Walter Spiegel wird 89 Jahre – Gratulation

Heidelberg - der Fotograf Walter Spiegel. 1.3.2016 Foto: Peter Dorn

Heidelberg – Walter Spiegel, aufgenommen am 1.3.2016. Foto: Peter Dorn.

Walter Spiegel ist ein Fotograf aus Leidenschaft! Ausserdem ist es der älteste, aktive Fotograf den ich noch kenne. Vorab auch Danke an die Rhein-Neckar-Zeitung, welche mir endlich einmal ein brandneues Foto von Walter zur Verfügung stellen konnte. Natürlich mit seiner geliebten Leica, die ihm auch schon mal bei seinen diversen Streifzügen durch die Welt, geklaut wurde. Er ist kein gelernter Fotograf, sondern war Ingenieur in einem wärmetechnischen Betrieb. Im DVF (Deutscher Verband für Fotografie e.V.) erhielt er höchste Auszeichnungen. 1976 wurde er auch in die Deutsche Gesellschaft für Photographie berufen. Stolz ist er auf den Titel „Meister der Kunstfotografie“ der ihm 1984 von der FIAP verliehen wurde. Ehrenmitglied ist er auch in der „Österreichischen Gesellschaft für Photographie“. Er hatte viele Ausstellungen im In- und Ausland. Ausserdem verlegte er diverse Bücher wie „Leben in der Oase“. Ich begegnete ihm bei diversen Jurierungen und meine Frau lernte ihn in Wien bei einer Jurierung kennen. Heute, im gesegneten Alter von 89 muss er etwas zurücktreten. Einladungen kann er nicht alle mehr annehmen. Aber er wohnt immer noch in Heidelberg und immer noch ist er nur mit Brieftauben zu erreichen, na ja, Brief geht auch. Internet, Mail und digitale Kameras – Fehlanzeige! Er beweist aber auch jetzt noch, dass man mit analogen Bilder – aus dem Labor (!) noch bei Wettbewerben gewinnen kann. Er ist der lebende Beweis, dass es auch ohne Bildbearbeitungsprogramme geht. Ich und meine Frau wünschen ihm heute, Freitag den 4. März einen schönen Geburtstag.

Am schnellsten geht es immer per PayPal: fotoGEN – das Magazin für emotionale Fotografie

Titel-Januar200Sie interessieren sich für fotoGEN? Jetzt können Sie fotoGEN-PLUS-Freund/in werden und erhalten 4 Ausgaben im Jahr inkl. einem Sonderheft. Jede Ausgabe hat ca. 100 Seiten im Querformat und kann als PDF heruntergeladen werden. Ausserdem finden Sie die nächsten Monate noch weitere acht ältere Ausgaben mit interessanten Fotos und Berichten. Dazu 36 Artikel, welche Sie als PDF downloaden können. Am einfachsten ist die Einzahlung von nur 15 Euro für die genannten Ausgaben über PayPal. Alles was Sie dazu und über fotoGEN wissen müssen, finden Sie auf dieser Seiten >>>  Natürlich geht es auch per Überweisung. Dann bitte an mich wenden unter info@detlevmotz.de.

fotoGEN-Fotowettbewerb: Einsendeschluss 11. März 2016

Ohne TitelDie 1. Runde 2016 startet. Wobei jede Runde ein abgeschlossener Wettbewerb ist, von dem wir 50 Fotos in fotoGEN zeigen.  Hier finden Sie die genauen Teilnahmebedingungen >>> und wie bei fotoGEN juriert wird >>>. Wieder gibt es Preise, Urkunden, Fotopapiere und Bildbearbeitungsprogramme von AKVIS und macphun. Siehe auch dieses Foto. Ausserdem können Teilnehmer, welche sich erstmalig beteiligen ein Abo über 4 Ausgaben von fotoGEN gewinnen. 5 Abos werden vergeben. Auf dem Kuvert muss aber stehen „Erstmalige Teilnahme“. Ausserdem geht an einen dieser Teilnehmer/Gewinner das Buch „Raus aus der Automatik“ von Bernd Lehnert.  Tipp: Dies ist ein „small print-Wettbewerb“ Das heisst, es sind nur vier Papierbilder DIN A4 zugelassen, keine digitalen Daten. Solche Wettbewerbe gibt es bereits genügend. Wir wollen „das Bild als Print“ fördern.

Kommt demnächst ein Leica-Smartphone?

