Von der Buchausstellung im Gasteig ist es es nur wenige Minuten – im gleichen Gebäude – zu „Gast“. Von der Ausstellung sieht man bereits das blaue Licht für die Tannen leuchten. Ein Lokal, bei welchem Sie am Eingang eine Karte erhalten, mit der bestellt wird (Selbstbedienung). Es wurde dort noch ein gemütlicher Abend mit Profifotograf Maximilian Mutzhas. Die Ausstellung selbst bietet viele Bücher von bayrischen Verlagen. Auf dem Bild oben sehen Sie nur einen kleinen Ausschnitt. Da für Fotoaufnahmen in den letzten Tagen wenig Gelegenheit war, sind die zwei Kameras, welche wir vorstellen, immer dabei. In diesem Fall alle Aufnahmen mit Olympus und dem Objektiv 12-40 mm, 1:2,8 PRO. Der Adventskranz wurde dabei mit der HDR-Einstellung fotografiert. Im Gegensatz zu iPhone-Aufnahmen ist hier der Docht der Kerze noch zu sehen und zeigt nicht nur ein helles Loch. Ausserdem ist die Qualität der Bilder, auch durch den 5-fach-Verwacklungsschutz, überzeugend.
Das Petzvalobjektiv ist das erste Porträtobjektiv (100 mm Brennweite) der Fotogeschichte. Es wurde von Josef Maximilian Petzval im Jahre 1840 in Österreich konstruiert und von Peter Wilhelm Friedrich von Voigtländer zuerst gebaut ( Quelle, wikipedia.org ). Eine Neuauflage durch Lomography ermöglicht es Bilder wie vor 170 Jahren digital zu erstellen. Die Linse wird von Zenit in Russland gefertigt. Wie man an den Bilder erkennen kann hat die Optik, mit 85mm und Anfangsblendenöffnung von f/2.2, einen ganz besonderen Charakter. Das Teil sieht durch die Fertigung aus massivem Messing sehr hochwertig aus. Hier zu den Bildern: mutzhas.com/people. Mehr zu dem Kultobjektiv findet man bei Lomography.
Der Profifotograf aus München gibt auch Seminare, u.a. auch über Lightroom, den er perfekt beherrscht und viele Tipps auf Lager hat. Lassen Sie sich in seinen Newsletter (und zusätzlich auch in meinen) eintragen: Hier geht es zu seiner Webseite >>>
Für meine Blogleser noch eine weitere, kurze Info von Maximilian Mutzhas: „Bilder wie zu Grossvaters Zeiten. Das Petzval 85mm ist bei Weitem nicht perfekt aber die Chrakteristik ist einzigartig. Das Objektiv gibt es für Canon und Nikon Mount, mit Adapter ( Metabones, Comlite, Vizelex ) auch auf Sony E-Mount verwendbar. Es ist rein manuell zu bedienen und es gibt keine Kameraübertragung der Daten. Für mich ein Geheimtip für Leute die ohne Filter und Bildbearbeitung ( am Computer ) mal ganz anders anmutende Bilder erstellen wollen“. Zu kaufen am Besten unter: http://shop.lomography.com/de/lenses >>>
Ich habe es hier auf dem Blog nicht mit der Politik. Es reichen mir schon die ewigen Diskussionen auf Facebook, die meist ziemlich ausarten.. Aber einen schönen Satz lese ich heute in einer Zeitschrift:
Mit einem 6-Punkte-Plan will von der Leyen den IS besiegen!
Na dann brauchen wir uns ja keine Sorgen zu machen. 🙂 🙂 Kleine Zusatzmeldung von n-tv am 2.11. „nur 29 von 93 Tornados bei der Bundeswehr einsatzbereit“.
Es liegt ein neues Fotobuch auf meinem Tisch. Wieder einmal von Cora und Georg Banek, die ich schon öfters in fotoGEN mit Buchbesprechungen vorgestellt habe. Meist mit einem „sehr empfehlenswert“ oder „empfehlenswert“. Es hat etwas gedauert, bis ich auf dieses Buch hier kurz eingehen konnte, weil ich zur Zeit eigentlich noch keine Bücher inkl. kleine Schriften lesen dürfte. Es könnte in’s Auge gehen 🙂
Misstrauisch werde ich immer, wenn es eine „umfassende Fotoschule“ ist. Denn solche Bücher kommen zur Zeit sehr viele. Die Fotografie kann aber nicht jedes Jahr neu erfunden werden. Immerhin, auf 527 Seiten kann man viel erklären und das Buch ist gut gegliedert und augenschonend zu lesen. Wer die früheren Bücher von diesem Autorenpaar kennt, findet auch vieles, was in den früheren Büchern bereits ausführlich besprochen wurde. Trotzdem vorab ein Tipp, weil Weihnachten kommt: Für ambitionierte Fotoamateure bietet es für 36,90 Euro viel Stoff und ein Fotoseminar kostet meist mehr. Als Geschenk für einen Amateur mit Ambitionen ist es ebenfalls gut geeignet. Interessant für mich wie immer: Grundlagen Bildgestaltung – Komposition – Bildgrafik und Bildanalyse. Mehr über das Buch wie immer im nächsten fotoGEN. Ausserdem werde ich auf www.detlev-motz.de >>> demnächst eine Seite einrichten, auf dem ich einige erfolgreiche – alte und neue Bücher – vorstellen werde.
