Lytro – wieder eine Kamera weniger, die mit viel TAMTAM angekündigt wurde

Lytro600Und wieder geht eine Kamera ihren Weg – sie wird nicht weiterentwickelt. Was heute auch andere Kameras bieten – Fokussieren nach der Aufnahme – war das Verkaufsargument dieser Lichtfeldkamera. Das fotoMagazin schreibt „Zum Scheitern der Lichtfelkameras dürften auch ähnliche Technologien begetragen haben, die zunehmend in Smartphones, Kompakt- und Systemkameras Einzug halten, beispielsweise Pansonics Post-Focus-Technologie, die verschiedene Schärfeebenen in einem 4K-Video erfasst.“ Doch ich glaube, dieser Grund spielte erst in letzter Zeit eine Rolle. Für mich war ein Grund der schlechte Service und dass man ein Konto bei der Firma eröffnen musste, um die Bilder überhaupt auf dem Blog zeigen zu können. Wir hatten die Kamera eine Woche in der Steiermark dabei inkl. 7 anderer Modelle. Bei der Frage „was für eine Kamera würdet ihr kaufen“ an die Workshopteilnehmer stand sie an vorletzter Stelle. Das Fotografieren mit der Lytro bedeutete, immer nach Motiven Ausschau zu halten, die möglichst aus Vorder- Mittel- und Hintergrund bestanden. Das wurde mit der Zeit langweilig – selbst für meine Frau, die allen Neuerungen aufgeschlossen ist. Diese Fotografie  kostete auch Zeit, die der Amateur dafür nicht aufbringt, weil der Nutzen zu gering war. Und noch mehr Mühe kostete es, die Bilder auf den Blog zu bringen um diesen Effekt zu zeigen. Ich schaffte es nicht und ein Profi, der mir dabei helfen sollte, schüttelte nur den Kopf – und schaffte es ebenfalls nicht. Mail-Anfragen an die Firma brachten uns ebenfalls nicht weiter. Daraufhin habe ich alle Motive von der Platte geputzt – denn die Bilder brauchten auch noch viel Speicherkapazität. Wieder eine Kamera weniger! Es wird sicher nicht die letzte Kamera sein, die den Spieltrieb von Fotografen nicht befriedigt.

Jurierung bei schönstem Wetter in Bickenbach

Die Jurierung der "Landesmeisterschaft des DVF in Hessen & Rheinland-Pfalz fand im Rathaus Birkenbach statt. Ein Ort, den sowohl meine Frau als auch ich von anderen Jurierungen im Gedächtnis hatten. Diesmal jurierten, (von links nach rechts) Profifotograf Rene Reiter aus Darmstadt, Christine Motz und Florian Schuster, Chefredakteur aus München, jetzt noch mit einer zweiten Fotozeitschrift für Sony-Fotografen.

Die Jurierung der „Landesmeisterschaft des DVF in Hessen & Rheinland-Pfalz“ fand im Rathaus Bickenbach statt. Ein Ort, den sowohl meine Frau als auch ich von anderen Jurierungen im Gedächtnis hatten. Diesmal jurierten, (von links nach rechts auf dem mittleren Foto) Profifotograf Rene Reiter aus Darmstadt, Christine Motz und Florian Schuster, Chefredakteur aus München, jetzt noch mit einer zweiten Fotozeitschrift für Sony-Fotografen. Während draussen die Sonne strahlte, konnte interessiertes Publikum die Jury verfolgen. Dazu war (links unten) eine Leinwand aufgebaut. Auf der rechten Seite des Saals bewerteten die drei Juroren an einem kalibrierten Monitor die eingegangenen Bilder. Die Jurierung verlief reibungslos und schon nach der ersten Runde stand die gewünschte Anzahl der Bilder fest. Christine Motz: „Es war eine sehr angenehme Jury, auch wenn man nicht immer einer Meinung war“.  Erfreulich für mich als Zuschauer, dass viele Fotografen/innen dabei waren, die ich noch aus „COLOR FOTO-Zeiten“ kannte. Darunter Udo Krämer, (rechts unten) oder Silke Kemmer und Joachim Büchler (Bild oben Mitte). Es blieb viel Zeit, um mit den Organisatoren zu sprechen, aber auch mit Zuschauern. Einige der besten Fotos finden Sie in der etwas verspäteten Ausgabe von fotoGEN für April, Mai, Juni. 

