„horizonte zingst: Wie komme ich an diesen Ort?

Bis sie diese Morgenstimmung genießen können, liegen einige Kilometer vor Ihnen und die Suche nach einer Unterkunft. Wenn diese geklappt hat, können auch sie am frühen Morgen diese Stimmung als Fotograf/in genießen. Foto: Christine Motz

Bis sie diese Morgenstimmung genießen können, liegen einige Kilometer quer durch Deutschland vor Ihnen und die Suche nach einer Unterkunft. Wenn diese geklappt hat, können auch sie am frühen Morgen diese Stimmung als Fotograf/in genießen. ⓒ Christine Motz

 

ANFLUG NACH ZINGST, ÜBER ROSTOCK

ANFLUG NACH ZINGST, ÜBER ROSTOCK

 

Ein häufig gehörter Satz von Fotografen ist für mich „Mich würde Zingst mit dem Festival schon interessieren, aber es ist mir zu weit und zu umständlich dort hin zu kommen“. Sie haben recht, das sage ich meiner Frau auch immer, wenn sie das Reisefieber packt und die Möwenbilder schon vor Augen hat. Deshalb habe ich ihr mal den Vorschlag gemacht „schreib mir doch mal auf, wie man dort hin kommen könnte!“ Diese Tipps sind deshalb eigentlich von ihr.

Bewusst habe ich hier auch Erding als Startpunkt genommen, welches den Bahnhof mit dem Schnellzug-Verkehr nicht direkt vor der Türe hat. Mit dem Auto sind es ab hier 836 Kilometer und der Navi sagt „7.50 Stunden“. Hört sich gut an, aber Sie dürfen getrost noch etwa 3 bis 4 Stunden Stau inkl. Baustellen dazu rechnen.

Eine weitere Möglichkeit wäre mit der Bahn. Dies heisst für uns 45 Minuten mit der S2 nach München und von München Hbf nach Ribnitz-Damgarten oder Velgast.  Zeit, 9 Stunden! Tipp: „3 Monatskarte BahnCard 25“  im Mai kaufen! Dann wird der Preis günstiger – lohnt sich! Von Ribnitz-Damgarten geht es über das Fischland weiter (Fahrzeit ca. 1,5 Stunden). Oder sie kommen in Velgast an und  es geht mit der Regionalbahn bis Barth und weiter mit dem Bus nach Zingst (Fahrzeit 0,5 Stunden)

Eine weitere Möglichkeit Rostock-München per Flieger. Sie sind in 1.20 Stunde dort, müssen sich aber überlegen, wie komme ich jetzt weiter? Auch die Rückreise kann nicht an jedem Tag gebucht werden. Immerhin können Sie von Rostock/Flughafen mit der Bahn ebenfalls nach Barth Bahnhof kommen – eine umständliche Sache. Fahrzeit ca. 1.45 Uhr. Fahrt vom Flughafen zum Bahnhof Rostock nicht mitgerechnet.

Weitere Möglichkeit mit dem Flieger nach Hamburg und dort mit dem Zug weiter (siehe oben Ribnistz-Damgarten oder Velgast). Der Rückflug kann dort an jedem Tag erfolgen (nicht wie in Rostock nur an bestimmten Tagen). Noch nicht eingerechnet ist ihre Fahrt oder Fußstrecke von Zingst zu Ihrem Hotel. Tipp dazu: Die Suche nach einem preiswerten Hotel gestaltet sich jetzt bereits schwierig, denn diese sind – wie wir festgestellt haben – schon jetzt ausgebucht. Wenn Sie mit dem Auto kommen, würde ich Ihnen auch den Campingplatz am Freesenbruch >>> empfehlen. Laut Anruf sind noch Plätze zu dieser Zeit frei. Er liegt recht günstig und bietet auch gutes Essen. Wir haben diesen 2012 einmal aufgesucht und ein uns bekannter Fotograf wird dort auch wieder nächtigen. Sie haben selbst noch einen Tipp? Dann fügen Sie diesen doch unter „Hinterlasse eine Antwort“ noch dazu !

Fotozeitungen – der Überblick im Bahnhofsladen?