Ein Exemplar „Porträtfotografie 2“ von Cora und Georg Banek ist ist beim fotoGEN-Fotowettbewerb (siehe Info oben) im Buchpaket zu gewinnen. Das hier vorgestellte Buch ist im Buchpaket des übernächsten Wettbewerbs Runde 1/2o16 zu gewinnen.
Unser Tagungs- und Übernachtungsdomizil für eine Woche in der Steiermark. Auf dem großen Parkplatz gegenüber ist der Start in den Tag zu ausgewählten Zielen „rund um Krakaudorf“.
Vorab finden Sie hier die Termine für zwei Seminare in Krakaudorf. Diesmal übernimmt wieder Foto- und Reisejournalist Peter Ernszt aus Kaufbeuren den „Almenrausch“. Dieser findet für die Fotografen vom 23. Juni (Anreisetag Donnerstag) bis 26. Juni (Abreisetag Sonntag) statt. Der Preis ist inkl. Halbpension (Frühstücksbuffet und Abendessen) inkl. Seminar 285.- Euro im Doppelzimmer (EZ 310.- Euro)
Der „Herbst rund um Krakaudorf“ mit meiner Frau und mir, findet vom 8. bis 15. Oktober statt. Der Preis, ebenfalls inkl. Halbpension beträgt im Doppelzimmer 540.- Euro (EZ 595.- Euro).
Wie immer finden diese Seminare regelmäßig seit Jahren statt – mit vielen Stammkunden – und sind deshalb schnell ausgebucht. Anmeldung für beide Seminare bei Franz Matzner, 1100 Wien, Ettenreichgasse 48/4/13 franz.matzner@chello.at oder ++43 699 812 38 270.Mehr darüber erfahren Sie in der Sonderausgabe von fotoGEN und von Zeit zu Zeit auf diesem Blog und auf der Webseite >>>.
Bei diesen Seminaren kommt es nicht auf eine bestimmte Kamera an oder bestimmtes Zubehör. Wir sagen Ihnen aber, was die Zukunft bringen wird. Sie können mit Ihrer SLR teilnehmen, mit einer DSLR, einer Bridge-Kamera, Hemdentaschenkamera oder mit dem iPhone (eine der regelmäßigen Teilnehmerinnen macht ihre besten Fotos mit dem iPhone und gewinnt damit auch Wettbewerbe). Es kommt also auf die Bildgestaltung und Kreativität an! Zu 80 Prozent sind wir in der Natur und nicht am PC/Mac. Dort zeigen wir Ihnen aber am Abend, wie man seine Bilder mit wenigen Mitteln und Klicks verbessern kann um damit auch bei Wettbewerben erfolgreich zu sein. Ein großer Teil des Programms am Abend ist immer die Bildbesprechung Ihrer Fotos vom vorherigen Tag. Wobei jeder Teilnehmer 4 bis 6 digitale Bilder vor der Besprechung auswählen muss, die ihm selbst gefallen.
Einmal im Jahr fahre ich mit Larcher-Busreisen ab Erding nach Pullman City (Eging am See, Bayrischer Wald) zum Weihnachtsmarkt. Da kann mich kein Glühwein-Stand abschrecken und es gibt für Fotografen genügend Motive. Die Diskussionen, welche Kamera die Beste ist, nerven mich eher, denn jeder setzt sie für einen anderen Zweck ein. Einer macht nur Bilder bis 13×18 cm und nennt es „Poster“, der andere fängt bei DIN A3 erst an. Was ich aber heute mal loben möchte, ist ein Objektiv! Und zwar das 40-150 mm1:2,8 PRO von Olympus. Ich konnte es an zwei Kameras benutzen und muss sagen, mit einer Kamera mit 5-fach-Verwackungsschutz ist es für diesen Motivbereich der Hammer. Kein Stativ, keine Sorge dass die Bilder in der Dämmerung oder im Salon „frei Hand“ verwackelt werden. Mit Kamera nicht zu schwer in der Hand, von der Bildqualität brauche ich nicht extra reden.
