QUO VADIS an der Bergstraße?

Ausstellung in Zwingenberg/Bergstraße, Obertor 1, (Remise beim Alten Amtsgericht) welche am 4. Mai 2016 um 19 Uhr beginnt. Die Ausstellung geht bis 29. Mai. Samstags von 14 bis 17 Uhr, Sonntag und Feiertage 11 bis 17 Uhr.

Volker Frenzel: In der Öffentlichkeit treffen wir täglich unzählige Menschen, die alle ein Ziel haben. Jedoch wird sich die Frage nach dem Wohin in der Regel nicht beantworten lassen. Wir können es lediglich vermuten, denn manche Menschen haben einen Sportdress an, einen Koffer dabei oder einen Hund an der Leine. So beschränke ich mich auf die bloße Darstellung des Weges und überlasse es dem Betrachter, weitere Schlüsse zu ziehen. Wo wird es die Personen letztlich hinführen. In einigen Bildern gelingt die Assoziation zur übergeordneten Bedeutung eines Weges als Lebensweg. Es werden daher auch Bilder von Menschen gezeigt, die ihren gemeinsamen Weg beginnen oder deren Weg augenscheinlich nicht optimal verlaufen ist. Das schmale Format der Bilder und die Ortswahl in Gängen und Tunnels sollen diese Wege noch direkter darstellen. Ich versuche die Phantasie des Betrachters anzuregen, damit sie die Protagonisten einen Teil ihres Weges in Gedanken begleiten. Die Bilder stellen mehr Fragen, als sie beantworten.  

Mehr über Quo Vadis finden Sie hier:   www.vf-fotos.de

Ohne Titel

 

Tschernobyl in Kaufbeuren – bis zum 8. Mai 2016

Die Vernissage ist gelaufen und war ein voller Erfolg. Es lohnt sich deshalb ein Ausflug nach Kaufbeuren zu machen. Das Foto-Team würde sich freuen. Am Ende des Artikels sehen Sie noch Bilder von Dieter Bergmann, welche am gestrigen Eröffnungstag gemacht wurden.

Wann sollte ich dort hin? Die Ausstellung ist vom 26.4.2016 bis 8.5.2016 zu sehen! Montag bis Freitag 9 bis 18 Uhr und Samstag von 10 bis 14 Uhr.

Wo muss ich dafür hin?  Nach Kaufbeuren, Ludwigs. 26 in die Sparkasse Forum Kaufbeuren

Weshalb sollte ich die Bilder sehen? Weil sich drei Fotografen die Mühe gemacht haben, aus Tschernobyl überzeugende Dokumente der Vernichtung mitzubringen. Weil uns diese Katastrophe jederzeit passieren kann und wir die Auswirkungen sehen sollten. Und weil drei Wettbewerbsfotografen den Sprung vom Einzelbild zur Serie gewagt haben.

An wen kann ich mich wenden, wenn ich noch Fragen habe? info@roland-hank.de und seiffert@gestalting.de

Ohne Titel

Ohne Titel

Er richtet wieder sein Lager ein… WALLENSTEINS LAGER !

Es war eine schöne Zeit, mit historischen Kostümen durfte meine Frau und ich in den Lagern von Wallenstein fotografieren. Bei den ersten Besuchen kannte ich meine Frau noch nicht und es gab Diafilm (ja, der zum reinspulen…) Auch einen Workshop gab es zu diesem Zeitpunkt einmal (sehr anstrengend, mit Vorführung der Bilder vor dem Rathaus am Abend). Das Motto war eigentlich ESSEN – TRINKEN – FOTOGRAFIEREN und den interessanten Umzug anschauen. Alle vier Jahre findet dieses Fest statt. Vor ich darüber aber rechtzeitig berichte, hier das Plakat zur Ausstellung, welches ich von Winfried Schwarz, dem 1. Vorsitzenden vom Fotoclub Memmingen erhalten habe. Über diesen Kontakt freue ich mich, weil er eigentlich über ein Panorama-Weihnachtsbild im NOVOFLEX-KALENDER entstanden ist. Vielleicht sind meine Frau und ich diesmal doch mal wieder dabei… Natürlich werden wir auch diese Ausstellung besuchen und an alte Zeiten zurück denken.

Wallensteinspiele

Venezia: Fulvio Roiter im Alter von 89 Jahren verstorben

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Es ist ein Ausschnitt aus einer Einleitungs-Seite zu seinem Buch VENEZIA. Manche Bücher überleben nicht lange in meinem Bücherschrank. Bücher wie dieses schon – deshalb lasse ich mir bestimmte Werke signieren. Fulvio Roiter war der Fotograf der Fotografen, wenn es um Bilder aus Venedig und um Maskenträger in der Lagunenstadt ging. Mit ihm veranstaltete COLOR FOTO/FOTO CREATIV zwei Seminare. Zur gleichen Zeit erschien 1994 sein hier genannter Band. Er fotografierte ausser unzähligen Bildbänden auch seine beliebten Kalender. Es freut mich, dass ich ihn hautnah erleben konnte, auch in seiner Wohnung am Lido. Er verstarb im Alter von 89 Jahren am Montag.

