.de. Vielleicht gibt es eine Fotogruppe in Ihrer Nähe, von der Sie nichts wissen.
VÖAV Österreichischer Amateurfotografen-Verein
Heute bringt die Briefträgerin die neue Ausgabe des VÖAV. Im Gegensatz zu Ausgaben in früheren Jahren macht bereits das Titelbild von Thomas Pichler „Lust zum Reinschauen“ auch Lust zum Reinschauen beim Journal. Das Layout ist großzügiger gewordenen und die kleinen Briefmarkenbilder, welche man auch aus Verbands-Katalogen kennt, sind fast verschwunden. Die Beiträge sind interessanter geworden, wie zum Beispiel von Michaela Pucher „Fotografie ist meine Leidenschaft“. Wobei in der Ausgabe meist Ausschreibungen oder Ergebnisse von Wettbewerben zu lesen sind. Einer der interessantesten Wettbewerbe ist für mich der „VÖAV Kollektionen-Circuit“. Da meine Frau und ich im VÖAV Mitglied sind, werden wir uns an diesem wieder einmal beteiligen (ja, so eine Mitgliederwerbung schafft nur Franz Matzner mit seiner Überredungskunst). Falls Sie ebenfalls Mitglied werden wollen, einfach auch einmal auf die VÖAV-Seite schauen.
Neuer NEWSLETTER wurde gut angenommen
Danke für die Rückmeldungen zum neuen Newsletter von einigen fotoGEN-Plus-Lesern. Diesen soll es in Zukunft regelmäßig geben. „Könnt Ihr nicht einen Newsletter verschicken, in dem der nächste Einsendeschluss steht?“ schreibt ein Teilnehmer, der schon öfters den Termin übersehen hat. Dies ist damit an ca. 100 Interessenten geschehen. Weitere müssen noch gespeichert werden, was etwas Zeit in Anspruch nimmt. Die „Bayern-Olymp-Fotografen“ erhalten diesmal noch ein gesondertes Mail mit einigen Infos zum Wettbewerb und zu den Preisen. Auch einige Fehler habe ich bereits festgestellt, z.b. ist bei zwei Meldungen die Schrift zu nahe am Bild. Rätsel gelöst, wird nicht wieder geschehen. Einsendeschluss für den Wettbewerb ist der 4. Juni 2015. fotoGEN-Leser finden die Ausschreibung im digitalen Magazin. Wer sie noch schnell zugesandt haben möchte, einfach ein Mail an: info@fotogen-onlinemagazin.de senden. 4 Bilder sind erlaubt im Format DIN A4, mit Rückumschlag und 5 Euro Teilnahmegebühr. Alle Bilder gehen mit einem kurzen Kommentar von den Juroren und von mir zurück. Damit haben Sie Tipps, falls Sie die Bilder zu weiteren Wettbewerben schicken.
Norbert Rosing beim NDR
Vor einigen Tagen haben wir Norbert Rosing mit seiner Frau noch auf den GLANZLICHTERN in Fürstenfeldbruck angetroffen, in netter Runde mit anderen uns bekannten Tier- und Landschaftsfotografen. Gestern (Samstag, den 24. Mai), habe ich gerade noch rechtzeitig die Sendung vom NDR entdeckt, in der er über seine Fotografie spricht und auch sein neues Buch vorstellt. Wer sie versäumt hat, kann hier einige Ausschnitte aus dieser Sendung DAS! >>> mit ihm sehen.
Papiere aus Japan – Ihnen schon bekannt?
Haben Sie Ihr Foto schon einmal auf japanischem Papier geprintet, das aus Hanf, Gapi-, Kozo- oder Mitsumata-Fasern besteht? Nein, meine Frau, die Papier-Expertin hier im Haus auch noch nicht. Sie hat für Sie das Papier von der Awagami Factory ausprobiert und sagt Ihnen in der nächsten Ausgabe von fotoGEN, für welche Motive es sich besonders eignet (manche Papiere sind mit ausgeprägter Struktur, manche sehr dünn) und natürlich woher Sie es in Deutschland beziehen können.
Ihre schönsten Bilder – runter von der Festplatte !
Milliarden von Fotos landen auf diversen Festplatten oder gehen in der Grösse 600 Pixel, 72 dpi in’s Internet. Meist auf soziale Medien wie Facebook oder Google plus. Eine Qualitätsbeurteilung in dieser Grösse ist nur bedingt möglich. Ich sage immer, die Bilder müssen runter von der Festplatte. Deshalb finden Sie in fotoGEN immer wieder Berichte über Papiere, egal ob von der Firma TECCO, Hahnemühle, Sihl, Rauch, Photolux usw. Fotografen schicken ihre Bilder teilweise auch an diverse Firmen wie CEWE, WhiteWall oder Canon, um nur drei Firmen zu nennen. Dazu kommt, dass der Umsatz an selbst gestalteten Fotobüchern auch weiterhin steigt. Obwohl es fotoGEN nur in digitaler Form gibt, der Wettbewerb ist mit Papierbildern DIN A4 (noch kostengünstig, auch als Brief für 1.45 Euro). Aus diesem Grund wird es auch nie ein Massenwettbewerb werden. Dafür erfreuen sich die Juroren alle drei Monate an Fotos, bei denen Sie auch das Papier und die Präsentation als Kriterien bewerten können. Juror Maximilian Mutzhas: „Es ist immer wieder schon schön, wenn man das Papier riechen und angreifen kann. Dazu die stetig steigende Qualität der Prints seit Jahren“. Auch bei unseren Seminaren zeigt meine Frau, wie ein Foto auf verschiedenen Papieren wirken kann. Wir hoffen natürlich auch weiterhin auf die Unterstützung von Sponsoren, so wie zur Zeit von TECCO. Sie haben Sample Packs für die 15 Fotografen bereit gestellt, welche beim fotoGEN-Wettbewerb eine Urkunde in der 1. Runde erreicht haben und in der nächsten Runde erreichen werden.
