Immerhin ist schon einmal der Titel fertig. Diesmal in etwas veränderter Form. Wir zeigen Ihnen in dieser Ausgabe einige der besten Motive, die nicht ganz vorn lagen, vom AC-FOTO german-mega circuit 2015. Auch sie haben es verdient, erwähnt zu werden. Dieses Titelbild (von Geoff Smith) ist ebenfalls aus dem genannten Wettbewerb. Wir gehen in der nächsten Ausgabe auch auf das Buch und den neuen Vortrag von Michael Martin ein und fragen den Vorsitzenden Peter Ernszt „weshalb ist Ihre AKF Fotogruppe so erfolgreich?“ Von AKVIS und macphun gibt es wieder Programme zu gewinnen und bis jetzt beteiligen sich zwei Papierfirmen an der ersten Wettbewerbsrunde. Nicht zu vergessen, es gibt wieder neue Bücher die wir besprechen und es gibt auch welche zu gewinnen. Ausserdem haben wir in „AUSPROBIERT“ zwei Kameras für sie auf Herz und Nieren geprüft und sagen Ihnen, was uns jeweils gut daran gefallen hat. Diese hatten wir auch in Pullman City dabei. Die dortige Stimmung inkl. blaue Stunde, passt zu unserem Erfahrungsbericht. Schließlich müssen die hohen ISO-Werte und der 5-fach-Verwacklungsschutz für etwas gut sein. Für einige Teilneher, welche mich schon gefragt haben – für die 1. Runde ist der Einsendeschluss der 8.3.2016. Für die letzte Runde in diesem Jahr der 8.12.2015. Die Preise finden Sie am Anfang des Blogs inkl. Teilnahmebedingungen und Bildaufkleber. Der Wettbewerb gilt nicht nur für fotoGEN-Leser – aber nur für Fotografen, welche DIN A4-Papierbilder einsenden. Digitale Wettbewerbe gibt es genügend, wir wollen weiterhin mit den Juroren Papier riechen und fühlen können – und uns an tollen Prints erfreuen, welche von den Teilnehmern gemacht wurden.
Aurora ist da, die neue HDR-Software
Die neue Software ist da, welche es vorab nur für Apple gibt. Der Höhepunkt für HDR ist zwar zwischenzeitlich erreicht, aber es verblüfft doch, was diese Software zu bieten hat. Anhand von einem etwas älteren Bild aus meiner Geburtsstadt Isny/Allgäu habe ich diese schnell mal ausprobiert. Vorab: Es gibt so viele Presets (und damit auch Regler), dass man leicht den Überblick verlieren könnte. Am Ende wusste ich selbst nicht mehr, welche Variation ich vorziehen sollte. Eine etwas längere Besprechung folgt demnächst auf der Webseite www.detlevmotz.de >>> und in fotoGEN. Hier finden Sie vorab weitere Informationen >>> Noch in englischer Sprache, aber meist erfolgt nach kurzer Zeit auch eine deutsche Version.
Hochauflösende Sony a7R II
Die neue hochauflösende Kamera α7R II von Sony bringt Tiere, die sonst nur unter dem Mikroskop erkennbar sind, ganz groß raus. Sie zeigt jedes Detail der Krabbler, die es sich im Winter hinter Schränken, unter Sofas oder Teppichen gemütlich machen. Die Fotoreportage stellt die Top Ten der Insekten und Spinnen vor, die am häufigsten im Haus überwintern. Dazu gehören die Große Zitterspinne, der Gemeine Ohrwurm oder die Kleidermotte. Ich zeige Ihnen demnächst hier wöchentlich einen der Krabbler.
Das 90-mm-Makroobjektiv von Sony eignet sich perfekt für packende Nahaufnahmen und Porträts – nicht nur von Insekten. Mit beeindruckender Klarheit und außerordentlich sanften Unschärfe-Effekten gewährleistet es unerreicht scharfe und detailreiche Bilder. In Zusammenarbeit mit der gemeinnützigen Schutzorganisation Buglife>>> hat Mikael Buck zehn Krabbeltiere porträtiert, nach denen wir in diesem Winter besonders Ausschau halten sollten:
So nebenbei: Mal eine interessante Pressemeldung!