Mein Tipp zum Weihnachtsmarkt in Pullman City: Kommen Sie nicht später wie 15 Uhr dort an. Ab 17 Uhr 30 Uhr (zu dieser Zeit fuhren wir zurück) fängt eine endlose Autoschlange an, bis zu den Parkplätzen. Auch das Fotografieren bei den Menschenmassen wird schwieriger und sie versäumen so manche Aktion. Sehenswert: Der singende Weihnachtsmann mit seiner Band! Da ist Stimmung im Salon. Weitere Infos finden Sie hier >>>
Schöne Stände, stimmungsvoll beleuchtet und ein liebevoll geschmückter Salon um diese Zeit. Unbedingt Zeit nehmen und dem singenden Weihnachtsmann mit seiner Band zuhören.
Zwischendurch gab es etwas Schnee. Gehört eigentlich zu einem Weihnachtsmarkt dazu.
Dieser Salon ist ab 15 Uhr „rappelvoll“, wenn der Weihnachtsmann mit seiner Band so richtig loslegt.
Ich kenne den Salon schon von 2004. Toll, wie dieser zwischenzeitlich aussieht und zur Weihnachtszeit geschmückt wird. Alle Bilder mit dem Olympus 40-150 mm 1:2,8 Pro und einem 12-40 mm 1:2,8 PRO. Dazu kommt der 5-fach-Verwacklungsschutz in der Kamera. Noch nie habe ich so gerne auf einem Weihnachtsmarkt fotografiert. Kein Stativ, keine Verwacklung und bei manchen Aufnahmen eine tolle Unschärfe im Hintergrund. Schön auch, dass ich die Objektive für eine weitere Kamera nutzen konnte. Doch dort reichte der normale Verwacklungsschutz oft nicht aus.
Gerade flattert eine Einladungskarte in’s Haus von Michael Martin. Er zeigt im Schloss Nymphenburg seine Ausstellung. Zur Vernissage auch Auszüge aus seiner neuen Multivision-Show.
Gleichzeitig kommt die Pressemitteilung vom Museum Mensch und Natur – Nymphenburg. Zum 9. Mal werden Bayerns junge Naturfotografen ausgezeichnet. Die Ehrung findet am 30. November 2015 statt. Es beteiligten sich 650 junge Fotografen mit 1500 Fotos. Die Sieger und Bilder dürfen ab 30. November bekannt gegeben werden. Deshalb mehr über diese Ausstellung und die Ausstellung von Michael Martin ab Dienstag.
Jetzt in der Vorweihnachtszeit gibt es einige Attraktionen und Ausstellungen in München und dem Umland, welche man besuchen könnte. Nicht nur Weihnachtsmärkte, von denen man jetzt einen S-Bahn-Plan >>> erhält, wie man am schnellsten zum jeweiligen Standpunkt kommt (PDF per Download). Ohne Auto, denn überall lockt der Glühwein. Deshalb möchte ich zuerst auf die Buchausstellung in München hinweisen, die etliche Veranstaltungen bietet. Ausserdem kann man in Bücher blättern, die man sich eventuell selbst schenken möchte oder Freunden und Verwandten. Sie ist noch bis zum 6. Dezember jeweils von 8 bis 23 Uhr geöffnet. Mehr erfahren Sie hier >>>
Schneller als man denkt, geht die Zeit der Weihnachts- oder auch Wintermärkte vorbei. Etwa 4 Wochen haben Sie dafür noch Zeit. Für mich beginnt dieser Motivbereich am 28.11. mit dem Deutsch-Amerikanischen Weihnachtsmarkt Pullman City. Sein Vorteil: Er hat noch einige Attraktionen und Sonderprogramme zu bieten. Hier sehen Sie drei Motive vom Vorjahr. Ein Problem ist für einen Fotografen, dass er in der blauen Stunde nicht überall sein kann. Von Vorteil bei diesem Weihnachtsmarkt 2015: Die Kameras haben wieder kräftig zugelegt und das Rauschverhalten hat sich verbessert. Dazu kommt der 5-fach-Verwacklungsschutz, der ein Stativ überflüssig macht (Stimmt, ich könnte ja meine eigene SLR-Ausrüstung mit großem Sensor und diversen Objektiven mitnehmen, aber ehrlich gesagt, diese schleppe ich nicht gerne 6 Stunden. Dazu habe ich gleich einen Erfahrungsbericht über zwei neue Kameras). Wie immer fahre ich ab Erding mit dem Larcher-Bus, habe etwa 6 Stunden Zeit inkl. blauer Stunde. Dies reicht für einige Fotos und einige Glühweinsorten. Bequem geht es dann wieder zurück – egal wie stark es schneit. Apropos Schnee: Sollte dieser fehlen, es gibt auch dafür Presets wie man an einem Motiv sieht. Wobei ich echten Schnee natürlich immer besser finde. Die nächsten Weihnachtsmärkte stehen auch schon fest.