Sonderausgabe – für Almenrausch-Workshopteilnehmer und alle fotoGEN-Plus-Leser
In dieser Ausgabe wird es in erster Linie um die Motive gehen, welche beim Seminar „Almenrausch“ aufgenommen wurden. Im Juni und zu einer früheren Zeit in der Steiermark. Die Alpenrose ist u.a. in der Nähe von Krakaudorf in einem Naturschutzgebiet anzutreffen. Aber auch andere Blumenbilder werden zu sehen sein, die es zu diesem Zeitpunkt gibt. In dieser Ausgabe können sich die Teilnehmer mit ihren besten Motiven vorstellen. Ausserdem zeige ich aber auch aus meinem Vortrag „Blumenfotografie“, was man noch im Fotokoffer haben sollte, um zu guten Bildern zu kommen. Heute sind die Möglichkeiten, um gestalterisch interessante Blumenfotos zu bekommen, sehr viel grösser und einfacher, als vor 8 Jahren, als wir mit den Seminaren dort angefangen haben. Auch „Lieblingsblumen“ der Fotografen, wie beispielsweise die Rose, kann heute schnell und einfach per Programm noch „aufgemotzt“ werden. Die Ausgabe geht an alle Teilnehmer automatisch, fotoGEN-PLUS-Leser können diese anfordern. Wer fotoGEN >>> jetzt ein Jahr lesen möchte, bekommt die Ausgabe ebenfalls und Infos zu den nächsten Seminaren an diesem Ort.
20×15 cm Wucht in Bildern
Im Jahr 2000 erschien von Bergfotograf Jürgen Winkler, der mit seinen schönen Schwarzweiss-Bergfotos bekannt wurde, das „andere Bild der Berge“ – dies war auch der Buchtitel. Darin zeigte er die Realität der Alpen, welche mit Ästhetik wenig zu tun hatten. Er zeigte, wie Menschen durch Umweltsünden die Berge verändern.
Das Buch von Lois Hechenblaikner „Hinter den Bergen“ aus dem Steidl-Verlag kommt mit einem eher zünftigen Titelbild daher. Zieht man dieses Bild – wie einen Schuber vom Buch – wird es noch romantischer. SW-Bilder von einer schönen, heilen Bergwelt. Was danach kommt, ist in „Zweier-Serien“ SW und Farbe, die beste Zusammenstellung, welche ich seit langer Zeit gesehen habe. Im Gegensatz zu Winklers Buch, ist diese fotografische Herangehensweise aber noch bitterer und ironischer, wie bei seinem Buch. Mehr Infos dazu, finden Sie in der nächsten Ausgabe von fotoGEN.
Selfie-Wahn: Man glaubt es kaum
„Spielende Kinder auf dem Gleis“ ist eine Meldung, die jeden S-Bahn-Fahrer nervt. Und die meine Frau fast jede Woche zu hören bekommt. Denn das bedeutet meist längere Wartezeiten. Heute steht in der Zeitung der häufigste Grund: Das Selfie für soziale Netzwerke! Diese Bilder bedeuten „Freiheit und Freundschaft“. Wenn man es weiss, wird man sich als S-Bahn-Mitfahrer weniger ärgern, wenn es wieder mal heisst „Jugendliche auf dem Gleis?“ Dann doch lieber „Hinterbacken-Selfies“ (auch zur Zeit IN!), die im sicheren Kinderzimmer aufgenommen werden können.
Nachtrag: Gerade lese ich in der Zeitung, dass zwei Mädels wieder auf den Gleisen erwischt wurden. Kommentar von ihnen: „Wir wussten nicht dass die S-Bahn pünktlich kommt ! „ Wobei, das ist natürlich schon verwunderlich, dass sie mal pünktlich ist 🙂 🙂 Ausserdem wurde vor kurzer Zeit auch ein Brautpaar !!! auf den Gleisen erwischt. All das führt natürlich zu ärgerlichen Verspätungen.
