Von strahlender Sonne in den Nebel

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Porträt mit der LUMIX G70 zum fast gleichen Zeitpunkt.

Porträt mit der LUMIX G70 zum fast gleichen Zeitpunkt.

In kürzester Zeit wechselte heute, am 4. Advent,  das Wetter. Von strahlender Sonne bei 16 Grad fiel das Thermometer bei Nebel auf 6 Grad. Man merkt eigentlich nicht, dass wir den 20. Dezember 2015 haben. Demnächst finden Sie hier noch ein paar Bilder mit der Lumix G70 und einige Infos dazu. Beide Kameras, sowohl die Olympus als auch die Lumix haben ihre Highlights – es kommt  auf die Motive an und wie man diese umsetzen möchte. Und natürlich auf den Preis, denn zwischen beiden Kameras liegt ein enormer Preisunterschied. Das PRO-Objektiv passt an beide Kameras und ist auch für beide Kameras empfehlenswert.

Ein Feature mit Suchtpotential

Montagefotografie

Was wird nicht alles an Spielereien in eine Kamera gepackt, was der Benutzer nicht braucht oder oder was er nie ausprobiert. Zwei Erfindungen finde ich aber persönlich sehr gut: Es ist der 5-fach-Verwacklungsschutz in der Kamera und die Live-Montagefotografie (Dunkel- und Lichtfeldmontage). Beide Features in dieser Kamera sind für die Weihnachtszeit bestens geeignet. Dazu das Pro-Objektiv 12-40 mm, Blende 2,8 (entspricht KB 24 bis 80). Kein Verwackelung bei allen Bildern in Rothenburg auf dem Weihnachtsmarkt, in dunklen, stimmungsvollen Läden oder im Salon von Pullman City. Dazu knackscharfe Bilder mit diesem Pro-Objektiv.

Ich muss zugeben, die Live-Montagefotografie mit Hilfe der OM-Gebrauchsanweisung aus dem Internet habe ich nicht geschafft. Da half mir nach einem lauten Fluch meine Frau und das Olympus-Buch von Frank Exner weiter. Auch dieses Motiv entstand nicht mit der ersten Aufnahme sondern mit der etwa 30. Auslösung. Weshalb, in der neuen fotoGEN Januar-März erfahren Sie auch davon mehr. Auf dem kleinen Bild ist die Pendelbewegung der Minilampe in meiner Hand zu sehen. Bis die Kerzen nicht mehr zu hell waren, dauert es seine Zeit und auch eine andere Blende war notwendig.

Jedes Jahr wieder… Wunsch und Wirklichkeit

Christbaumverkäufer-450Vor 3 Jahren habe ich begonnen, unseren Weihnachtsbaum-Verkäufer zu fotografieren. Das Bild im Kopf: Schnee und während der Aufnahme ein dichtes Schneetreiben. Entstanden ist das Bild links, mit ein paar Flöckchen, angeblitzt damit man sie überhaupt erkennen kann. Vor den Aufnahmen muss man natürlich einen Termin ausmachen und fragen, ob diese Pose möglich wäre. Gut, im nächsten Jahr würde es sicher schneien – das war leider 2014 ein Wunschtraum. Auch in diesem Jahr bin ich sicher, es wird keinen Schnee bis zum 23.12. geben. Dafür entstand das Bild im dichten Nebel. Das sind die gestalteten Bilder, die man vielleicht auch groß printen möchte oder auf einer Ausstellung mit passendem Thema zeigt. Was man aber oft vergisst – auch weil man keine Kamera dabei hat – Bilder für ein Jahrbuch. Ein Buch, das man nur in der Familie anschaut und sagt, „ah, schau, das war doch…“. Diese Bilder sind nach vielen Jahren oft mehr Wert, wie die gestylten Fotos, welche man zu Wettbewerben schickt, die eine kurze Mehrwertzeit haben. Oft nur eine Stunde, bevor sie auf einen Stapel Bilder gehen mit „nicht angenommen“. Bilder in Jahrbüchern schaut man sich aber auch nach 20 oder 30 Jahren an. Heute habe ich an dieses Bild gedacht. Meine Frau mit Baumverkäufer und dem Bäumchen, das bald im Zimmer steht. Für das Jahrbuch 2015. So nebenbei, ich freue mich heute schon, wenn Baumverkäufer Alexander Schüßler im nächsten Jahr (vielleicht) wieder an dieser Stelle steht. Man kann mit ihm interessante Gespräche führen und man kann sich schon vorher ausdenken, wie fotografiere ich ihn 2016 wenn wieder kein Schnee kommt?