Prophoto: Welche Bilder darf man verbreiten und welche nicht?
Manchmal denkt man, es ist kein Zufall. Vor einigen Tagen nahm ich eine kleine Stammtischrunde in Garmisch-Partenkirchen mit dem iPhone auf. Alles passte! Trotzdem kann ich euch hier nur den eher langweiligen Teil zeigen. Weshalb? Weil mein Bauchgefühl mir riet, hier eher mal nachzufragen, ob ich das Bild veröffentlichen darf. Denn zwei der Gesichter waren recht gut zu sehen. Heraus zu bekommen, wer es war, ist die eine Sache, die Genehmigung zu erhalten für den Blog, eine andere. Um es kurz zu sagen, meine „Mittelsfrau“ in dieser Angelegenheit bekam ein klares nein, als der Fotografierte „Internet und Facebook“ nur hörte. Klar, ohne Genehmigung hätte ich hier ein interessantes Foto mit dem iPhone bieten können, auf der anderen wird es eine teure Sache, wenn der Fotografierte es entdeckt. Ja, er wird sicher nicht im Internet surfen, aber es gibt Söhne, Töchter, Stammtischkollegen die es vielleicht machen. Und wäre ich auf die „Zusage“ wartete, kam der Bericht in Prophoto >>>. Unbedingt lesen und dann überlegen, ob es wert ist, ein bestimmtes Bild im Blog oder Facebook zu zeigen. Bereits eine Abmahnung kann bis zu 800 Euro kosten. Was viele Amateurfotografen vergessen, eine schriftliche Zusage für die Veröffentlichung in einer Fotozeitschrift, einem Katalog oder einer Zeitschrift schließt das Internet nicht automatisch ein – auch nicht Facebook!
Die alten und neuen Clubmeister vom Fotoclub Erding
Hier sehen Sie ein Foto der neuen (und alten) Clubmeister 2015 des Fotoclubs Erding. Die Sieger: Erich Mansfeld; Vize: Norbert Senser. Im letzten Jahr war es umgekehrt. Die Clubmeisterschaft wird im Fotoclub nach 4 Quartalswettbewerben entschieden. Beide waren 2015 auch extern erfolgreich: Beide mit Urkunden und Annahmen in fotoGEN. Erich Mansfeld erhielt neben Annahmen und Urkunden in vielen internationalen Wettbewerben auch eine Goldmedaille bei „Ecological Truth 2015“ in Sofia. Norbert Senser 2. Platz bei der Süddeutschen Fotomeisterschaft im Bereich Color und Goldmedaille beim „AC-Foto German Mega Circuit 2015“. Ausserdem erhielt er im April den Titel „EFIAP“ verliehen. Den LINK zu den Quartalswettbewerben >>> mit interessanten Fotos finden Sie hier. Die „Meistergalerie“ finden Sie hier >>>
Winter & Weihnacht
Noch deutet nichts auf eine kalten Winter hin. Auf Weihnachten immerhin, dass die Weihnachtsbäume aufgestellt werden und die ersten Buden stehen. Eine bestimmte Jahreszeit habe ich nicht, die mir besonders gut gefällt. Der farbenfrohe Herbst lohnt sich für Aufnahmen, aber auch der Winter mit Nebel, Eis und Schnee fasziniert mich immer wieder. Zu dieser Zeit kann man aber auch gut Personen fotografieren. Wie im letzten Jahr den Baumverkäufer oder den „Mann mit dem Kamel“ in Pullman City. Und ich freue mich, wenn ich beide in diesem Jahr wieder sehen könnte. Den einen vor der Haustür, den anderen hoffentlich in Pullman City am Ende des Monats. Schauen wir mal. Natürlich hoffe ich auch auf neue Motive in der Winter- und Weihnachtszeit. Einige „Serienthemen“ habe ich mir bereits vorgemerkt.
