Jahrgang 1946, gelernter Verlagskaufmann, 10 Jahre bei READER DIGEST, 25 Jahre Redakteur bei COLOR FOTO, diverse Bücher, Kodak Fotobuchpreis 1999 für "Kreative Bildgestaltung in der Fotografie", TV-Serie, DAS ABC DER FOTOGRAFIE. Seit 21 Jahren mit meiner Frau zusammen, die ebenfalls gerne und sehr gut fotografiert. Ab 2018 zwei 2seitige Berichte in COLOR FOTO: Bildgestaltung und Besprechung von Leserfotos.
„Herbst in der Steiermark“ – dazu gehört auch der Besuch des Maxlaunmarkt in Niederwölz. Die Aufgabenstellung: Blaue Stunde. Gewonnen hat Wolfgang Küstermeier aus dem Allgäu, mit 85 Jahren der älteste Teilnehmer. Am 2. und 3. Platz Erich Mansfeld vom Fotoclub Erding. Foto: Wolfgang Küstermeier.
Für Weitwinkelfotografen heisst es warten, wenn Manfred Krendl den besten Standpunkt für sein Motiv sucht. Nikon-Fotografen brauchen Zeit 🙂 Foto Detlev Motz
Wie bekommt man ein Pferd in das beste Sonnenlicht? Pferdeflüsterer Detlev versucht es mit allen Mitteln. Da wussten wir noch nicht, dass 5 Kilometer weiter 12 Pferde ohne Zaun zu fotografieren wären. Sie bekamen am nächsten Tag unseren Besuch. Foto: Erich Mansfeld
Was haben wir gelernt? Bei Porträts darauf achten, dass es einen Blickkontakt zum Betrachter gibt. Für Facebook usw. eignet sich vielleicht auch so ein Porträt, wie von Erich Mansfeld in Österreich fotografiert, bei dem man den Fotografierten aus der Vogelperspektive garantiert nicht erkennt 🙂
Heute habe ich WLAN und damit Verbindung zur Aussenwelt. Die Seminarteilnehmer werden in diesem Jahr nicht nur mit Motiven verwöhnt, sondern auch mit dem schönsten Herbstwetter. Das reicht von blauem Himmel mit den schönsten Wolken bis zu Nebelstimmungen. Als Motive gab es heute 12 Pferde ohne Zaun. Wo bekommt man das noch geboten? Das Wetter soll bis zum Abreisetag so bleiben. Auf Raufreif am frühen morgen müssen wir aber verzichten – dazu ist das Wetter zu schön. 80 Prozent der Teilnehmer sind NIKON-Fotografen mit DSLR. Viele haben aber den Vorsatz, auf leichtere Kameras mit Wechselobjektiven umzusteigen. Deshalb war die GH4 ein begehrtes „Schauobjekt“. Morgen sehen wir die ersten Bilder von Christine mit der Lytro. 2015 gibt es hier das Seminar „Almenrausch“ von Donnerstag bis Sonntag. Die ersten Anmeldungen sind eingegangen…
Wieder zurück in Erding. Wieder ein Seminar mit viel Glück, was das Wetter betrifft. Kein Wunder, dass die Teilnehmer mit vielen guten Motiven nach Hause fuhren. Selbst der Rückreisetag, heute am Samstag zeigte sich mit blauem Himmel, Wolken und Nebelfetzen von seiner besten Seite.
Selten sieht man mich mit dem Stativ. Aber das 100 bis 300 mm an der Panasonic Lumix GH4 zwingt mich dazu. Denn 300 mm entsprechen hier 600 mm – und damit wurde dieses Boot am Badesee aufgenommen. Anschließend habe ich das Bild noch mit einem dezenten Preset versehen.
Hier wurde nur der Ausschnitt geändert. Pferdeauge, aufgenommen mit 120 mm Brennweite (Objektiveinstellung ca. 60 mm). 3 der 12 Pferde folgten mir auf Schritt und Tritt. Da funktioniert es auch, ein Pferdeauge scharf zu bekommen. Panasonic Lumix GH4. Bei diesem Seminar kommt es weniger darauf an, wer beherrscht Photoshop sondern „wer kann nicht nur SEHEN sondern auch ERKENNEN. Erstaunlicherweise gab es auch bei der „Blauen Stunde“ viele gute Aufnahmen.
Wieder ein neues Motiv zum Thema „Schilder“. Ein Fotograf fehlt noch in der Sammlung.
