Memories

 

Ein Bild aus der Zeit von Foto Creativ, als dies noch eine eigene Zeitschrift war. Lang, lang ist es her. Die Freundschaft zu diesen Fotografen besteht noch immer.

Ein Bild aus der Zeit von Foto Creativ, als dies noch eine eigene Zeitschrift war. Lang, lang ist es her. Die Freundschaft zu diesen Fotografen besteht noch immer.

In fotoGEN geht es viel um Wettbewerbe. Auch in der nächsten Ausgabe finden Sie über 100 Wettbewerbsbilder, einen Bericht von Manfred Kriegelstein, was für Bilder eigentlich nicht zu Wettbewerben geschickt gehören, einen Bericht über Fotoseminare, von denen dann die Bilder doch auf Wettbewerbe gehen. „Warum sollte ich an einem Wettbewerb mitmachen?“ bekomme ich vor einigen Wochen zu hören. Darauf kann man sehr viele Antworten geben, beispielsweise dass Erfolge auf Wettbewerben auch Erfolge für den jeweiligen Club sind. Und damit wieder für die jeweilige Gemeinde.

Es gibt aber einen Grund, der eher selten genannt wird und für mich eigentlich der wichtigste Punkt für die Teilnahme ist. Ich habe bei diesem Hobby „Wettbewerbsfotografie“ sehr viele Fotografen kennen gelernt. Und die Eigenart eines Wettbewerbsfotografen ist unter anderem, dass er selten mit seinem „Hobby“ wieder aufhören kann. Das heisst, ich bin mit vielen Fotografen alt geworden, die ich heute noch kenne – die heute noch zur Kamera greifen „Hey, Detlev ich steige jetzt auf  eine „Spiegellose“ um, meine Schulter tut mir weh“. Ein echter Wettbewerbsfotograf pausiert nur aus einem Grund für längere Zeit: Seine Frau bekommt ein Kind oder er baut ein Haus. Dann sind sie einige Zeit „weg vom Fenster“.  Mehr wie über ein Bild mit der S-Kurve durch eine Rapswiese mit anschließendem Baum, oder dem tausendsten Akt, freue ich mich heute über „Memories“. Ein Beispiel bekam ich vor einiger Zeit zugesandt. Es zeigt mich mit Fotografen, die ich heute noch manchmal treffe – mit denen man auch mal ein Telefongespräch führt. Nein, wir sehen heute nicht so aus, wie mit dem nicht ganz zutreffenden Photoshop-Ergebnis. Solche Kontakte sind eigentlich das Sahnehäubchen auf der Wettbewerbsfotografie. Und so, wie ich bei Foto Creativ viele Leute kennengelernt habe, ist es heute bei fotoGEN. Der „Wettbewerb“ mag Punkte, Ehrungen, manipulierte Bilder, die Mitgliedschaft in einem Amateurverein bringen und all die Dinge, über die man diskutiert und schimpft. Die Bekanntschaften zu Fotografen/innen bleiben bestehen, bis die Kamera von dem einen oder anderen Fotografen aus der Hand gelegt werden muss. Gevatter Tod braucht in seinem Reich ebenfalls Fotografen. Auch solch eine Nachricht habe ich leider diese Woche aus Würzburg erhalten.

Ein schöner Tag in einem Fluß?

Nicht für alle Fotografen ist es selbstverständlich, dass sie sich in Facebook tummeln. Auch die wenigsten Bayern-Olymp-Mitglieder von fotoGEN sind dort im FB Bayern Olymp. Facebook hat ohne Zweifel seine Nachteile, aber die Vorteile darf man auch nicht übersehen. So kommt man auf bewegte Bilder, Fotos oder Infos, die man in Zeitungen oder auch Fotoclubs nicht findet – oder auch erst viel später. Auch diesen LINK über ein Bild habe ich über eine Seite in Facebook entdeckt. Interessante 6 Minuten in einem Video über „Wieviel Wirklichkeit enthält ein Bild?“>>> Gefunden über eine Fotografin (Jacqueline Esen), welche ebenfalls in Facebook zu finden ist und unter www.betrachtenswert.com >>>. Eines ihrer Bücher haben wir in fotoGEN auch schon vorgestellt. Der Kreis schließt sich wieder.