Wetzlar, 25. Februar 2016. Die HUAWEI Consumer Business Group (BG) und die Leica Camera AG haben heute den Beginn einer langfristig angelegten strategischen Allianz bekannt gegeben. Ziel dieser ambitionierten Technologiepartnerschaft ist die enge Zusammenarbeit im Bereich Optical Engineering sowie die gemeinsame Entwicklung innovativer Lösungen, um das bestmögliche Bildergebnis im Segment der Smartphone-Fotografie zu erzielen und diese auf die nächste Qualitätsstufe zu heben (Ausschnitt der Pressemeldung).

Eine eher überraschende Meldung an diesem Donnerstag. Es zeigt aber auch, dass das Smartphone in Zukunft noch einige Überraschungen auf Lager hat und einige Firmen dies zwischenzeitlich begriffen haben. Die Zeiten, in denen auf das Smartphone nur mit Fingern gezeigt wurde sind längst vorbei. Nicht nur die Jugend, welches das Smartphone alltäglich benutzt ist ist eine große Käuferschicht. Auch ältere Fotografen haben die Vorteile von T & F  (Telefonieren & Fotografieren) längst erkannt. Nicht jeder benötigt sein Bild in der Größe einer Hauswand und nicht jeder fotografiert nur bei Nacht und benötigt fette ISO-Werte. Das Rennen um die Käufer ist noch längst nicht entschieden. Was an Neuerungen von Samsung und Apple bekannt ist, lässt die Vermutung zu, die Höchstmarke für Fotos ist noch längst nicht erreicht.  Nur eines ist sicher: Die altgediente SLR geht langsam aber sicher in den Ruhestand.

 

Porträtaufnahmen in allen Situationen

Porträtfotografie mit Alexander Heinrichs-1Während die fotoGEN-PLUS-Leser im neuen fotoGEN etliche Bücher finden, die mit „Empfehlenswert“ oder „Sehr empfehlenswert“ ausgezeichnet wurden, liegen mir bereits wieder neue DVDs als Video-Training vor – und natürlich auch etliche Bücher.  Sie werden in der nächsten Ausgabe von fotoGEN vorgestellt. Angeschaut habe ich bereits einige Kapitel von Alexander Heinrich zu „Der große Fotokurs Porträtfotografie“. Auch meine Frau wurde neugierig, die etwas öfters wie ich Porträts vor geeigneten Hintergründen macht. Soviel sei verraten: Der Autor und Fotograf bietet für 49.90 Euro recht viel Stoff und versucht auch nicht, den Zuschauern einen bestimmten Stil „aufzudrücken“. Alles was man für die Porträtfotografie braucht – oder auch noch brauchen könnte, wird sehr ausführlich erklärt inkl. Posing-Anweisungen. Es macht Spaß dem Fotografen zuzuhören, was nicht immer bei einem DVD-Kurs selbstverständlich ist. Mehr dazu und was der Kurs in 7 Kapitel zu bieten hat, im April in fotoGEN.

Frisch auf den Tisch – Die neuen Seminare von AVstumpfl

avstumpfl200Der Name Stumpfl hat einen guten Namen, wenn es um AV-Shows oder Multivision-Shows geht.  Es arbeiten Amateure damit, welche erst mit einer AV-Show beginnen aber auch die Profis wie Michael Martin. Er erwartet auf einer 14×7 Meter Leinwand von seinem Panasonic-Projektor Höchstleistung. Dazu setzt er auch auf die Software „Wings Platinum“ für die Synthese von Bild und Musik.

Jetzt ist das neue Programm erschienen, mit den Kursen von Christian Horn, Bernhard Brenner und Josef Moritz. Im März werden die Kurse „Diashows mit Wings Platinum“ und „Effektives Arbeiten mit Wings Platinum“ geboten. Im März und April „Von der Bilderflut zur Bilderschau“. Wer mehr darüber wissen möchte und welche Projektoren Stumpfl empfiehlt, sollte sich jetzt informieren. Und zwar bei: AV Stumpfl GbmH, Austria Mittelweg 46, A-4702 Wallen, Tel: +43 (7249) 42811 oder www.HDAV.org >>> / AVstumpfl@AVstumpfl.com.