Baumgruppe im Rantental
Aufgenommen mit dem 300 mm-Objektiv an der Lumix GH4. Entspricht 600 mm. Ebenfalls im Rantental aufgenommen. Dort sind wir wieder im Juni 2015 zum ALMENRAUSCH.
Mit „unbegrenzte kreative Freiheit“ wirbt Macphun für seine Programme Tonality Pro – Intensify Pro – Snapheal Pro – Focus 2 Pro. Doch eine Begrenzung gibt es: Die kreative Freiheit ist nur für Fotografen mit Apple. Wer die NIK-Programme kennt, wird auch diese Möglichkeiten lieben. Wer sie nicht kennt, bekommt damit bis zu 4 Bildbearbeitungsprogramme, die preiswert sind und viele Möglichkeiten bieten. Ich persönliche liebe die Presets von NIK. Bei diesen Programmen, wie beispielsweise Tonality Pro, bekomme ich noch mehr Presets für diverse Farbstile geboten.
Wer sich für diese Programme interessiert, erhält diese zur Zeit mit 10 Prozent Rabatt (siehe Button rechts). Ausserdem wird fotoGEN ab der „verspäteten Ausgabe“ näher auf diese Programme eingehen. Selbst Profi Maximilian Mutzhas >>>, der sich die Anwendung auf der Photokina erklären lies, war begeistert.
Originaldia, ca. 20 Jahre alt. Die Farben stimmen noch, doch mit Dias kann ich wenig anfangen. Deshalb wurde das Motiv mit der Mark III und Zubehör von Novoflex abfotografiert.
Das gescannte Bild wurde mit „Tonality Pro“ bearbeitet und mit einem anderen „Farbstil“ hinterlegt. Nicht so bunt, nicht so schreiend. Verblüffend: Zeichnung im Haar, die auf dem Dia nicht zu sehen ist. Es stehen endlos viele Presets auch für eine Änderung in einem SW-Bild bereit. Vorteil dieses Programms: Schnell erlernbar, preiswert und endlos viele Möglichkeiten bei der PRO-Fassung. Mein Lieblingsprogramm für Weichzeichnungen und Unschärfen wo ich sie möchte – Focus 2 Pro
Neue Konkurrenz für die Fotoclubs im Allgäu? Die ersten Urkunden halten die Mitglieder bereits in den Händen. Eines der neuen Mitglieder (links unten) hat ein Auge auf den Fotoclub in Wiggensbach geworfen. „Mal schauen, wie lange er beim Fotoclub in Isny bleibt“, meint der Vorsitzende links oben.
Während die DVF Landesfotoschau Bayern startet, sind meine Frau und ich zu einem Fotoworkshop in der Steiermark mit 16 Fotografen unterwegs. Eine Terminüberschneidung, die ich bedauere, denn die Präsentation von Fotos im Stadtsaal am Adolph-Kolping-Platz ist von Wolfgang Elster mit seinem Team immer vorbildlich gelöst. Ich kenne wenige Ausstellungen bei dem Papierprints so perfekt präsentiert werden. Einfach hinfahren, schauen und selbst überzeugen. Genau so wichtig ist natürlich die Idee auf dem Bild und das „Drumherum“ einer Ausstellung. Aber wenn die Fotofreunde Wiggensbach kommen, die Leute von Blende Allgäu und dem AKF, geht der Gesprächsstoff nicht aus. Und vielleicht lassen sich ja noch ein paar Leute mehr aus Bayern sehen, wie auf der BUFO. Das Allgäu ist bei jedem Wetter schön und es soll ein sonniger Herbstag werden. Gottseidank auch für uns in der Steiermark.
PS: Stellen Sie Ihren Navi richtig ein, damit Sie in 89407 Dillingen an der Donau ankommen und nicht in Dillingen im Saarland. Der Rückweg wäre dann ca. 400 km. 🙂
Nimmt man eine SLR zu einer Fotoveranstaltung mit? NJEIN ?! Wir hatten viel Zeit und konnten deshalb in Ruhe Schrobenhausen anschauen. Wie immer, findet man im ersten Moment keine Motive. Bei näherem Hinschauen lohnt es sich und mit dem Tipp von Josef Schwarz vom Fotoclub Schrobenhausen geht man sogar auf den Friedhof. Die Motive von meiner Frau habe ich bereits gesehen und es ist immer spannend, wenn man die gleichen Figuren gesehen hat, die Bildansichten aber verschieden sind. Wobei die Bilder von Christine erst in einem Erfahrungsbericht mit der Samsung zoom K zu sehen sind, in fotoGEN im Januar 2015.