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OLYMPUS DIGITAL CAMERA: Eine etwas andere Sichtweise. Starker Nebel versteckt einen Hintergrund, der mir nicht gefällt. Dazu eine kalte Stimmung per Preset von Macphun inkl. Rahmen. Die Bäume dominant im Vordergrund, aber den Baum-Verkäufer sieht man trotzdem recht gut am Wohnwagen (er hat dafür extra eine andere Jacke angezogen). Solche Bilder sind natürlich nicht für Facebook gedacht im Miniformat sondern für Prints ab 30×40 cm.

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OLYMPUS DIGITAL CAMERA: Wer hat beim Weihnachtsbaumkauf schon eine Kamera dabei? Hier kommt es nicht auf einen Hintergrund darauf an, der einem nicht gefällt oder störende Dinge im Vordergrund. Das Bild soll eher dokumentarisch wirken und zeigen, meine Frau sucht den Baum aus und ist damit zufrieden. Solche Bilder haben nach vielen Jahren einen höheren Erinnerungswert – für die Familie und Freunde – als jedes Wettbewerbsbild. 

fotoGEN – ab 2016 mit einem Sonderheft „Blumenfotografie“ inkl. Wettbewerb

Kurz vor Weihnachten erhalten Sie wieder einen Newsletter. Auch Interessenten, die sich schon vor langer Zeit für einen Newsletter eingetragen hatten. Der Versand war über lange Zeit nicht mehr möglich, da 1&1 beim Versand Änderungen vorgenommen hatte. Mehr dazu, auch über fotoGEN, den Wettbewerb, Bayern-Olymp und das Sonderheft Blumen, finden Sie ab Freitag ebenfalls auf meinem Blog. Wer jetzt schon mehr über fotoGEN-PLUS wissen möchte, hier finden Sie Infos >>> Die Bestellung und Bezahlung funktioniert am einfachsten über PayPal.

Wer noch einen schnellen Buchtipp benötigt, der ist auf meiner Webseite richtig >>> Dort finden Sie übrigens auch wieder neue Film- und Serien-Tipps, ebenfalls auf einer speziellen Seite. Bei Fragen, Mail an: info@fotogen-onlinemagazin.de

fotoGEN 2015 Gesamt

„Münchner Runde“ oder auch „COFO-Stammtisch“

Ohne Titel

Lang, lang ist es her, die Zeit bei Color Foto. Ich wusste, dass es seit Jahren einen monatlichen Stammtisch in München gibt, mit „noch COFO-Redakteuren und Mitarbeitern“ und „früheren Mitarbeitern“. Zum Abschied des alten Jahres, hatte ich mich entschlossen, mit meiner Frau auch einmal überraschend aufzutauchen. Wer wie ich in Erding wohnt, der fährt eher selten nach „Minga“ (München). Schön, wenn man die älteren Herren (inkl. mir) wieder mal an einem Tisch sieht inkl. einiger „Mädels“ die nicht älter geworden sind. Interessant auch immer, was jeder der Redakteure heute so treibt. Es war ein schöner Abend, der auf diesem Bild kurz vor Weihnachten recht romantisch rüberkommt. Dank einem Preset mit dem Namen „Romantic Flow“.

HDR – doch noch aktuell?

Eigentlich dachte ich, HDR ist „out“. Ich muss aber gestehen, das neue AURORA HDR bietet mehr wie das übliche HDR. Die Presets inkl. Regler sind so vielfältig, dass man am Ende selbst nicht weiss, welche Variationen einem gefällt. Wobei viele Presets dabei sind, bei denen man eigentlich die Bildbearbeitung nicht ahnt. Sie geht nicht nur mit mehreren Bildern, sie funktioniert auch mit einem Bild recht gut. Ob es nur ein Gerücht ist, dass dieses Programm auch für Windows erscheinen soll, bin ich mir nicht sicher. Zur Zeit ist dieses Programm nur für Mac erhältlich.