Frühlingserwachen in Erding – noch sind die Bäume kahl

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Noch ist es für Frühlingsbilder in seiner Stadt etwas zu früh, auch wenn die Leute bereits unterwegs sind und vor den Lokalen in der Sonne sitzen. Für Fotografen werden Frühlingsaufnahmen in Städten erst interessant, wenn die Bäume wenigstens einen Ansatz von grün zeigen. Ich versuche zur Zeit eigentlich Bäume in der Stadt zu vermeiden – was nicht immer geht. Aber etwas nach Frühling sieht es auch mit einem kleinen und einfachen Effekt bei diesem Cafe>>> in Erding aus. Mit diversen Programmen, die es zur Zeit recht günstig oder sogar umsonst gibt, macht ein kleiner Effekt im Bild schon etwas aus. Und mehr als 5 Minuten Arbeit kostet es nicht. Grundsätzlich komme ich aber nach den ersten Aufnahmen zu einem späteren Zeitpunkt nochmals zurück. Dann blüht der Baum und die Sonne steht eventuell noch besser. Wie heisst der Spruch? Die erste Idee oder das erste Foto ist meist noch nicht die/das Beste.

Nachtrag zum Kommentar

Einen Nachtrag zum Kommentar finden Sie zusätzlich auf meiner Webseite unter Workshops und Spaziergänge >>> Es gilt der mir gestellten Frage, kann man die 100 ausfotografierten Motive irgendwo sehen?

Dieses Foto vom 15.9.2004, aufgenommen 7.15 Uhr, zeigt eines der "100 ausfotografierten Wettbewerbsmotive". Warum man nicht alle 100 sehen kann, erkläre ich dort auch.

Dieses Foto vom 15.9.2004, aufgenommen 7.15 Uhr, zeigt eines der „100 ausfotografierten Wettbewerbsmotive“. Warum man nicht alle 100 sehen kann, erkläre ich dort ebenfalls.

Tipp zu Fotowettbewerben – Landungsstege bewegen sich vom Wettbewerbsbild zum Andenkenbild

Ohne Titel

Die Jurierung für die 1. Runde 2016 des fotoGEN-Wettbewerbs ist beendet. Noch warte ich auf die 2 Auswahl der besten Fotos von Sihl und Ilford. Ich hatte ja noch geschrieben, „senden Sie keine Bäume ein, die Jury hat genügend“. Aber es war ein weiteres Motiv, von dem wir noch mehr erhalten haben: Alte Landungsbrücken! Und welches der 12 Motive hat gewonnen? Das mit der besten Stimmung. Das mit dem besten Effekt, welcher die Bildaussage steigert. Ein Motiv, das durch das entsprechende Papier noch interessanter wirkt. Mein Tipp: Solche Motive wie hier werden Sie nach den Veranstaltungen in Zingst noch öfters bei Wettbewerben sehen – die Chancen auf einen Gewinn werden damit nicht steigen. Die Juroren möchten neue Bildansichten sehen, keine die jeder Fotograf im vorbeigehen schießen kann. Denn dann werden sie schnell zu Postkartenansichten. Wenn Sie als Einsender das Glück haben, dass die Juroren eher wenig Bilder bei Wettbewerben gesehen haben, steigen die Chancen wieder. Siehe auch mein Kommentar zu Wettbewerb allgemein >>>

Erding: Zu Ostern in das Frauenkircherl

Das Plakatbild stammt von Erich Mansfeld und wurde im U-Bahnhof Hasenbergl in München aufgenommen. Das SW-Foto "Herzlich Willkommen ist von Hans-Peter Gebel

Das Plakatbild stammt von Erich Mansfeld und wurde im U-Bahnhof Hasenbergl in München aufgenommen. Das SW-Foto „Herzlich Willkommen“ ist von Hans-Peter Gebel.