Der Tipp mit dem Friedhof hat sich gelohnt. Hier wäre auch eine DSLR mit Tele manchmal von Vorteil gewesen um exakt von vorn fotografieren zu können. Es waren wirklich schöne Figuren zu sehen, die einen sogar an den Friedhof in Venedig erinnerten.
Ist es den Frauen in Schrobenhausen mit ihren Männern so langweilig, dass sie die Dachrinnen bestricken? Egal, auf jeden Fall ist das Motiv ein Bild wert. Später kamen wir darauf, wer damit Werbung macht. Auch ein Fahrrad wurde zum Motiv, dieses ebenfalls eingestrickt. Die Bildgestaltung erfolgt vor Ort mit Snapseed.
Eigentlich war dieser Wachhund mein Motiv. Aber der Bewohner des Turms bat uns herein und zeigte „sein Reich“ – es war sehr interessant. Der kleine Vereinsraum mit Kachelofen lud geradezu zum Bleiben ein. Sie kennen den Besitzer? Bitte melden, damit wir ihm ein Bild von seinem Hund schicken können. Dem übrigens die Treppe mehr zusagte, wie der Raum – da wollte „der Kleine“ auf keinen Fall hinein.
Es sind fast immer die gleichen Wünsche: Hat der Sölkpaß noch geöffnet, für einige interessante Aufnahmen? Gibt es die gewünschte Kälte am frühen Morgen unter 0 Grad? Haben wir eine gute Herbstfärbung der Bäume? Hat das Lokal mit den guten Forellen noch geöffnet? Wir werden sehen, denn die Stimmungen in der Krakaudorfebene sind von Jahr zu Jahr verschieden.
Willy Puchner – ein Kalender den man sich Monat für Monat gerne anschaut.
Die Vorhersage ist, dass Grafik, Film und Foto immer mehr zusammenwachsen. Schon heute beschäftigt sich die Jugend mit beiden Medien – Film und Foto – gleichzeitig. Willy Puchner ist einer der Künstler, welcher bereits in seinem Buch „Illustriertes Fernweh“ Malerei und Fotografie beispielhaft zusammengebracht hat. Auch wenn sein neuer Kalender (Größe 49,5×68,5) wenig mit Fotografie zu tun hat, er handelt u.a. um die Wirkung von Farben. Und da kann man bei Puchner oft mehr lernen als in einem der üblichen Fotobücher. Deshalb ist dieser Kalender aus dem DUMONT-Verlag eine absolute Empfehlung von mir – und seine Bücher ebenfalls. Der Kalender kostet 35.- Euro und hat eine Silbermedaille erhalten.
Foto: Michael Stegerwald. Auch dieses Bild finden Sie auf der 82. Bundesfotoschau in Schrobenhausen. fotoGEN-Leser kennen es bereits. Der Fotograf war unter den ersten drei Plätzen.
Eine streng gestaltete Innenaufnahme zeigt Reiner Hofmann. Auch dieses Foto ist auf der Bundesfotoschau am Wochenende zu sehen.
Die Eröffnung der Ausstellung mit Siegerehrung findet am Samstag um 14 Uhr statt. Am Abend ab 19 Uhr gibt es einen Galaabend mit der Liveband Yankee Dust. Adresse für den Navi: Alte Schweißerei der Firma Bauer, Bauer-Str. 1, 86529 Schrobenhausen.
Wer kennt sein Buch „Die Sehnsucht der Pinguine“ nicht? Zwischenzeitlich sind viele Bücher von ihm erschienen und auch der Kalender 2o15: Welt der Farben – der keine Farbfotos beinhaltet aber sehr schöne Farbzeichnungen. Ab heute, Dienstag, 30.9.2014, 19 Uhr (Vernissage mit Einladung) sind seine Bilder, Grafiken und Texte auch im Schloss Blutenburg, 81247 München, Internationale Jugendbibliothek, Wehrgang-Galerie zu sehen. Die Ausstellung ist vom 1.10. 2014 bis 29.1.2015 geöffnet. Montag bis Freitag 10 bis 16 Uhr, Samstag und Sonntag 14-17 Uhr.