Es mag sich in der Fotoindustrie noch vieles ändern, es wird auch ewige Diskussionen in FB über Kameras geben, aber dies wird sich nicht ändern.

2006 fotografiert – heute kaum noch möglich

Das Kaltenberger Ritterturnier wurde als die „Show des Jahres“ ausgezeichnet. Es findet seit 37 Jahren statt. Die Vorstellungen von damals, kann man aber mit dem bombastischen Aufwand von heute kaum noch vergleichen. Fotografieren war damals kein Problem. In meiner Zeit lernte ich dann den Wechsel bei der Presseabteilung kennen. Die Regulierungen bei den Fotografen mit Pressegenehmigung wurden aber immer heftiger. Solch ein Foto wie dieses, 2006 aufgenommen, ist heute nicht mehr möglich, weil man dazu bestimmte Standpunkte benötigt. Ausserdem steht dieser Zusatz auf der Webseite, den viele Fotografen übersehen: Aus urheberschutzrechtlichen Gründen ist Fotografieren und Filmen bei unserer Veranstaltung nicht gestattet. Von dieser Regelung ausgenommen sind Fotografen und Filmteams, die von unserer Pressestelle akkreditiert wurden. Wie man das kontrollieren möchte, bei den heutigen Kameras, die sehr klein sein können, aber mit bester Qualität, frage ich mich. Wer nur ein tolles Spektakel erleben möchte, ohne Kamera, dem kann diese Vorführung empfohlen werden.

Zingst – auch zum 10jährigen Jubiläum nicht einfach zu erreichen!

In einem Interview, welches ich vor kurzer Zeit gesehen habe, sagt der heutige Schirmherr Walter Schels einen guten Satz, der von mir sein könnte: „Wie kommt man nach Zingst, die haben doch noch nicht mal einen Bahnhof?“ Das dachte er, als das Umweltfotofestival „Horizonte zingst“ vor 10 Jahren gestartet wurde. Jetzt, im 10. Jahr ist die Anreise nicht unbedingt einfacher geworden. Ich persönlich kann mich nicht beschweren, denn die Pläne dafür macht meine Frau. Sie weiss weshalb, denn sonst wäre ich nicht schon öfters in Zingst gewesen. Eine fotografierende Frau ist für einen Fotografen Gold wert!

Sie können mit dem Flieger bis Berlin oder nach Rostock düsen. Eigentlich die schnellste  Möglichkeit, wenn die Anreise nicht noch weiter ginge, und Rostock nicht an jedem Tag angeflogen wird. Ein Fotograf hat ja nicht nur sein Gepäck dabei, das aus leichten Sommerklamotten besteht, wenn es an die Ostsee geht. Tipp 1: Lassen Sie sich das Gepäck von Hermes oder der DHL zustellen. Das ist möglich und sie schleppen nur noch ihre Kameraausrüstung. Sie sollten ihren Koffer aber rechtzeitig aufgeben. Über Preis und Lieferzeit vorher Erkundigungen einziehen.  Denn wenn Sie mit viel Gepäck am Flughafen Berlin oder Roststock angekommen sind heisst es „wie komme ich jetzt weiter“? Möglichkeit: Bus, Bahn oder Taxi. Per Taxi, geht eher, wenn Sie mit der Bahn bis Ribnitz-Damgarten fahren. Von hier sind es mit dem Taxi noch ca. 50 Kilometer.  Eine weitere Möglichkeit ist die Reise bis Stralsund (schönes Meeresmuseum) und von dort per Schiff oder Bus weiter.  Das Auto habe ich bei dieser Aufstellung nicht erwähnt, denn innerhalb Zingst ist eher ein Fahrrad angebracht und die Parkplätze sind rar. Ausserdem habe ich schon sehr oft Fotografen jammern hören, weil die Rückreise durch einen Stau sehr lange gedauert hat. Wobei wir bei den Flügen grundsätzlich ebenfalls Pech hatten, weil die Flieger 2 bis 4 Stunden Verspätung wegen Unwetter hatten. Das heisst, etwas  Glück gehört bei der An- und Abreise dazu. Aber vielleicht haben Sie noch einen Tipp für die fotoGEN-Leser? Denn viele Fotografen aus Bayern scheuen immer noch die Anreise, wie ich sehr oft höre.