Im neuen fotoGEN zwei Seiten über AKVIS vergessen

AKVIS, Programme

In der neuen Ausgabe habe ich zwei Seiten über AKVIS nicht fotoGEN beigefügt. Deshalb heute der Vorschlag: Wer sich dafür interessiert – ob PLUS-Leser oder nicht, bekommt diese Seiten noch als PDF zugesandt. Die ersten Zusendungen gehen dann am Sonntag raus. Bitte einfach melden unter: gestaltung@detlevmotz.de Infos über Workshops, Fotografie und Film finden Sie auch unter www.detlev-motz.de >>>

Ein kurzer Gedanke wird wahr

Am Bahngleis ausserhalb von Bad Aibling sind wir Ende 2015 oft gestanden, wenn wir aus einem Krankenhaus gekommen sind. Das, was ich damals nur kurz gedacht habe, ist heute eingetreten. Zwei Regionalzüge sind zusammengestoßen – mit vielen Toten. Es ist nicht weit von dieser Haltestelle entfernt. Da hat man schon ein unangenehmes Gefühl, als diese Nachricht kam. Zwei Fotos vom letzten Jahr.

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Die Moosgeister ziehen Faschingsdienstag durch Erding

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Heute ziehen wieder die Moosgeister durch Erding. Etwa 50 Maskenträger umfasst diese Gruppe. Mit einem etwas ruhigen Hintergrund leider schwer zu fotografieren, auch weil sie fast immer in Bewegung sind. Dazu kommen unzählige iPhone-Fotografen, die sich sofort vor den Maskenträgern aufbauen. Ein 70 bis 200 mm-Objektiv ist aber schon mal eine gute Grundlage. Kamera von Einzelbild auf Serie stellen! Fotogenes Schneegestöber, wie an diesem Tag, dürfte es heute aber nicht geben.

40-Jahre-im-Rahmen-Passepartout-Schrift-web
Ich glaube, wir haben von keinem Fotografen mehr Ausstellungen gesehen wie von Herbert Becke. Zwischenzeitlich ist „Der Becke>>>“ ein Begriff in der deutschen Fotoszene. Er zeigt in Unterschleißheim einen besonderen und sehr persönlichen Querschnitt seiner Augen-Blicke aus 40 Jahren Fotografie: Von Infrarotfotos über Landschaftsimpressionen -Sylt und Ostfriesland- bis hin zu den außergewöhnlichen und spektakulären Bildern des internationalen Bobsports im Eiskanal von diversen Welt- und Europameisterschaften bzw. Weltcups. Ein Hauptteil der über 100 großformatigen Exponate besteht aber vor allem aus den fotografischen Schwerpunkten von Herbert Becke. Der langjährige vhs-Leiter hat mehr als 30 Jahre die deutsche Kabarett- und Kleinkunstszene mit seiner Kamera vor- und hinter der Bühne begleitet. Von über 300 verschiedenen Künstlerinnen und Künstlern sind z.T. sehr persönliche Porträts und unzählige Bühnenszenen dieser lebendigen Kunstform entstanden, meist in schwarz-weiß. Eine Auswahl dieser Bilder sind erstmals hier veröffentlicht. Von Konstantin Wecker, Hanns Dieter Hüsch über Richard Rogler, Eckart von Hirschhausen, Ottfried Fischer bis hin zu Urban Priol und Dieter Hildebrandt.

Der Ausstellungsort ist 85716 Unterschleißheim, Bürgerhaus, Rathausplatz vom 16.2. bis 13.3. Öffnungszeit: Montag bis Freitag ganztägig, Samstag und Sonntag 14 bis 18 Uhr. Die Eröffnung findet am Dienstag, den 16. Februar um 19 Uhr statt. Begrüßung durch Christoph Böck, 1. Bürgermeister der Stadt Unterschleißheim. Einführung und Interview: Heiner Henninges, Fotojournalist, langjähriger Chefredakteur von „Leica Fotografie International“, jetzt bei „PROFIFOTO“ und Autor von über 40 Fotofachbüchern

Jurierungsautomaten, manipulierte Motive und Allgäuer Sprüche aus lange vergangener Zeit