Wie jedes Jahr um die Osterzeit – 25.3. bis 26.3. 2016 – stellt der Fotoclub Erding im Frauenkircherl am Schrannenplatz aus. Wie jedes Jahr wird es an der Vernissage, die am 24.3. um 19.30 Uhr beginnt recht voll im Ausstellungsraum. Schon deshalb, weil der Club sein 45. Jubiläum feiert! 19 Mitglieder des Clubs zeigen ca. 83 Fotos. Die Besucher erwartet wieder ein Spektrum an verschiedenen Motiven. Wie immer bietet der Club die Möglichkeit, auf einem „Wahlzettel“ die besten Bilder anzukreuzen. Die Wahl fällt schwer…

Da die Parkplätze am Schrannenplatz nicht gerade üppig sind – es gibt einen großen Parkplatz, von dem es nur 5 Gehminuten zur Ausstellung sind. Mit der S-Bahn Linie 2 können Sie auch bis zum S-Bahnhof Erding fahren. Von dort durch die Stadt sind es ebenfalls nicht mehr wie 10 Minuten. Und wer es immer noch nicht weiss: In Erding gibt es endlos viele Lokale, Restaurants und Kneipen für den Besuch danach.

Hier finden Sie Kurzmeldungen für diese Woche

Anschauen100Liebe (Foto)- Freunde,
einige Interessierte an meiner Ausstellung „40-Jahre im Rahmen“ in Unterschleißheim, die bei der Vernissage nicht dabei sein konnten, haben nachgefragt, wann ich mal wieder vor Ort bin. Bevor ich die Bilder bald abhänge, wollte ich sie mir selbst noch einmal anschauen. J
Ich bin also am kommenden Samstag, den 12.3. ab 14:30 Uhr (bis ca. 16:00 Uhr) im Bürgerhaus und dort auch „ansprechbar“. Es gibt, wenn gewünscht Informationen bzw. Details zu den einzelnen Bildern und Fotoprojekten. Herbert Becke. Auch zu erreichen unter DER BECKE >>>

Es lohnt sich, zwischendurch einmal auf meine Webseite www.detlev-motz.de >>> zu schauen. Es gibt einige Serien- und Kinoneuheiten, die Workshops werden demnächst ebenfalls vorgestellt. Ausserdem finden Sie einen Kommentar zu Fotowettbewerben.(12.3.2016: Bin überrascht, das doch viele Interessenten über Facebook, den Weg zum Kommentar gewählt haben)

Tanja Zech und Susanne Jung sind jetzt MFIAP-Titelträger im Saarland. Dazu mal auf DVF Saarland gehen >>>. Leser die nicht in Amateur-Fotoverbänden sind, werden sich jetzt fragen: Was bitte ist ein MFIAP-Titelträger? Ja, manche Meldungen sind auch etwas zu kurz 🙂

5110Ich komme aus der „analogen Welt“ und habe sehr lange darin fotografiert. Ich persönlich würde nie auf die Idee kommen, wieder in diese Welt zurück zu gehen. Wer es demnächst vor hat, der sollte sich vorher gut informieren, denn es kann auch eine teure Angelegenheit werden. Gerade weil ich auf Messen immer wieder von Jugendlichen höre, die damit beginnen wollen – ich selbst kenne bis jetzt keinen. Wer es wagt und Geld sparen möchte, der sollte vielleicht zum Buch „Absolut analog“ greifen aus dem dpunkt-Verlag. Es kostet 34,90 Euro und geht wirklich auf alles ein, was man wissen sollt: Über Filme – über das Labor – über die Verarbeitung – über die Präsentation -über die Archivierung – über den „geplanten“ Zufall. Mehr im nächsten fotoGEN. Oder auf der Webseite vom dpunkt.verlag>>> . Die Autoren sind Monika Andrea und Chris Marquardt.

Vormerken für einen Ausflug im Kalender: Am 26.4.2016 um 19 Uhr wird die Ausstellung „30 Jahre nach Tschernobyl“ eröffnet. Fotografen: Roland Hank und Susanne und Wolfgang Seiffert. Ausstellungsort: Sparkassen Forum Kaufbeuren, Ludwigstrasse 26. Mehr hier demnächst. 

Wer noch eine interessante Meldung hat, sollte dies beachten: Kurzer Text per Mail mit Kontaktperson (eventuell Tel. und Webseite). Bild 600 Pixel längste Kante! Solche Meldungen gehen so schnell wie möglich auf meinen Blog. Je mehr ich bei einer Meldung Arbeit habe, desto länger dauert es. 

Eintragen für den Newsletter ! Einsendeschluss fotoGEN-Wettbewerb Freitag, den 11.3.

