Das Jahr der Todesfälle

Gerade erreicht mich die Nachricht, dass der Hauptbeauftragte für Foto- und Audiovision der Stiftung BSW – Horst Wengelnik – gestorben ist. Auch wenn ich wenig Kontakt mit ihm hatte, kannte ich ihn von diversen Veranstaltungen des BSW. Dass er sehr krank war, wusste ich schon länger – dass ich so schnell eine Todesmeldung bekomme, hat mich überrascht. Genauso, dass die Todesmeldungen zur Zeit nicht abreissen. Ich hoffe, das dieses Jahr auch noch erfreulichere Nachrichten bietet.

Regensburg: Clubabend zum Thema Fotorecht am 20. März

„Fotorecht“ wird immer wichtiger. Auch wenn man vielleicht über die ganzen Gesetzte hinweg sieht, es kann nicht schaden, wenn man weiss, was einen erwarten könnte. Teure Seminare gehen nicht immer auf die Dinge ein, welche vielleicht ein Wettbewerbsfotograf oder ein Clubmitglied interessiert. Am Freitag den 20. März geht es bei der Fotografischen Gesellschaft Regensburg e.V. um dieses Thema. Infos zu diesem Clubabend – auch für Besucher – bei Stephan Fürnrohr info@fgr-online.de. Siehe auch www.fr-online.de

Mit 88 Jahren… Walter Spiegel aus Heidelberg, das Urgestein des DVF

Nach langer Suche in den unendlichen Weiten meines Mac noch ein Bild von der Jurierung gefunden. Im Vordergrund Walter Spiegel mit dem Gedanken "gefällt mir das Bild ja oder nein"

Nach langer Suche in den unendlichen Weiten meines Mac noch ein Bild von der Jurierung gefunden (2.12.2006). Im Vordergrund Walter Spiegel in Gedanken „gefällt mir das Bild oder gefällt es mir nicht“

Nein, er ist nicht das jüngste Mitglied des DVF. Ich vermute eher, dass er das älteste Mitglied des DVF ist. Walter Spiegel aus Heidelberg ist aber sicher der Fotograf, den ich die längste Zeit kenne – in Freud und in Leid. Es gibt so viele Storys rund um ihn, dass man ein Buch schreiben könnte. Meine Frau lernte ihn erstmalig 2006 kennen, als sie in Wien jurierte. Meine Warnung an sie: „Du bist im Team von Walter, das wird die längste Jury“! Ich hatte recht, aber Walter war auch der einzige Juror, der sie am Abend mit Rosen überraschte. Walter eben…  Das vergisst eine Frau nicht! ich werde auch nie einen Abend in Schwabing vergessen mit seiner längsten Zugreise nach Heidelberg, oder den Abend mit den Weinflaschen im Kofferraum. Oder als ich  den Landesvorsitzenden Walter Spiegel auf der letzten Seite der SWI mit der „Kündigung als SWI-Redakteur“ überraschte. Alles Schnee von gestern. Ich habe mich gefreut, als Walter Spiegel unvermutet vor einigen Tagen auf ein Schwätzchen anrief. Ich wünsche ihm, dass er noch viele Jahre in Heidelberg verbringt. Auch wenn es etwas schwierig ist, ihn in der heutigen Zeit zu erreichen. Nicht, weil er wieder mal bei einer Demo vorbeischaut oder in Ägypten ist.  Mit Mail kann man ihn nicht erreichen – eher mit Brieftauben. Ich wünsche ihm viel Gesundheit und warte auf seine Memoiren. Es dürfte ein dickes Buch werden.

Ein „Lappen“ der einen ewig begleitet (wenn man Glück hat)

48 Jahre führe ich "den Lappen" jetzt mit mir. Bis auf eine kleine Karambolage im ersten Jahr - unfallfrei. Bei einem Vergleich mit dem neuesten Bild sieht man - kaum verändert :-) Warum ich darauf komme? Vor kurzer Zeit habe ich mir eine Fotoserie von einem Fotografen angesehen, der diesen Vergleich mit bekannten Persönlichkeiten und Ausweisen macht.