Die LUMIX G70 (Nachfolgemodell der G6)

Es ist immer schön, wenn man ein Päckchen auspacken kann, das eine Kamera für bestimmte Zeit verspricht. Eigentlich ist es noch nichts mit „großer Fotoherbst-Safari“, das entsprechende Auge spielt noch nicht ganz mit. Aber einen Schuss auf meinen Lieblingsbaum kann ich mir nicht verkneifen. Die Kamera liegt sehr gut in der Hand, eine meiner wichtigsten Tasten plus/minus ist nicht irgendwo versteckt und das Auslösegeräusch habe ich sofort abgeschaltet. Ich freu mich mit dieser und einer anderen Kamera auf Pullman City und ihre Motive. Vom letzten Jahr habe ich die Westernstadt mit dem amerikanischen Weihnachtsmarkt noch in guter Erinnerung. Und mit dem Glühwein gibt es auch keine Probleme, denn der Bus ab Erding fährt erst nach der blauen Stunde wieder zurück. Passt! Bild noch völlig unbearbeitet. Hier das JPG, die RAWs werden erst später geöffnet. Obwohl ich von Werten zu Bildern wenig halte, schon bei Color Foto nicht: Blende 5,2 – 1/320 sec. ISO 200 – 61 mm – 1 Blende Unterbelichtung Objektiv 14 bis 140 mm.
Zur Eröffnung des Weihnachtsmarkts sehen Sie an dieser Stelle später noch einige Motive vom letzten Jahr.
Aurora-HDR – noch drei Tage !
Neue Infos – neuer LINK – hier mehr dazu >>>
Recht umtriebig ist die Firma macphun, welche immer mehr interessante Programme auf den Markt bringt. Einige davon haben wir in fotoGEN bereits vorgestellt. Jetzt erscheint „Aurora HDR“ exklusiv für Mac entwickelt. „Aurora HDR ist anders als alles, was sie kennen. Es wird die Leute umhauen“, meint der Entwickler Grey Ratliff. Noch bin ich etwas skeptisch, denn die HDR-Zeit mit kitschbunten Farben ist eher vorbeigeschwappt. Aber wie die Mode, auch Programme und Programm-Apps kommen in abgeänderter Form immer wieder.
Das wird versprochen: Revolutionäre HDR-Algorithmen ermöglichen die gesamte Bandbreite an HDR-Looks. Bildbearbeitung mit dem umfangreichsten Tooles auf dem Markt. Signatur Pro Presets von Treu Ratliff für Ergebnisse mit einem Klick. Ebenen, Masken und Pinsel garantieren eine optimale selektive Bearbeitung. Angepasste Texturen geben eine kreative Freiheit. Detailverbesserungen für „Drama“ im Bild. Einfaches Teilen über soziale Netzwerke. Suport von RAW, JP’G, TIFF und weiteren gängigen Bildformaten. Aurora HDR ist als Standard-Version und als Pro-Version erhältlich. Vorbestellungen der Pro-Version ab heute. Erhältlich sind beide Versionen ab 19. November. Einführungspreis: 39,99 Euro statt 49,99 Euro. Pro Version 89,99 Euro anstatt 99,99 Euro. Auf der macphun-Seite erfahren Sie mehr (zur Zeit noch in englischer Sprache) >>>
Von der Speicherkarte auf Papier – TECCO-Papier!