Eigentlich kommt mir diese Möglichkeit bekannt vor. Gab es das nicht bei der Lytro? Man merkt, die Zeit geht weiter und auch die Innovationen. Mal schauen, ob ich die Zeit habe, es bei der G70 auszuprobieren. Denn jetzt haben Sie ein ähnliches Features bei Panasonic: Scharfstellen, abdrücken, Ergebnis anschauen – so der übliche Ablauf beim Fotografieren. Geht es nach Panasonic, ist diese Reihenfolge in Zukunft allerdings nicht mehr zwingend. Denn mit der neuen Post Focus-Funktion lassen sich beliebige Bereiche eines Bildes fokussieren, selbst dann noch, wenn die Aufnahme bereits im Kasten ist. Die Funktion ist die jüngste Weiterentwicklung der innovativen 4K Foto-Technologie von Panasonic. Sie ist ab dem 25. November 2015 über ein Firmware-Update für die LUMIX Kameras DMC-GX8, DMC-G70 sowie DMC-FZ300 verfügbar. Ein Update für die DMC-GH4 ist für Anfang 2016 vorgesehen. Hier geht es zu einem kurzen Video >>>
Hier finden Sie die Preise für den fotoGEN-Fotowettbewerb. Im Gegensatz zu anderen Wettbewerben ist dieser nicht mit digitalen Daten sondern mit DIN A4-Papierbildern. Ich freue mich natürlich, dass immer mehr Teilnehmer auch selbst printen. Wenn ja, bitte die genaue Papiersorte auf dem Bildaufkleber angeben. Keine Pflicht, aber es ist auch ein Tipp für die Leser und die Papierindustrie. Die Teilnahmebedingungen finden Sie hier >>> Die PDF-Bildaufkleber >>> welche sich dort schneller ausfüllen lassen bitte ebenfalls beachten. Sollten noch Fragen sein, kurzes Mail genügt. Für Einsteiger ist es auch interessant, wie wird denn juriert? Dies erfahren Sie hier >>
Einsendungen, welche bis Mittwochmittag kommen, gehen noch in die 4. Runde 2015.
Thomas Maschke, Journalist und Begründer von «photoscala.de» hat den Kampf gegen seine schwere Krankheit, die ihn zwang, seine Webseite einzustellen in den frühen Morgenstunden des 21. November 2015 verloren. Seine journalistische Nachfolge konnte er noch regeln.
Thomas Maschke (DGPh) hat seinen 59. Geburtstag noch erleben dürfen. Am 6.November 1956 in Hamburg geboren, lebte er seit seiner Jugendzeit rund um Bamberg und seit einigen Jahren in Reckendorf. Als Gründer und Chefredakteur betrieb er von dort aus seit dem 15. April 2004 das Onlinemagazin «photoscala.de». Wenige Tage vor dem 11. Geburtstag von photoscala erreichte ihn die ärztliche Diagnose, die mit dem gut gemeinten Vorschlag des Mediziners verbunden war, sich einen letzten Wunsch zu überlegen.
Am 15. April 2004 startete Thomas Maschke das Newsportal «photosacla.de», das sich schnell zu einer wichtigen Webseite über Fotografie im deutschen Sprachraum entwickelte.
Auf der photokina 2012 stand Thomas Maschke Pate für ein weiteres Projekt: Zusammen mit Wolfgang Heinen hob er die Zeitschrift «PhotoKlassik» aus der Taufe. Ein Titel für die analoge Fotografie, die Thomas Maschke immer liebte und ihre Vorteile vehement verfocht, musste noch Platz in einer Marktnische haben. Mit grossem Engagement hat sich Thomas Maschke zusammen mit Wolfgang Heinen und einer Reihe gleichgesinnter Autoren einer neuen Leidenschaft verschrieben – und dies sehr erfolgreich, neben der Tagesarbeit für «photoscala».
Die bittere Prognose im April stellte Thomas Maschke vor eine letzte harte Probe und vor die Aufgabe, möglicherweise doch eine Lösung für sein Lebenswerk, die Webseite «photoscala» zu finden. Da kam ein Glücksfall zu Hilfe, mit Martin Vieten, der als fundierter Fachautor bekannt ist und sich bereiterklärte, die Webseite im Sinn und Geist von Thomas Maschke weiterzuführen. Bild: Nina Eibelshäuser Text: Christoph Jehle / Urs Tillmanns / Horst Gottfried