Heute erreicht mich aber die Meldung von AVKIS, die ebenfalls  ein „HDRFactory V.5.0“ anbieten – für Mac und Windows. Wer möchte kann es 10 Tage selbst testen>>>

Michael Martin – Ausstellung im Schloss Nymphenburg

Ohne Titel

Warum ballen sich alle Einladungen im November und Dezember? Von Weihnachtsfesten, Weihnachtsfeiern bis über Ausstellungen, Vorträge und diverse andere Veranstaltungen sollte man alles besuchen. Aber das ist leider nicht möglich. In diesem Fall zogen wir die Einladung von Michael Martin vor. Auch weil wir wissen, dass wir dort viele Profifotografen treffen, die wir kennen. Die Eröffnung seiner Ausstellung war am Freitag, den 11. Dezember um 19 Uhr im Hubertussaal (Nymphenburg). Und dieser nicht gerade kleine Saal war voll bis auf den letzten Platz. Zu sehen waren Ausschnitte aus seiner neuen Multivision-Show und natürlich seine Bilder in der Ausstellung. Etwas mißtrauisch machen mich immer die vielen „Sprecher“ bei einer Ausstellungseröffnung. In diesem Fall sechs Personen, darunter vier Professoren. Ich hatte es vermutet, die Reden zogen sich wie Kaugummi, bis zum Stehempfang und dem Rundgang. Ich merke mein Kreuz von den harten Stühlen immer noch. Es lohnt sich aber auf jeden Fall, diese Ausstellung zu besuchen. Bei den oft sehr groß gesprinteten Bilder stehen auch passende Gegenstände. Auf meinem Bild sehen Sie das Motorrad von Michael Martin – in echt (!) dahinter eines seiner Bilder. Diese Art der Präsentation geht durch die ganze Ausstellung.  Mehr zu seinem Buch, den Ausstellungsterminen und Öffnungszeiten in Nymphenburg – demnächst auch in photoGEN.

Rothenburg – sehr beliebt auch bei Japanern

Rothenburg

Motivtipp Weihnachten: Rothenburg kann für Weihnachtshasser eine Therapie sein, für Weihnachtsfreund das Paradies, für Fotografen ein unübersichtliches Getümmel. Ich persönlich frage mich, warum erst meine Frau darauf kommen musste, mal nach Rothenburg zu fahren. Für mich als „Mittelalter-Fan“ die Stadt der Städte. Schon alleine die Läden lohnen sich zu besuchen – nicht nur für Frauen. In dem Laden „Waffenkammer, in der Oberen Schmiedegasse 9/11“ habe ich zwei Kerzenleuchter im Gewölbe (!) gesehen, bei dem sogar meine Frau begeistert war – leider nicht käuflich. Dabei waren die Kerzen noch nicht mal echt – aber jeder Besucher fingerte an ihnen herum um das zu prüfen. Vor lauter Begeisterung vergaß ich sogar zu fotografieren. Leider war die Zeit mit Larcher-Busreisen auf 4 Stunden begrenzt. Viel zu wenig, für Fotografen.

Mein Tipp: Nicht am Wochenende besuchen wie wir, sondern unter der Woche! Die Karte für ca. 2 Euro kaufen, jedes Haus ist so zu sehen wie es aussieht (Achtung, ich weiß, dass diese Karten nicht für das Internet benutzt werden dürfen. Es erfolgt eine Abmahnung vom Verlag. Habe mich damals beim Bamberg-Seminar erkundigt. In Bamberg und anderen Städten gibt es diese Karte auch). Für die blaue Stunde ein Stativ oder eine Kamera mit 5-fach-Verwacklungsschutz benutzen. Wenn Sie Stände fotografieren, die Leute um Erlaubnis fragen. Lieber einen guten Stand optimal fotografiert, als 10 Stände geknipst. Auf meinen Bildern sehen Sie keine Menschen, obwohl die Stadt voll war. Deshalb entweder bei einem Motiv warten bis sich eine Lücke ergibt (Bild mit Bären, etwa 10 Minuten Wartezeit, bis 3 Sekunden keine Person durch das Bild lief, oder nach oben fotografieren). Noch besser, mehrmals kommen oder einmal eine Übernachtung in Kauf nehmen.