Landschaften – ein Lieblingsmotiv auch von Wettbewerbsfotografen

Die Landschaft in Erding zeigt sich heute nicht gerade im schönsten Licht. Dafür sehe ich in den letzten Tagen viele Landschaftsfotografien nochmals, die zum Int. Wettbewerb von fotoGEN eingegangen sind. Die restlichen Urkunden werden gerade mit Namen und Bild von mir versehen. Landschaften sind mit Tieren und Kindern eines der Lieblingsmotive von Fotografen. Bei Wettbewerben wird aber schnell die Spreu vom Weizen getrennt. Bei so vielen Landschaftsbilder hat die Jury zwar die Qual der Wahl, sie sieht aber auch  viele Bilder, bei denen sich die Fotografen nicht sonderlich viel Mühe gegeben haben. Kein Licht, keine Gestaltung, Überschärfung und teilweise schlechteste Bildbearbeitung auf billigem Papier. Bei einem „Internationalen Wettbewerb“ kann man damit nicht gewinnen. Dafür erhalten Fotografen, die sich in all diesen genannten Punkten Mühe geben, die volle Aufmerksamkeit der Juroren.

So wie Alexander Lüders, der es schaffte, mit 8 Landschaftsfotos (davon zwei Medaillen und 2 Urkunden) im Wettbewerb erfolgreich dabei zu sein. Ausserdem bekommt er mit einem anderen Teilnehmer zusammen noch  die Urkunde „für die beste Gesamteinsendung auf FineArt-Papier“. Das heisst, alle angenommenen Bilder perfekt vergrößert auf passendem Papier!  Ein Zufall? Nein! Es gibt Einsender die den Misserfolg immer auf die Jury schieben. Und es gibt Einsender, welche durch Workshops und Kritik dazulernen. Einige bekannte Namen sind auch bei diesem Wettbewerb mit vielen Bildern vertreten. 40 Prozent bei einem Wettbewerb mag Glück sein, aber 60 Prozent ist fotografisches Können. Und viele dieser Fotografen finden Sie alle im Bayern-Olymp von fotoGEN – und als Gewinner bei vielen anderen Wettbewerben.

Erfolgreich war dieser Einsender zum Wettbewerb mit Landschaftsaufnahmen. 8 Annahmen, davon 2 Urkunden und 2 Medaillen erreichte er. Ausserdem hatte er mit einem anderen Einsender "die beste Qualität der Prints und das passende Papier dazu.

Erfolgreich war dieser Einsender zum Wettbewerb mit Landschaftsaufnahmen. 8 Annahmen, davon 2 Urkunden und 2 Medaillen erreichte er. Ausserdem hatte er mit einem anderen Einsender „die beste Qualität der Prints und das passende Papier dazu.

Auf den Standpunkt kommt es an Teil III

Links oben: Eine "muntere Bande" war jeden Tag mit dem Boot in Griechenland unterwegs - inkl. drei Aktmodelle. Rechts oben und links unten: Mit Novoflex-Geräten macht jedes Objekt was her. Rechts unten: Akt im Freizeitpark - da bleibt sogar die Gondel über uns "aussertourlich" stehen.

Links oben: Eine „muntere Bande“ war jeden Tag mit dem Boot auf der Insel Ithaka unterwegs – inkl. drei Aktmodellen. Rechts oben und links unten: Mit Novoflex-Geräten macht jedes Objekt was her. Rechts unten: Rudelschießen im Freizeitpark – da bleibt sogar die Gondel über uns „aussertourlich“ stehen. Bei allen diesen Seminaren wurde noch mit Diamaterial fotografiert, das über Nacht entwickelt werden musste. 

In der Serie „Auf den Standpunkt kommt es an“ in fotoGEN, geht es eigentlich um zwei Standpunkte. Den, welche der Fotograf mit der Kamera einnimmt und einen Standpunkt, den der Fotograf für Fotos bzw. zur Fotografie hat. Workshops spielten in der Fotografie schon immer eine wesentliche Rolle. Wurden sie in Fotozeitschriften angekündigt, waren sie meist schnell belegt. Die Motive sind in den letzten 50 Jahren die gleichen geblieben, die Referenten werden immer mehr, auch die Seminare für Bildbearbeitung. Doch was fange ich mit diesen Fotos an? Darf ich sie auf Wettbewerbe einsenden? Kann ich damit gewinnen? Erkennt ein Juror mein Workshopbild und ist er davon begeistert? Ist die „Schöpfungsdichte“ gegeben, wenn mir der Referent dieses Bild per Photoshop zu einem „Gewinnerbild“ macht? Ich meine, es kommt auf den Standpunkt an – und ich kann nur meinen Standpunkt und den von einigen Fotografen im nächsten Bericht aufführen – natürlich reich bebildert um keine Langeweile aufkommen zu lassen. Diskussionen sind anschließen erwünscht.

Der sichere Weg zu einer guten Gestaltung?

Tipp an die Technik-Fetischisten: In diesem Buch finden Sie keine Angaben zu Bildbearbeitungsprogrammen oder wie man mit ihnen nachträglich zu den tollsten Bildern kommt. Hier geht es um die Gestaltung mit der Kamera.