Eine meiner Lieblingsaufnahmen von der Seebrücke in Zingst. Nicht mit jeder Kamera möglich, da mit 1200 mm fotografiert. Aus der Hand mit kleiner Kamera ! Hoffe, ich kann diese Aufnahme 2017 übertreffen. Was nicht einfach ist, denn TAUSENDE von Fotografen fotografieren in diese Richtung. 🙂 Mit dem Auge sind die Surfer dort kaum zu erkennen.

95.000.000 Bilder auf Instagram – werden täglich hochgeladen

Die Anzahl der Fotos von Mitglieder der organisierten Amateur-Fotovereine ist die eine Sache, die Anzahll der Fotos bei Social Media eine andere. Heute, 4. April 2017, sind in einer Fotoausgabe der Süddeutschen Zeitung folgende Zahlen aufgeführt, wobei ich nur einige wenige nennen möchte: Facebook hat 1,9 Milliarden aktive Nutzer. Instagram 600.000.000 aktive Nutzer, Smartphones wurden 2016 weltweit 1.400.000.000 verkauft. Auf Facebook werden täglich 300 Millionen Bilder hochgeladen. Auf Instagram täglich 95.000.000. Ich kann nur sagen, bei solchen interessanten Infos sollten Sie sich PHOTO NOW! in der Süddeutschen mal anschauen. Kostenlose Beilage, vermutlich 2 x im Jahr.

Die „Bayerische Fotomeisterschaft 2017“ ist entschieden…

Es gab bei COLOR FOTO vor mehr als 16 Jahren eine Zeit, da war das Studium von Listen der Bezirks- oder Landesmeisterschaft Bayern als Redakteur, eher unter dem Stichwort „Arbeit“ zu sehen. Oft habe ich damals auch bei diesen Wettbewerbe juriert – Dias oder Papierbilder. Man schaute, wer hat gewonnen, wen könnte man vorstellen? Heute ist es eher ein Vergnügen, wenn ich die Liste anschaue und sehe, wer eine Medaille oder Urkunde gewonnen hat – oder auch keine. Welcher Club dafür viele Annahmen aufweisen kann. Denn viele der Fotografen aus Bayern kenne ich persönlich – manche schon seit Jahren nur vom Namen her. Ob der AK Kaufbeuren Fotomeister wird, die Fotofreunde Wiggensbach, Schrobenhausen oder Würzburg, freuen kann ich mich über jeden dieser Clubs, denn auch dort kenne ich viele Mitglieder.  Glückwunsch diesmal an den AKF und die aktiven Fotografinnen und Fotografen, welche sich auch aktiv bei fotoGEN-Wettbewerben beteiligen. Bilder, die jetzt auf der Fotomeisterschaft in Kaufbeuren zu sehen sind, waren oder sind gerade in fotoGEN – wie dieses Motiv. Interessant ist natürlich auch, welche Namen fehlen. Nein, da ist keine Schadenfreude dabei…Man kann nicht immer das Quentchen Glück haben, um dabei zu sein. Mein Spruch lautet:: 60 Prozent KÖNNEN und 40 Prozent GLÜCK gehören dazu. Bei manchen Jurierungen kann es auch umgekehrt sein. Die Liste der angenommen Fotos, Urkunden und Medaillen >>>

Motiv oben, erfolgreich bei fotoGEN und dieser Meisterschaft: Susanne Seiffert, AKF (Fotoclub in Kaufbeuren).