fotoGEN startet bald mit der 1. Runde 2016

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Die letzte Runde der fotoGEN-Wettbewerbe ist vorbei. Wer es wieder in den „Bayern-Olymp“ geschafft hat oder „Fotograf des Jahres“ wurde, wissen wir nach der Jurierung und der Auswertung der Punkte. Wie immer zur 4. Runde, waren die Einsendungen geringer, aber das Niveau sehr hoch. Auch die Verarbeitung der Prints erstaunt mich, meine Frau und die Juroren immer wieder. Bilder die heute eingehen, sind noch dabei, da am Mittwoch keine Postzustellung war.

Das jetzige fotoGEN gilt noch bis Ende des Monats . Lob erhielt die Bildstrecke eines jugendlichen Fotografen und „dass wir kein technikgeiles Magazin sind“, sondern uns mehr auf Bilder und das beschränken, was Fotos zu guten Fotos macht. Auch in dieser und der nächsten Ausgabe zeigt ein Profi seine Bilder. Natürlich sind wir auch an engagierten Amateuren- und Wettbewerbsfotografen mit Bildstrecken interessiert.

Wer sich für fotoGEN interessiert, es kostet 15 Euro pro Jahr und das Sonderheft „Blumen“ ist diesmal dabei (also 5 Ausgaben, wer 2015 bestellt hat mit der jetzigen Ausgabe sogar 6 Ausgaben). Ausserdem beteiligen sich jetzt auch TECCO und Sihl mit je 50 Blatt DIN A3-Papier am Fotowettbewerb. Jede Firma wählt sein bestes SW-Bild (Sihl) und sein bestes Farbbild (Tecco).  6 Interessenten, die sich erstmalig an diesem Wettbewerb beteiligen, können ausserdem ein Jahres-Abo fotoGEN gewinnen. Diese Preise kommen zu den Hauptpreisen dazu. Auch weiterhin gibt es Bildbearbeitungsprogramme von AKVIS und macphun. Werfen Sie einen Blick auf die fotoGEN-Webseite >>>, dort finden Sie auch ein kostenloses Exemplar (noch im Hochformat).  Wer in diesem Jahr bestellt, findet garantiert noch 18 weitere Ausgaben zum Durchblättern – mit vielen Büchern, die wir mit gutem Gewissen empfehlen können. Noch Fragen? info@detlevmotz.de

 

 

Ein „roter Tag“ in Erding – Kunstwerk und Cola-Truck

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Es hat lange gedauert, bis am 8.12. um 18 Uhr an der Semptbrücke, Ecke Haager- und Bachingerstraße das Kunstwerk von Robert Kessler eingeweiht werden konnte. Ein rot pulsierender Bogen (er erinnert am Fundament an eine Pflugschar), der die Alt- und Neustadt miteinander verbindet. Lange, sehr lange hat es gedauert, bis das Kunstwerk aus poliertem Stahl endlich stand. Das um die 150 ooo Euro teure Kunstwerk (siehe Süddeutsche vom 10.3.) erregte schon durch den Preis und die lange Wartezeit bis zur Eröffnung viel Kritik. Wer heute auf Facebook die Kritiken der Besucher zu den ersten Bildern ließt, findet eher negative Einträge. Dies ist aber bei Kunstwerken in Erding leider normal. Ich wundere mich manchmal, wie intolerant manche Leute sein können, die erheblich jünger sind als ich. Man darf gespannt sein, wie lange dieser Bogen in der Zukunft leuchtet, wenn ein Bürger darunter durchmarschiert. Es bleibt spannend.