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Kommentar: Ich muss gestehen, ich lese kaum noch eine Fotozeitschrift. Die mit den endlosen Listen über Kameras, Objektive und Daten haben mich früher schon gelangweilt. Ein Blick im Kiosk unter Fazit reicht. Gerade lese ich wieder von einer Fotozeitschrift, die erscheinen soll: fotoPRO. Ein Thema: Instagram fürs Business! Warum sollte ich sie mir kaufen, wenn ich davon schon ein Buch mit 220 Seiten habe? Der Rest – am Kiosk durchblättern.

Während meine Frau zu der Zeitschrift „fine art printer“ greift und diese auch kauft, sehe ich die Zeitschrift „a PHOTO“ von Chefredakteur Florian Schuster und lege sie in den Einkaufskorb. Er hatte uns in Bickenbach von dieser Zeitschrift bereits erzählt. 100 % Sony – 100 % unabhängig. Letzteres ist interessant, denn die früheren Magazine von diversen Kameramarken entpuppten sich früher meist als reine Hochglanz- Werbeblätter. Das Überleben dauerte meist nur wenige Jahre.  Auch wenn ich kein Sony-Fotograf bin, der Inhalt ist interessanter wie von so mancher anderen Fotozeitschrift. In den Einkaufskorb kommt auch noch DOCMA. Nicht weil mich Photoshop sonderlich interessiert, sondern weil noch andere spannende Artikel zu finden sind und die Kommentare von Doc Baumann immer interessant waren. Auch diverse Vorlagen und Presets interessieren inkl. Lightroom-Tipps. Wichtig ist auch, dass man auf dem neuesten technischen Stand bleibt – eher bei Bildprogrammen als bei Kameras. Und dieser zeigt mir, dass man Bildern immer weniger ansieht, dass sie nicht aus der Kamera kommen. Die Pixelschieberei nimmt weiter zu und wird auch – Dank anderer Programme und Presets – immer einfacher. Bei Wettbewerben wirkt das plakative Effektfoto oder das gut gemachte SW-Bild. Das Programm ist deshalb heute fast wichtiger wie die Kamera. Wobei eine Kamera für Wettbewerbsbilder heute eigentlich nicht mehr notwendig ist – ein Bild wäre auch auf andere Weise möglich – ohne dass der Juror dies überhaupt bemerkt.

Anleitung – Fotografieren und weniger knipsen

Ohne Titel

Es ist einfach, eine einzelne Blume vor freigestelltem Hintergrund zu fotografieren. Schwieriger wird es, wenn man seinen Garten in das richtige Licht setzen möchte. Meist wird geknipst und nicht gestaltet. Auch wenn dieses Buch Sie nicht zum „Blumen-Wettbewerbsfotograf“ machen wird, es zeigt doch viele Ideen und Gestaltungsmöglichkeiten auf. Für die vielen Garten- und Schrebergarten-Besitzer sind viele Tipps dabei. Mit den heutigen kleinen und leistungsstarken Kameras dürften gute Garten- und Blumenbilder kein Problem mehr sein. Brandneu im dpunkt-Verlag erschienen. 29,90 Euro (A) 30,80, 288 Seiten komplett in Farbe, Festeinband

„horizonte zingst“: Multivisionsshow von Lois Hechenblaikner

hinter den Bergen

Während des Umweltfestivals „horizonte zingst“ sind auch etliche Multivisionsshows zu sehen. Einige davon sind bereits ausgebucht. Ende 2015 hatten wir das Buch von Lois Hecheblaikner bereits in fotoGEN vorgestellt und mit einem „sehr empfehlenswert“ benotet (ist zur Zeit vergriffen). Wer seinen Vortrag am 31.5. um 20 Uhr in Zingst sehen möchte, sollte bald die Karten im Vorverkauf erstehen >>> (falls es noch welche gibt). Es lohnt sich…

Lensbaby Twist 60

pr-meldung

Das neue Lensbaby Twist 60 ist eine 60mm f / 2.5 Optik, die für Vollformat -SLRs und spiegellose Kameras entwickelt wurde. Die Optik hilft Fotografen und Filmern, das spezielle Wesen eines Motivs zu entdecken und fügt zu Aufnahmen, wie Porträts, Stillleben-Bilder und vielem mehr einen einzigartigen Bildstil sowie einen großen Schuss Emotion hinzu. Das scharf im Fokus befindliche Hauptmotiv im Bild wird mit Hilfe der Optik auf kreative Weise vom Hintergrund separiert, indem, je nach Blendeneinstellung, zum Rand hin eine mehr oder weniger stark verwirbelte Unschärfe erzeugt wird. Die Optik hat einen Blendenbereich von f/2.5 bis f/22 mit 12 internen Blendenlamellen und wird über den goldfarbenen Einstellring an der Front der Optik bedient. Die minimale Fokusdistanz beginnt bei ca. 46 Zentimeter und geht bis unendlich. Wie bei allen Lensbabys handelt es sich auch beim Twist 60 um eine manuelle Optik. Lieferbar ab Mai. Preis in Euro (UVP) Twist-Objektiv 319.-, Optikeinsatz 199,90