Lost Places – Buchbesprechung und Bilder von Silke Kemmer

Eigentlich ist es eher ein Zufall, dass ein Buch wie „Lost Places“ auf dem Tisch liegt, für eine Buchbesprechung und dazu noch Bilder von der „Fotografin des Jahres“ (fotoGEN 2011). Es ist Silke Kemmer, die sich auch recht erfolgreich und aktiv beim fotoGEN-Wettbewerb beteiligt. Die Bilder, welche die fotoGEN-PLUS-Leser>>> zu sehen bekommen sind eine Wucht (Nein, sie sind nicht in diesem Buch zu sehen).. Jedes einzelne Foto exzellent fotografiert und ausgearbeitet. Wobei die Fotografin bei diesem Bild dazu schreibt: „Das sind keine Photoshop-Lichtstrahlen, die ich grundsätzlich nicht mag, sondern sie sind echt!“ Silke Kemmer hat sich aber nicht nur diesem Thema verschrieben, sie überrascht immer wieder mit neuen Motivbereichen – mit neuen Ansichten. Freuen Sie sich in der nächsten Ausgabe auf ihre Bilder. Meine Frau und ich waren von der Auswahl der Fotos einfach nur begeistert.

Amsterdam, ich komme! Amsterdam, es war schön!

Motiv aus Amsterdam. Eines der  480 Fotos in vier Tagen, von einer Städtereise, bei der Fotos eigentlich Nebensache sind. Aufgenommen mit der LUMIX TZ71 und mit Luminar bearbeitet.

Es ist für mich ein zusätzliches Glück, eine Frau vor fast 17 Jahren kennengelernt zu haben, welche selbst sehr gut fotografiert. Das dauernde „kommst du jetzt endlich“, welches viele Männer kennen, fällt auf einem Spaziergang mit ihr weg. Jeder findet sein Motiv oder fotografiert es in einer anderen Art. Daheim am PC/Mac schaut man sich gemeinsam die Bilder an – und jeder sagt dem anderen was ihm gefällt oder welchen Ausschnitt man vielleicht eher wählen könnte. Einmal im Jahr gibt es die 3/4-Tages-Frauenreise in eine Großstadt. Diesmal kam meine Frau aus Amsterdam zurück. Am anderen Tag schaut man sich zusammen das „Rohmaterial“ an. Wobei Sie nicht mit ihrer „großen Fotoausrüstung“ unterwegs ist, sondern mit einer kleinen Kamera. Der Grund ist einfach, eine Städtereise soll nicht zur Arbeit ausarten und in den meisten Gebäuden ist heute Fotografierverbot! Da kommt man mit einer DXO-Kamera, klein und unscheinbar, besser zum Ziel. Und meine Frau fotografiert damit ohne angeschlossenes iPhone! Der kleine „Würfel“ fällt niemand auf und ich sehe Bilder, die sicher nicht jeder aus dem Urlaub zurück bringt. Auch dieses wurde mit einer kleinen Kamera aufgenommen, in diesem Fall mit der Lumix TZ71. Als Freund alter Bibliotheken gefiel mir dieses Bild von meiner Frau auf den ersten Blick. So nebenbei: Das Fotografieren in diesem Gebäude ist von unten nach oben – mehrere offene Stockwerke – nicht erlaubt. Von oben nach unten aber schon.  Für mich ein Rätsel, das meine Frau aber ebenfalls auflösen konnte.

Es muss nicht immer ein Wettbewerbsbild werden…

Meine Frau macht mit drei Geschäftskolleginnen jedes Jahr eine Städtereise. Der letzte Ausflug ging nach Paris. Was brachte sie damals mit? Ein Tischset mit bekannten Motiven aus Paris, aber gemalt. Doch die Qualität war eher nicht für die lange Dauer bestimmt. Jetzt ist meine Frau gerade unterwegs nach Amsterdam. Wenn sie am Sonntag wieder zurück kommt, kann Sie 4 Bilder von der früheren Reise auf einem Tischset sehen, die heute angekommen sind. Ich bin  ja zur Zeit dabei, einige der Artikel von CEWE zu „testen“. Diese brachte mir heute der Postbote. Schön, dass ich ihr diese – natürlich noch mit einem Körbchen frischer Semmel – am Sonntag präsentieren kann. Ich muss sagen, es macht Spaß, seine (in diesem Fall ihre) Bilder mal nicht nur in einem Buch oder auf  einem Poster zu sehen. Es muss auch nicht immer ein Wettbewerb sein, um sich über die spätere Abbildung (Annahme) zu freuen. Es gibt viele Möglichkeiten, um Bilder zu präsentieren.  Zwischenzeitlich habe ich Mouse-Pad, iPhone-Hülle und Kissen ausprobiert. Mehr zu diesem Thema finden Sie in fotoGEN. Natürlich hoffe ich, dass sie aus Amsterdam wieder einige gute Motive mitbringt. Wobei das bei ihr schon fast selbstverständlich ist.