„horizonte zingst: Wie komme ich an diesen Ort?

Bis sie diese Morgenstimmung genießen können, liegen einige Kilometer vor Ihnen und die Suche nach einer Unterkunft. Wenn diese geklappt hat, können auch sie am frühen Morgen diese Stimmung als Fotograf/in genießen. Foto: Christine Motz

Bis sie diese Morgenstimmung genießen können, liegen einige Kilometer quer durch Deutschland vor Ihnen und die Suche nach einer Unterkunft. Wenn diese geklappt hat, können auch sie am frühen Morgen diese Stimmung als Fotograf/in genießen. ⓒ Christine Motz

 

ANFLUG NACH ZINGST, ÜBER ROSTOCK

ANFLUG NACH ZINGST, ÜBER ROSTOCK

 

Ein häufig gehörter Satz von Fotografen ist für mich „Mich würde Zingst mit dem Festival schon interessieren, aber es ist mir zu weit und zu umständlich dort hin zu kommen“. Sie haben recht, das sage ich meiner Frau auch immer, wenn sie das Reisefieber packt und die Möwenbilder schon vor Augen hat. Deshalb habe ich ihr mal den Vorschlag gemacht „schreib mir doch mal auf, wie man dort hin kommen könnte!“ Diese Tipps sind deshalb eigentlich von ihr.

Bewusst habe ich hier auch Erding als Startpunkt genommen, welches den Bahnhof mit dem Schnellzug-Verkehr nicht direkt vor der Türe hat. Mit dem Auto sind es ab hier 836 Kilometer und der Navi sagt „7.50 Stunden“. Hört sich gut an, aber Sie dürfen getrost noch etwa 3 bis 4 Stunden Stau inkl. Baustellen dazu rechnen.

Eine weitere Möglichkeit wäre mit der Bahn. Dies heisst für uns 45 Minuten mit der S2 nach München und von München Hbf nach Ribnitz-Damgarten oder Velgast.  Zeit, 9 Stunden! Tipp: „3 Monatskarte BahnCard 25“  im Mai kaufen! Dann wird der Preis günstiger – lohnt sich! Von Ribnitz-Damgarten geht es über das Fischland weiter (Fahrzeit ca. 1,5 Stunden). Oder sie kommen in Velgast an und  es geht mit der Regionalbahn bis Barth und weiter mit dem Bus nach Zingst (Fahrzeit 0,5 Stunden)

Eine weitere Möglichkeit Rostock-München per Flieger. Sie sind in 1.20 Stunde dort, müssen sich aber überlegen, wie komme ich jetzt weiter? Auch die Rückreise kann nicht an jedem Tag gebucht werden. Immerhin können Sie von Rostock/Flughafen mit der Bahn ebenfalls nach Barth Bahnhof kommen – eine umständliche Sache. Fahrzeit ca. 1.45 Uhr. Fahrt vom Flughafen zum Bahnhof Rostock nicht mitgerechnet.

Weitere Möglichkeit mit dem Flieger nach Hamburg und dort mit dem Zug weiter (siehe oben Ribnistz-Damgarten oder Velgast). Der Rückflug kann dort an jedem Tag erfolgen (nicht wie in Rostock nur an bestimmten Tagen). Noch nicht eingerechnet ist ihre Fahrt oder Fußstrecke von Zingst zu Ihrem Hotel. Tipp dazu: Die Suche nach einem preiswerten Hotel gestaltet sich jetzt bereits schwierig, denn diese sind – wie wir festgestellt haben – schon jetzt ausgebucht. Wenn Sie mit dem Auto kommen, würde ich Ihnen auch den Campingplatz am Freesenbruch >>> empfehlen. Laut Anruf sind noch Plätze zu dieser Zeit frei. Er liegt recht günstig und bietet auch gutes Essen. Wir haben diesen 2012 einmal aufgesucht und ein uns bekannter Fotograf wird dort auch wieder nächtigen. Sie haben selbst noch einen Tipp? Dann fügen Sie diesen doch unter „Hinterlasse eine Antwort“ noch dazu !