Für mich war die Ankunft des Cola-Trucks eher ein Motiv so nebenbei. Wobei es natürlich erheblich mehr begeisterte Zuschauer hat wie ein Kunstwerk. Aber auch hier sofort ein Eintrag in einer Zeitung (Facebook). Ein besorgter Bürger schreibt: „Coca Cola hat mit Weihnachten nichts zu tun – nur mit Kommerz.“ Nun ja, Saufen und Fressen auf dem Erdinger Christkindlmarkt mit 80 Prozent solcher Stände, hat sicher auch wenig mit Weihnachten zu tun. Da müsste man das Fest eigentlich gleich abschaffen. Es kommt aber immer darauf an, was man selbst daraus macht. Darauf einen Glühwein!

Es lohnt sich, diesen Termin zu notieren!

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Gespickt mit Humor erzählt Konrad Wothe von seinen Reise-Erlebnissen, von den Glücksmomenten bei seinen Begegnungen mit Tieren und Menschen, aber auch von den Schwierigkeiten, die er zu überwinden hatte. Geniessen Sie die Highlights seiner Arbeit mit Tieren an den schönsten Plätzen der Erde. Die Tierfotografie ist für sein Leben wie das Salz in der Suppe…

„Ich berichte über meinen Weg zum professionellen Tierfotografen, über meine abenteuerlichen Reisen und Expeditionen und zeige die Highlights meiner Arbeit der letzten 40 Jahre in einem Audiovision-Vortrag von 9o Minuten“. Muss übrigens heissen 17×4 m-Leinwand!

Weitere Informationen auf meiner Homepage www.konrad-wothe.de >>> unter „Aktuelles“
Kartenvorbestellung auf www.abenteuererde.com >>>

 

Neue Bücher für den Gabentisch?

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Während ich einen Rundgang durch die Bücherschau im Gasteig in München gemacht habe und die Ausstellung von Sebastian Salgado in der Versicherungskammer besuchte, lagen drei neue Bücher vor der Tür. Das Paket kam mir dafür etwas schwer vor. Bis zu diesem Zeitpunkt dachte ich noch, dass die Bücher über Photoshop immer am schwersten wiegen. Weit gefehlt? Ausgepackt habe ich „Photoshop Elements 14“ von Jürgen Wolf. Dieses „umfassende Handbuch“ bringt es auf 1040 Seiten !! Ich hatte dabei das Wort eines Profis im Ohr „Element reicht für jeden fortgeschrittenen Amateur, der braucht keinen teuren Photoshop“. Mal schauen, alleine das Verzeichnis zeigt auf 23 Seiten was mich erwartet.

Eigentlich denkt man bei CEWE, Programm herunterladen und los geht es. Dass es jetzt ein Buch von Frank Treichler gibt, das sich mit dem Programm auseinandersetzt war mir neu. Sie erfahren darin, wie man bessere Layouts damit gestaltet, Videos im Buch integriert und wie Sie u.a. ein sehenswertes Kochbuch machen können.

Ich muss zugegen, wenn wieder mal ein Fotobuch auf den Markt kommt, das mir umfassend die Fotografie erklären will, werde ich mißtrauisch. Oft steht dort nur Altbekanntes, das man schon jahrelang kennt – nur mit anderen, netten Bildern, je nach Autor. Die ganz große Ausnahme war für mich schon vor Jahren Robert Mertens bei seinem ersten Buch. Jetzt hat er nachgelegt mit DER EIGENE BLICK. Und schon beim ersten schnellen Blick habe ich gesehen, dass dieses Buch wieder neue Wege in der Fotografie geht. Da der Leser dort auch gefordert wird – mit vielen Aufgabenstellungen und nicht den üblichen Fotos, die man schon 30 Jahre im gleichen Stil kennt, ist es eher für den kreativen Ein- und Aufsteiger inkl. Wettbewerbsfotograf, der seine eigene Handschrift entwickeln will. Und diese hat nichts damit zu tun, dass man sich an den nächsten PC setzt und die Bilder mit Brachialfilter bearbeitet. Schon das schnelle Durchblättern ergibt ein „Sehr empfehlenswert“. Mehr zu diesen Büchern und noch einigen anderen, wie immer im nächsten fotoGEN, auf jeweils zwei Seiten pro Buch. Dort sehen Sie auch, welche Bücher ebenfalls ein EMPFEHLENSWERT oder SEHR EMPFEHLENSWERT erhalten haben.