Eine Hilfe für den ersten Fotowettbewerb?

Ich kann beim fotoGEN-Wettbewerb mit der Qualität der Bilder mehr als zufrieden sein. Vielleicht liegt es an der Teilnahmegebühr und dass nur Papierbilder eingesandt werden dürfen. Da wählt man seine Bilder genauer aus. Bei digitalen Wettbewerben ohne Startgebühr, mit über 2000 bis 60.000 Bildern, haben meist 80 % der Fotos keine Chance. Es sind „Knipsurbilder“ dabei oder „Herzblutbilder“. Ein DIN A4-Bogen, mit 14 Fragen sollte Ihnen die Möglichkeit geben, selbst zu prüfen, ob Sie u.a. ein perfekt gestaltetes Bild, ein Bild mit Idee oder ein zeitnahes Bild geschossen haben. Wenn Sie 7 Fragen mit „Ja“ beantworten können, sieht es für eine eventuelle „Annahme“ bei einem Wettbewerb recht gut aus. Dieses neue Formular werde ich ab sofort auch bei Seminaren erklären und den Teilnehmern mit auf die Rückreise geben. Natürlich sollten Sie den Bogen recht selbstkritisch ausfüllen und nicht nur 14 mal „ja“ geben. Das nützt wenig.

Neues Update für Snapseed

Das Programm Snapseed für iPhon und andere Smartphone inkl. Tablets ist sicher eines der besten Programme die es dort gibt. Dazu ist es kostenlos ! Egal auf welche anderen Programme man sonst noch zurückgreifen kann, zu 90 Prozent kommt bei mir noch Snapseed zum Einsatz. Jetzt gibt es ein Update, welches unter anderem auch Doppelbelichtungen/Sandwich bietet. Dazu kommen neue Filter und noch andere interessante Möglichkeiten Ein Update lohnt sich auf jeden Fall. Schon jetzt bietet es einen perfekten Weissabgleich, viele Möglichkeiten zur Feinabstimmung, Rahmen, SW-Filter, Zugschneidewerkzeug und noch viel mehr.

Ein Profilbild von einem Kunstschreiner?

Eigentlich ist ja eine SLR/DSLR ein Handwerkszeug für den Fotografen. Warum lassen sich einige Fotografen eigentlich immer mit der Kamera vor dem Gesicht fotografieren? Egal ob als Porträt oder für ein Profilbild für Facebook? Für einen Schreiner ist der Hobel auch ein Handwerkszeug und für ihn ist ebenso ein gutes Auge wichtig. Warum sehe ich keine Schreiner mit Hobel vor dem Auge? Weil dort kein Logo einer Firma aufgedruckt ist, die derjenige heiss und innig liebt?  Ok, gut, dass Bild hier ist die Ausnahme – kein Firmenname drauf. Dieser Hobel ist auch noch eingepackt, es hat geregnet, ich will nicht dass er nass wird  🙂

Vorankündigung: Digitaler fotoGEN-Wettbewerb

Dieser „Tropfen“ als Pokal ist einer der Preise beim ersten „digitalen Fotowettbewerb von fotoGEN“. Damit ist gleichzeitig ein Patronat der Naturfreunde aus Österreich verbunden. Erhältlich ist er für den Teilnehmer, welche die meisten Fotos als Annahme hat. Acht Annahmen sind möglich. Da zur Zeit unendlich viele Wettbewerbe Einsendeschluss haben, wurde der Einsendetermin für diesen Wettbewerb auf August verschoben. Also genügend Zeit, seine besten Bilder zum „Themenfreien Wettbewerb“ und „Blumen, Blüten, Blätter“ auszuwählen oder neue Fotos dafür aufzunehmen. Auf www.detlev-motz.de>>> finden Sie ab April  immer neue Infos. Auch, was es zu gewinnen gibt und wie die digitalen Daten einzusenden sind.