„horizonte zingst“: Multivisionsshow von Lois Hechenblaikner

hinter den Bergen

Während des Umweltfestivals „horizonte zingst“ sind auch etliche Multivisionsshows zu sehen. Einige davon sind bereits ausgebucht. Ende 2015 hatten wir das Buch von Lois Hecheblaikner bereits in fotoGEN vorgestellt und mit einem „sehr empfehlenswert“ benotet (ist zur Zeit vergriffen). Wer seinen Vortrag am 31.5. um 20 Uhr in Zingst sehen möchte, sollte bald die Karten im Vorverkauf erstehen >>> (falls es noch welche gibt). Es lohnt sich…

Lensbaby Twist 60

pr-meldung

Das neue Lensbaby Twist 60 ist eine 60mm f / 2.5 Optik, die für Vollformat -SLRs und spiegellose Kameras entwickelt wurde. Die Optik hilft Fotografen und Filmern, das spezielle Wesen eines Motivs zu entdecken und fügt zu Aufnahmen, wie Porträts, Stillleben-Bilder und vielem mehr einen einzigartigen Bildstil sowie einen großen Schuss Emotion hinzu. Das scharf im Fokus befindliche Hauptmotiv im Bild wird mit Hilfe der Optik auf kreative Weise vom Hintergrund separiert, indem, je nach Blendeneinstellung, zum Rand hin eine mehr oder weniger stark verwirbelte Unschärfe erzeugt wird. Die Optik hat einen Blendenbereich von f/2.5 bis f/22 mit 12 internen Blendenlamellen und wird über den goldfarbenen Einstellring an der Front der Optik bedient. Die minimale Fokusdistanz beginnt bei ca. 46 Zentimeter und geht bis unendlich. Wie bei allen Lensbabys handelt es sich auch beim Twist 60 um eine manuelle Optik. Lieferbar ab Mai. Preis in Euro (UVP) Twist-Objektiv 319.-, Optikeinsatz 199,90

  • Brennweite: 60mm
  • Blendenbereich: f/2.5 bis f/22
  • 12 interne Blendenlamellen, Einstellung über Einstellrad direkt an der Front der Optik
  • Minimaler Fokussierabstand: ca. 46 cm
  • Maximaler Fokussierabstand: unendlich
  • Fokustyp: manuell
  • Gewicht: 198 Gramm
  • Kompatibel mit dem Lensbaby Optic Swap System
  • 4 mehrfach vergütete Glaselemente, angeordnet in 3 Gruppen
  • 46mm Frontgewinde für Filter
  • Größe: 6,35 cm x 6,35 cm x 5,70 cm

Natur pur – vom 8. bis 15. Oktober 2016

Ohne Titel

Gute Betreuung, tolle Motive, eingespieltes Team – und das zu einem Preis, das sie heute teilweise für ein 3-Tages-Seminar bezahlen. Deswegen lernen Sie hier nicht weniger und Sie erhalten eine intensive Bildbesprechung, die vom Foto per App bis zum Wettbewerbsbild auf FineArt-Papier alles einschließt. Wir zeigen diesmal u.a., wie Sie mit einem Scanner zu guten Herbstfotos kommen und wir leuchten mit einer lichtstarken Taschenlampe eine Kirche und unser Quartiert vom Parkplatz aufgenommen aus. Wir fotografieren die blaue Stunde auf dem größten Herbstfest in der Umgebung und sind an vielen schönen Seen – inkl. Forelle auf dem Teller (diese ist im Preis aber nicht inbegriffen). Die Ausschreibung finden Sie im fotoGEN April-Juni (demnächst im Internet per PDF) oder sie fordern diese zwei Seiten per PDF an. Gestaltung@detlevmotz.de

Ausfotografierte Motive: Küchenschelle

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Kuhschelle, Küchenschelle, Bearbeitet

An dieser Stelle hatte ich bereits  anhand eines Toscana-Motivs darauf hingewiesen, dass es sogenannte „ausfotografierte Motive“ gibt, die zu Wettbewerben schon vor 20 Jahren endlos oft eingesandt wurden – und heute auch noch. Ich dürfte dieses Motiv schon gefühlte 20 000x gesehen haben. Dank Adolf Schatten, der die größte Blumensammlung auf Bildern hat, bin ich an dieses Küchenschellenbild gekommen. Ich habe es nur noch mit der obligatorischen Vignette versehen, wie sie oft bei Wettbewerben zu sehen ist. In der nächsten Ausgabe von fotoGEN und in der Blumenausgabe gehe ich darauf noch genauer ein – mit Abwandlungen vom Originalfoto (ganz oben) von Adolf Schatten. Tipp: Mit diesem Bild haben Sie nur noch Glück, wenn Sie an Juroren kommen, die selten Wettbewerbe jurieren. Für die anderen Juroren ist es unter den „TOP-10 der ausfotografierten Motive“.