In unregelmäßigen Abständen empfehle ich hier Fotopapiere , welche meine Frau oder ich für gut empfinden. Denn von der Speicherkarte auf das passende Papier, ist der letzte Schritt für die Präsentation ein sehr wichtiger. Das Papier soll edel wirken, wenn es zu Ausstellungen und Fotowettbewerben geht, die Farben sollten lange haltbar sein, der Abrieb spielt auch eine Rolle. Und der Schwabe würde noch dazu sagen: „Nicht zu teuer ist auch wichtig!“ Natürlich können wir nur Papiere vorstellen, die wir empfohlen bekommen haben oder für Testzwecke zur Verfügung gestellt erhielten. 15 Urkundengewinner der letzten Runden, kennen TECCO bereits mit einem anderen Papier, welches wir für unsere Auszeichnung nehmen. Das gezeigte Motiv wurde einmal in Farbe, in SW (und damit meine ich SW ohne Farbstich) und mit einem Preset von macphun geprintet. Dieses Papier ist TECCO Photo PM230 A4, 50 Blatt, 13,80 Euro inkl. MwSt. Dazu gibt es dieses noch in DIN A3, für 27,70 Euro ebenfalls 50 Blatt. Es ist recht preisgünstig und sieht trotzdem recht edel aus – hier in der matten Ausführung. Wie bei diesem Motiv zeigt das beschichtete Fotopapier sehr kräftige Farben, welche recht brillant erscheinen.Wer satte Schwärzen benötigt, sollte aber zu einem anderen Papier greifen. Auf dem Button rechts, kommen Sie direkt zur TECCO-Seite.
Ein Fotograf mit unscharfem Blick
Nach vier Tagen zurück aus der Augenklinik in München, darf ich nur sehr beschränkte Zeit an meinen Mac, bis ich wieder normal sehen kann. Auch 3D-Filme fallen zur Zeit flach 🙂 Meldungen setze ich auf den Blog, wenn Sie mir als kurze Info geschickt werden, mit einem Bild, das ich nicht mehr bearbeiten muss. Also 600 Pixel längste Kante. Hoffe, dass ich wieder fit bin, bis die neue LUMIX G70 (Nachfolgemodell der G6) und die neue Olympus-Kamera OM-D (mit 5-Achsen-Bildstabilisation) eintrifft. Diese habe ich aber auf jeden Fall beim amerikanischen Weihnachtsmarkt in Pullman City Ende des Monats dabei. Eine optimale Kulisse, die sich für solche Kameras eignet, auch weil dort Stative nur bei ganz wenigen Motiven möglich sind. Dazu kommt, dass dort schwere Kameraausrüstungen eher hinderlich sind. Mehr dazu dann im Dezember hier.
In Dorfen: Träume, Hoffnungen, Ängste – eine Ausstellung
Am 9. November 2015 um 19:00 Uhr wird im Gymnasium Dorfen (Josef-Martin-Bauer-Str. 18, 84405 Dorfen) die Ausstellung zum Fotoprojekt „Die Würde des Menschen ist unantastbar“ von Peter Schaller, Thomas Peschel-Findeisen und Maria-Luise Berger eröffnet.
In intensiven Portraits werden Menschen, die als Flüchtlinge zu uns gekommen sind, in ihrer Würde dargestellt. Die Portraitierten werden durch einen neutralen Hintergrund in den Bilder aus ihrer aktuellen Umgebung gelöst. Ziel des Projektes ist den Flüchtlingen einen kleinen Teil ihrer Würde zurückzugeben. Bestenfalls werden dadurch auch wir Einheimische uns unserer Menschlichkeit bewusst und uns die Frage stellen: Wie würden wir mit einem vergleichbaren Schicksal umgehen?
Die Menschen erscheinen auf den Bildern als Individuum mit ihrem Stolz, ihren Träumen und Hoffnungen, aber auch mit ihren Verletzungen und Ängsten. Daher wurden die Portraitierten nicht zu gestellten Posen angeleitet, sondern ihnen wurde nur die Frage gestellt: „Wer bin ich? – Wie fühle ich mich?“
Mehr zum Projekt und zur Ausstellung sind unter www.projekt-wuerde.de >>> zu finden.
Tipp: Da Dorfen nicht so weit von Erding entfernt liegt und auch dort Ängste wegen dem Camp herrschen – das es sicher noch lange geben wird – ist diese Ausstellung auch für Erdinger sicher interessant.