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Es ist der erste Newsletter den ich 2016 verschickt habe. Leider hatte ich die Vorlage vom Newsletter 2015 gelöscht und damit fing „die Welt der Wunder in WordPress“ für mich an. Aber mit Hilfe meiner Frau und Maximilian Mutzhas, der zur Zeit die Weiten Kanadas besucht, klappte es doch noch. Beide wissen, die technische Seite des Internets ist nicht mein Ding. Wer den Newsletter erhalten hat und sich noch am Wettbewerb beteiligen möchte – wir drücken ein Auge zu, wenn die Einsendung bis Freitag in Erding eingegangen ist. Danke auch für die ersten Rückmeldungen für ein fotoGEN-PLUS-Abo. Erfreulich, dass sich auch ein langjähriger Leser und Teilnehmer der damaligen Workshops angemeldet hat. Danke! Die Bestätigungen gehen am Montag/Dienstag raus. Der nächste Newsletter wird auf zwei Seminare in Krakaudorf/Steiermark hinweisen, auf ein Seminar in Bamberg im Mai und auf ein Blumenseminar in Erding (dieses nur für 4 bis 6 Personen). Ausserdem auf einige Neuheiten aus der Fotowelt. Wer sich dafür interessiert, einfach auf der rechten Seite unter Newsletter anmelden – er ist kostenlos und Sie sind immer informiert, wann Sie vielleicht wieder einmal auf diesen Blog schauen sollten.

 

Programm demnächst für Windows – deshalb auch für Referenten interessant!

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Dass viele Anwender von Photoshop keine Software mieten wollen (dafür gibt es einige Gründe) hat die Firma Serif aus England auch schon festgestellt. Anscheinend auch viele Buchautoren, denn während ich vor einigen Monaten noch nach einer deutschen Gebrauchsanweisung suchen musste (und keine gefunden habe) schießen die Affinity-Bücher jetzt wie Pilze aus dem Boden. Es ist das dritte Buch welches ich kenne und ich muss sagen, weit entfernt von einer langweiligen Gebrauchsanweisung. Die Software selbst ist preiswert und reicht für Einsteiger und auch für Wettbewerbsfotografen völlig aus. Ausserdem: Affinity bietet für sein Geld bereits jetzt zum Einstieg bemerkenswert viele interessante Features. Das Buch habe ich heute auf den Tisch bekommen und es wird in der nächsten fotoGEN besprochen. Wer jetzt schon mehr wissen möchte, geht einfach auf die Rheinwerk-Verlag-Seite >>> Ein Videotraining ist übrigens bereits in Planung, wie Sie bei Rheinwerk sehen.

Lernen ohne das Haus zu verlassen

Rheinwerk dvdWorkshops über „Licht“ und „Porträtfotografie“ schießen wie Pilze aus dem Boden. Was man an Fotos aber oft zu sehen bekommt, ist nicht gerade „Wettbewerbsreif“. Oft merkt man das Alter der Referenten den Bildern an. Aber auch, dass Modells so mit Photoshop zugekleistert werden, dass sie jegliche eigene Identität verlieren. Zwei Lern-DVDs kann ich Ihnen hier empfehlen, mit verschiedenen Ansätzen. Bereits in fotoGEN vorgestellt hatten wir „Perfekte Schönheit“ von DomQichotte. Neu erschienen und für Einsteiger sehr zu empfehlen ist „Der große Fotokurs Porträtfotografie“. Dort lernen Sie sicherer mehr, wie bei einigen teuren Kursen. Die Lern-DVD kostet 49,90 Euro und hat eine Gesamtspielzeit von 11 Stunden. Wobei man sich sicher einige Kapitel öfters anschauen wird. Mehr Infos darüber in der nächsten fotoGEN. Beide DVDs sind im Rheinwerk-Verlag erschienen.

makeup-cover-deBrandneu ebenfalls „MakeUp“ von AKVIS. Auch dieses Programm werden wir vorstellen und natürlich ausprobieren. Erhältlich zu einem günstigen Preis für Windows und Mac. Vorab: Wichtig wie bei so vielen Programmen ist, dass man die Regler nicht bis zum Anschlag „hochzieht“. Ein paar leichte Falten, oder „Unebenheiten“ gehören in ein „lebendiges Gesicht“. Und nur ein solches löst auch Emotionen bei den Juroren und Betrachtern aus. Glattgebügelte Frauengesichter sind längst nicht mehr „IN“.  Zum Programm gibt es eine gute Bedienungsanleitung in deutscher Sprache u.a. als PDF. Von AKVIS stellen wir in fotoGEN immer wieder Programme vor, da sie preiswert sind und viele Bereiche in der Bildbearbeitung abdecken.