Neue Panasonic-Kamera: LUMIX G70 (das Nachfolgemodell von der G6)
Die ersten Pressebilder vom neuen Kamera -Nachfolgemodell, der G6. Ich glaube, der Leser hat mehr davon, wenn er sie von oben und hinten sieht, als von vorn. Denn dort liegen auch die Bedienungselemente und es ist nicht nur ein Objektiv zu sehen. Das Modell ist ab Ende Juni in Schwarz und Schwarz-Silber erhältlich. Preis steht noch nicht fest (Digitale Systemkamera im Micro-FourThirds-Standard).
Was hat die neue Kamera zu bieten? 4K – Zwei Modusräder, Vorder- und Rückrad dazu Fokus-Hebel, Touchscreen-Monitor dreh- und schwenkbar, 7,5 cm, OLED-Display für den Sucher 2,4 Millionen Bildpunkte, 8 Serienbilder bei voller Auflösung, WiFi für Bildübertragung und Fernbedienung, Gesichtserkennung und Augenerkennung-AF, Verschlusszeiten bis 1/16.000 Sekunde, Bildgrösse im 4:3-Format 4592×3448 Pixel, , Motivprogramme inkl. Panorama, Kreativ-Modi, Bildstile, Ausklapp-Blitz, Gewicht Body betriebsbereit 415 Gramm. Weitere Infos unter www.panasonic.net

Der Startschuss ist gefallen: Blende 2015
Der Startschuss zur 41. Runde des bundesweiten Fotowettbewerbs „Blende 2015“, der jährlich wiederkehrenden Gemeinschaftsaktion von Tageszeitungen und der Prophoto GmbH, ist gefallen. Generationsübergreifend sind alle Fotografen aufgerufen, mit ihren Aufnahmen zu den vorgegebenen Themen mitzumachen: „Zahn der Zeit – Ästhetik des Verfalls“ „Tierisches – Tierisch gut“ „Schnappschuss – Ich war dabei“ „Naturschönheiten“ „Nachtaufnahmen / Wenig Licht“ „Auf der Straße“ (Sonderthema für Jugendliche bis 18 Jahre). Mehr dazu finden Sie hier >>>
Ein Glanzlicht in Fürstenfeldbruck: Afrika lässt grüßen

Wenn Teleobjektive auf Stativen auf Raubvögel zeigen, dann ist in Fürstenfeldbruck wieder Glanzlichter-Zeit.
Immer wenn ich mich dem Austragungsort der Naturtage nähere, muss ich an die „Villa Kunterbunt“ denken. Gleich strömen wieder Fotografen, Aussteller, Kinder und Besucher auf einen ein. Dazu kommen Wildvögel und in diesem Jahr auch ein paar Kamele. Vorher noch kurz einen Blick in den Bauernmarkt werfen, danach der Marsch durch den Fotomarkt. Die ersten Stände, die wir besuchen, sind wie immer ISARFOTO/BOTHE und NOVOFLEX. Man kennt sich seit Jahren und schaut, was es in diesem Jahr an neuem Zubehör gibt. Danach wartet man, bis der erste Vortrag beginnt, damit man in Ruhe durch die Gänge kommt. Ein Rundgang in der Ausstellungshalle schließt sich an und durch ein paar andere Räume mit Fotos. Dazu gehört ein Blick zum DVF-Stand. Kleine Überraschung, im Gegensatz zum letzten Jahr wurde der Altersdurchschnitt kräftig gesenkt. Man könnte schon sagen, es waren im Vergleich zwei Jugendliche am Tisch – u.a. der Vorsitzende des Fotoclubs Erding. Und ein Besucher unterschrieb gerade einen Antrag.
Weiter in einen anderen Raum. Hier ist Fotograf Benny Rebel in Aktion, bei dem man nie weiss, präsentiert er vorrangig sich selbst oder seine Bilder? Das gezeigte Buch kostet 30.000 Euro, eine preiswertere Ausgabe 10.000 Euro – fast schon ein Schnäppchen. Bei diesem Spektakel gehen die Naturfotografen hinter ihm völlig unter. Ich persönlich würde mir kein so ein teures Buch kaufen sondern gleich ein Bild von Nick Brand, ebenfalls ein Afrikafotograf, der auch auf dem Pariser Kunstmarkt bereits ausgestellt hat. Aber jeder hat eben so seinen Geschmack. Danach braucht man zuerst mal eine Pause im Klosterstüberl. Hier trifft man immer auf Fotografen oder lernt neue kennen. Diesmal ist es Fotograf Teufel, der es mal gewagt hat, von Zingst nach Bayern auszureisen. Aber auch Norbert Rosing mit Frau ist anzutreffen, Brigitte und Heiner Henninges, Jürgen Winkler oder Fotograf Konrad Wothe. Für ein Schwätzchen ist dann immer Zeit. Vor den Ausstellungshallen kreischen die Raubvögel, die wie jedes Jahr immer wieder mit langen Rohren „abgeschossen“ werden und vereinzelt auf Wettbewerbsbildern auftauchen. Es dringen Trommeln an das Ohr, stimmt es ist ja in diesem Jahr das Thema Afrika dran. Die Kamele interessiert es wenig. Sie ziehen ruhig ihre Bahn und die Kinder freut es.