Tipp an die Technik-Fetischisten unter den Lesern: In diesem Buch finden Sie keine Angaben zu teuren Bildbearbeitungsprogrammen oder wie man mit ihnen nachträglich zu den tollsten Bildern kommt. Hier geht es nur um die Bildgestaltung mit der Kamera!

Wer viele Zeitschriften liest – oder manchmal auch nur am Bahnhofskiosk durchblättert (da gibt es die umfangreichste Sammlung), der stösst immer wieder auf gute Ideen und interessante Bilder. Diesmal war es die BSW-Zeitschrift SAMMELLINSE.  Es ist ja schon seltsam, wenn man Monate nur auf Bücher über Kameras und ihre Anwendung stösst und plötzlich im Monat März auf 3 !!! Gestaltungsbücher aufmerksam wird. Bei dem schwarzen Titel dachte ich zuerst an meine Buchsammlung über Hexenverfolgung, die einen ähnlichen Aufmacher haben. Aber nein, es geht um Bildgestaltung! Kennen Sie den Namen des Verfassers? Vielleicht jetzt noch nicht. Interessant ist aber, dass man in diesem Buch auf einen alten Bekannten stösst, der vielleicht vor vielen, vielen Jahren Ihren Bildgestaltungs-Stil mitgeprägt hat. Ich muss zugeben, meinen auch. Mehr zu diesem Buch erfahren Sie – klar, im nächsten fotoGEN !

 

Neue Bücher über Bildgestaltung – auch mit bestimmten Kameramarken

Missglücktes Bild nehmen, Bildbearbeitungs-Programm öffnen, alles wird gut. Dass in erster Linie immer noch die Komposition durch den Sucher  dazu gehört, das lesen Sie in diesem Buch und weiteren die ich Ihnen vorstellen werde.

Missglücktes Bild nehmen, Bildbearbeitungs-Programm öffnen, alles wird gut.  Preis beim nächsten Wettbewerb ist sicher. Dass in erster Linie immer noch die Komposition im Sucher dazu gehört, das lesen Sie in diesem Buch und weiteren die ich Ihnen vorstellen werde.

Schaut man in manche Foren oder in Facebook, hat man den Eindruck, um gute Bilder zu machen, braucht man ein teures, neu gerechnetes Objektiv, eine Kamera mit grossem Sensor und mindestens Photoshop. Manchmal muss es sogar noch eine bestimmte Kamera-Marke sein 🙂 Einem Top-Bild steht dann nichts mehr im Weg. Schön ist es, dass es verstärkt auch Gestaltungs-Bücher auf den Markt schaffen, die sich an diesem Unsinn nicht beteiligen. Mehrere Neuerscheinungen zeigen wir in den nächsten zwei Ausgaben. Wie immer haben wir diese Bücher auch auf den Seminaren (Krakaudorf und Allgäu) dabei. Für die Teilnehmer ist dies ein guter Weg zu einer Kaufentscheidung. Dabei stelle ich immer wieder fest – viele der vorgestellten Bücher werden meist auch gekauft. Dabei ist auch diese Neuerscheinung aus dem dpunkt-Verlag. Ob und weshalb wir diese Bücher empfehlen – einfach mal in fotoGEN schauen. Wir haben bis jetzt bereits über 120 Bücher besprochen!

Fotoworkshop mit Tierfotograf Franz Bagyi

Tierfotograf Franz Bagyi gab am Samstag, den 15. März den Teilnehmern Tipps, wie sie zu besseren Tierbildern kommen. Und wie sich Tieren mit dem nötigen Respekt nähert.

Tierfotograf Franz Bagyi gab am Samstag, den 15. März den Teilnehmern Tipps im Wildpark Poing, wie sie zu besseren Tierbildern kommen. Und wie man sich als Fotograf Tieren mit dem nötigen Respekt nähert.

Die „BLENDE ALLGÄU“ rief und viele Interessenten meldeten sich beim Fotoseminar mit Franz Bagyi an. Während es bis Freitag noch schönstes Wetter war, kündigte der Wetterbericht für den Workshop-Tag schlechtes Wetter und Sturmböen an. Doch die Teilnehmer hatten Glück. Der Sturm verschonte Poing und damit seinen Wildpark >>> und fing erst ab Sonntag (heute) an kräftig zu wehen. Hier sehen Sie ein Gruppenbild der Teilnehmer (Tierfotograf Bagyi 2. von links). Auch mit den Motiven hatten die Fotografen Glück. Nicht immer sind zum Beispiel die Bären im großen Gehege so gut zu sehen – und damit zu fotografieren wie an diesem Tag. Ich vermute, dass ich bei der nächsten Wettbewerbs-Runde auch das eine oder andere schöne Bärenfoto von diesem Seminar zu sehen bekomme. Foto: Peter Ernszt