  • Brennweite: 60mm
  • Blendenbereich: f/2.5 bis f/22
  • 12 interne Blendenlamellen, Einstellung über Einstellrad direkt an der Front der Optik
  • Minimaler Fokussierabstand: ca. 46 cm
  • Maximaler Fokussierabstand: unendlich
  • Fokustyp: manuell
  • Gewicht: 198 Gramm
  • Kompatibel mit dem Lensbaby Optic Swap System
  • 4 mehrfach vergütete Glaselemente, angeordnet in 3 Gruppen
  • 46mm Frontgewinde für Filter
  • Größe: 6,35 cm x 6,35 cm x 5,70 cm

Natur pur – vom 8. bis 15. Oktober 2016

Ohne Titel

Gute Betreuung, tolle Motive, eingespieltes Team – und das zu einem Preis, das sie heute teilweise für ein 3-Tages-Seminar bezahlen. Deswegen lernen Sie hier nicht weniger und Sie erhalten eine intensive Bildbesprechung, die vom Foto per App bis zum Wettbewerbsbild auf FineArt-Papier alles einschließt. Wir zeigen diesmal u.a., wie Sie mit einem Scanner zu guten Herbstfotos kommen und wir leuchten mit einer lichtstarken Taschenlampe eine Kirche und unser Quartiert vom Parkplatz aufgenommen aus. Wir fotografieren die blaue Stunde auf dem größten Herbstfest in der Umgebung und sind an vielen schönen Seen – inkl. Forelle auf dem Teller (diese ist im Preis aber nicht inbegriffen). Die Ausschreibung finden Sie im fotoGEN April-Juni (demnächst im Internet per PDF) oder sie fordern diese zwei Seiten per PDF an. Gestaltung@detlevmotz.de

Vom passenden Bild zum passenden Layout

Ohne Titel

Programme für Fotobücher gibt es zwischenzeitlich etliche auf dem Markt. Meist wird man damit allein gelassen, trotz diverser Anleitungen. Hat man das Buch endlich auf dem Tisch ist manchmal eine Überraschung dabei. So hat man sich einige Dinge im Layout nicht vorgestellt. Das kann Ihnen bei CEWE eigentlich nicht passieren, wenn Sie das Buch von Frank Treichler besitzen. fotoGEN hat es in der Ausgabe Januar-Februar-März vorgestellt und fand es EMPFEHLENSWERT. Vierfarben- Verlag >>>

Ausfotografierte Motive: Küchenschelle

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Kuhschelle, Küchenschelle, Bearbeitet

An dieser Stelle hatte ich bereits  anhand eines Toscana-Motivs darauf hingewiesen, dass es sogenannte „ausfotografierte Motive“ gibt, die zu Wettbewerben schon vor 20 Jahren endlos oft eingesandt wurden – und heute auch noch. Ich dürfte dieses Motiv schon gefühlte 20 000x gesehen haben. Dank Adolf Schatten, der die größte Blumensammlung auf Bildern hat, bin ich an dieses Küchenschellenbild gekommen. Ich habe es nur noch mit der obligatorischen Vignette versehen, wie sie oft bei Wettbewerben zu sehen ist. In der nächsten Ausgabe von fotoGEN und in der Blumenausgabe gehe ich darauf noch genauer ein – mit Abwandlungen vom Originalfoto (ganz oben) von Adolf Schatten. Tipp: Mit diesem Bild haben Sie nur noch Glück, wenn Sie an Juroren kommen, die selten Wettbewerbe jurieren. Für die anderen Juroren ist es unter den „TOP-10 der ausfotografierten Motive“.