Ohne Titel

Nicht nur für meinen Vortrag „60 Jahre Fotografie“ (ja, ich habe mit 10 Jahren als Knipser angefangen) bin ich wieder einmal auf der Suche nach Bildern und diversen Infos in meinem Hobbyraum. Bis zum Vortrag in Krakaudorf im Herbst habe ich noch Zeit. Weniger Zeit habe ich, 60 Prozent der Dias und gesammelten Bücher usw., auf den Müll zubringen. Es sammelt sich etwas an, wenn man immer denkt „das könnte ich noch brauchen“. Schon 1993 waren sogenannte „manipulierte Motive“ ein endloses Thema bei Color Foto. Heute sagt man „bearbeitete Bilder“ oder „Bildverbesserung“. Und diese hat seit 1993 bei Wettbewerben deutlich zugenommen. Dass man auch noch mit „Dias aus der Kamera“ gewinnen kann , wollte ich 1993 beweisen und hatte nach diesem Bericht an einen bekannten Wettbewerb Bilder eingeschickt – und gewonnen. Natürlich unter einem anderen Namen, damit es nicht hieß, „der Name hat es ausgemacht“. Ich bekam später einen Anruf vom Fotoclub in Bad-Cannstatt, die sich für die Gewinnerin interessierten. Erstaunen als ich sagte,“ Jeanette XY bin ich“. Verwundert war ich selbst, dass ich mit nicht  manipulierten Fotos einen recht guten Platz ganz vorn eingenommen hatte.

Wie heute auch noch, sind Jurierungen ein Dauerthema. Klar, die Gewinner sind zufrieden, die Verlierer fanden die Jury sch….! Zu diesem Zeitpunkt hatte der Fotoclub Mörfelden-Walldorf in seiner Clubzeitung einen Jurierungsautomat gezeichnet, der eine Jury unnötig machte. Ich hatte aufgrund des Artikels eine Spielautomaten-Firma angeschrieben, welche fast exakt ein solches Modell hatte. Der Artikel 12/93 war ein Hit in Color Foto. Es kamen begeisterte und verärgerte Briefe, aber auch viele Schreiben mit Vorschlägen wie eine Jury aussehen könnte. Geändert hat sich bis heute wenig. Ein paar neue Ideen ausgenommen, die aber ein Problem haben, bei diversen Fotoclubs angenommen zu werden. Juriert wird meist weiterhin mit Punkten und Juroren werden gesucht, im ewigen Fotoclub-Austausch, nach dem Motto „jurierst Du bei mir, juriere ich bei Dir“.

Was ich ebenfalls noch in meinem Hobbyraum gebunkert hatte, sind viele Notizen auf Papier, die teilweise ebenfalls von Fotografen kamen. Ein Leser bemerkte vor 20 Jahren, dass ich aus dem Allgäu bin. Er sandte mir eine Kopie von Allgäuern Sprüchen. Diese hatte er mal als Buch für 2.50 Euro Reichsmark !! gekauft. Hier nur zwei Kostproben. Ich hoffe, auch Leser die nicht aus dem Allgäu kommen, verstehen sie.

„Dös sind Trümmer“ hot der Spatz gsait und hot seine Wade a`glueget“ oder „Lieber de Teufel as wie a bös Weib, de Teufel kasch no mit ém Kreuz vertreibe. 

Mein Korrekturprogramm hatte mit dieser Sprache ziemliche Schwierigkeiten 🙂

 

 

Ohne Handschuhe: Kalt wie Eis

Was eher selten in einem Testbericht steht, wenn es um Kameras geht: In den letzten Wochen waren wir mit der Olympus OM-D E-M5, zwischendurch mit der OM-D E-M10 und teilweise der Lumix G70 unterwegs. Die Olympus-Kamera hat ein sehr wertiges Magnesiumgehäuse, die G60 ein Plastikgehäuse (ist dafür aber im Preis unschlagbar wenn es um die vielen Funktionen geht). Wer mit der Olympus OM-D E-M5 bei Minus-Temperaturen unterwegs ist, und Motive wie diese längere Zeit aufnimmt, der sollte warme Handschuhe nicht vergessen. Das Metall fühlt sich in kürzester Zeit wie Eis an. Und zwar sollten Sie solche Handschuhe nehmen, bei denen die Finger frei liegen. Bei diesem Roeckel-Produkt können sie zwischendurch auch die ganzen Finger bedecken. Nur so kommen sie nicht dauernd an die falschen Knöpfen oder drehen unfreiwillig ein falsches Rädchen an der Kamera. Dafür haben Sie eine Kamera, die kein Wetter übel nimmt. Bei der Lumix G70 haben sie dieses Problem nicht. Mit dem Plastikgehäuse in den Händen, halten sie es auch ohne Handschuhe lange Zeit aus. Dafür sollten Sie aber bei Minus-Temperaturen immer einen zweiten Akku dabei haben.

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