Lytro – wieder eine Kamera weniger, die mit viel TAMTAM angekündigt wurde

Lytro600Und wieder geht eine Kamera ihren Weg – sie wird nicht weiterentwickelt. Was heute auch andere Kameras bieten – Fokussieren nach der Aufnahme – war das Verkaufsargument dieser Lichtfeldkamera. Das fotoMagazin schreibt „Zum Scheitern der Lichtfelkameras dürften auch ähnliche Technologien begetragen haben, die zunehmend in Smartphones, Kompakt- und Systemkameras Einzug halten, beispielsweise Pansonics Post-Focus-Technologie, die verschiedene Schärfeebenen in einem 4K-Video erfasst.“ Doch ich glaube, dieser Grund spielte erst in letzter Zeit eine Rolle. Für mich war ein Grund der schlechte Service und dass man ein Konto bei der Firma eröffnen musste, um die Bilder überhaupt auf dem Blog zeigen zu können. Wir hatten die Kamera eine Woche in der Steiermark dabei inkl. 7 anderer Modelle. Bei der Frage „was für eine Kamera würdet ihr kaufen“ an die Workshopteilnehmer stand sie an vorletzter Stelle. Das Fotografieren mit der Lytro bedeutete, immer nach Motiven Ausschau zu halten, die möglichst aus Vorder- Mittel- und Hintergrund bestanden. Das wurde mit der Zeit langweilig – selbst für meine Frau, die allen Neuerungen aufgeschlossen ist. Diese Fotografie  kostete auch Zeit, die der Amateur dafür nicht aufbringt, weil der Nutzen zu gering war. Und noch mehr Mühe kostete es, die Bilder auf den Blog zu bringen um diesen Effekt zu zeigen. Ich schaffte es nicht und ein Profi, der mir dabei helfen sollte, schüttelte nur den Kopf – und schaffte es ebenfalls nicht. Mail-Anfragen an die Firma brachten uns ebenfalls nicht weiter. Daraufhin habe ich alle Motive von der Platte geputzt – denn die Bilder brauchten auch noch viel Speicherkapazität. Wieder eine Kamera weniger! Es wird sicher nicht die letzte Kamera sein, die den Spieltrieb von Fotografen nicht befriedigt.

Tipp 1: Umweltfotofestival „horizonte zingst“

Hier sehen Sie, wie ein Fahrradfoto nachträglich noch kreativ verändert werden kann - und das in endlosen Variationen mit einem Mausklick. Mehr dazu im nächsten fotoGEN.

Hier sehen Sie, wie ein Fahrradfoto nachträglich noch kreativ verändert werden kann – und das in endlosen Variationen mit einem Mausklick. Mehr dazu im nächsten fotoGEN.

Hier finden Sie in den nächsten Wochen einige Tipps für Fotografen und Reisende nach Zingst. Das Umweltfestival ist nicht mehr in weiter Ferne, sondern beginnt am 28.5. und endet am 5.6.2016. Wer jetzt noch zu diesem Festival möchte, sollte so langsam buchen – egal ob Flug oder Hotel – und mal auf der Karte schauen, wie Sie am schnellsten und einfachsten nach Zingst kommen. Leider nicht ganz einfach…  Heute hier der erste Tipp: Wenn Sie möglichst schnell und bequem von Ausstellung zu Ausstellung und von Eröffnung zu Eröffnung kommen möchten – und am Abend zur Multivisionsshow  und zur Landungsbrücke, an der diverse Aktionen geboten werden, dann kommen Sie um ein Rad nicht herum! Ausser sie lieben es, einige Kilometer mit ihren Beinen zurückzulegen? Ich nicht! Es gibt diverse Radvermietungen, die Sie im Internet finden. Wir haben bis jetzt unsere Räder per Mail gebucht und waren damit recht zufrieden. Als Farbfotograf möchte ich auch ein Seniorenrad in Farbe! Das ist jetzt noch kein Problem. Wünsche, wie ein Elektrorad (dafür bin ich noch zu jung) sind jetzt noch möglich. Bei einem Radhändler haben wir viele negative Einträge gefunden. Wir müssen sagen, bei uns war eher das Gegenteil der Fall – wir waren sehr zufrieden mit der „Voranmeldung“ und wurden bestens bedient.

Ein kleiner Tipp für Fotografen: Für die Radausflüge ist eine Bridgekamera am Besten geeignet. Sie hat gut Platz auf dem Radkorb (bei mir in einem kleinen Köfferchen) und die Brennweite reicht von ca. 24 bis 1200 mm. Dazu kommt ein Ministativ, nicht grösser als die Kamera selbst (aber auf die Kameraausrüstung komme ich nochmals zurück).

Fahrräder fahrraddetlev