48 Jahre führe ich „den Lappen“ jetzt mit mir. Bis auf eine kleine Karambolage im ersten Jahr – unfallfrei. Bei einem Vergleich mit dem neuesten Bild sieht man – kaum verändert 🙂 Warum ich darauf komme? Vor kurzer Zeit habe ich mir eine Fotoserie von einem Fotografen angesehen, der diesen Vergleich mit bekannten Persönlichkeiten und Ausweisen macht. War eine interessante Geschichte.

Fotobücher: Weiterhin auf dem Weg nach oben!

In fotoGEN finden Sie 8 Seiten über das HDbook von Canon. Ich habe es selbst nochmals ausprobiert und ein Buch erstellt, welches ich im Mai beim Fotoseminar „Almenrausch in der Steiermark“ zeigen möchte. Dazu, wie man ein solches Buch über das Layout erstellt. Bei den unten gezeigten Doppelseiten sehen Sie auch Fotos, welche mir vom Workshop-Teilnehmer Adolf Schatten übermittelt wurden. Die Aufgabenstellung: 4 Teams waren in 4 Gasthäusern in der Krakauebene unterwegs um Essen im jeweiligen Lokal zu fotografieren – ohne dass sie davon vorher wussten. Gut umgesetzt wurde hier die Aufgabe im Stigenwirth. In meinem CANON-HDbook habe ich aus 8 Jahren Fotoseminaren in Krakaudorf nach diesem Kriterium ausgewählt: Welche verschiedenen Motive gibt es rund um Krakaudorf? Es waren mehr, als ich hier auf 98 Seiten zeigen kann. Aber vielleicht ist es auch für Sie mal eine Aufgabe, solch ein Buch zu erstellen. Hier ist nur eine von vielen Adressen (alle finden Sie in fotoGEN), auf der Sie das Layout herunterladen und Ihr Buch gestalten können >>>. Eine genaue Beschreibung ist ebenfalls dabei. Wer sich für das Almenrauschseminar im Juni interessiert (mit An- und Abreise 4 Tage), Mail an info@detlevmotz.de genügt. Sie erhalten ein zweiseitiges PDF mit den wichtigsten Infos und der Adresse für die Anmeldung.

Kleiner Werbefilm zum HDbook >>>

Auf 21 Seiten zeigt die Broschüre von PRO PHOTO bei welchen Fotoartikeln der Trend nach oben oder nach unten geht. Weiterhin auf der Leiter nach oben sind Fotobücher.

Auf 21 Seiten zeigt die Broschüre von PRO PHOTO bei welchen Fotoartikeln der Trend nach oben oder nach unten geht. Weiterhin auf der Leiter nach oben sind Fotobücher.

fotoGEN-PLUS-Leser finden acht Seiten über die HD-Bücher von CANON im fotoGEN Januar bis März.

fotoGEN-PLUS-Leser finden acht Seiten über die HD-Bücher von CANON im fotoGEN Januar bis März.

Alte Schätzchen: Famous Photographen School

In den 60er-Jahren erschienen: Kurs der Famous Photographen School.

In den 60er-Jahren erschienen: Kurs der Famous Photographen School.

Wer schon lange Zeit fotografiert, der kann sich auch noch an den 1964 erschienenen „Kurs der Famous Photographen School“ erinnern.  Vor mir liegt das gesammelte und gebunden Werk.Die Bilder mögen veraltet sein aber immer noch interessanter wie viele der heutigen Fotos, der Zusatzband über Technik ist ebenfalls nicht mehr frisch, aber die Tipps zur Bildgestaltung sind noch heute besser wie in so mancher Fotozeitschrift.  Gründer der Schule waren damals u.a. Richard Alvedon, Alfred Eisenstaedt und Irving Penn – auch heute noch bekannte Namen. Ein Blick auf die Hauptelemente der Bildkomposition zeigt, wie ausführlich solche Gestaltungsregeln behandelt wurden. Heute finden Sie in den Buchprogrammen der Verlage fast keinen Fotografen mehr, der solche Regeln verständlich vermitteln kann – und das auch noch mit beispielhaften Bildern. Dafür viele Bücher, die auf Bildbearbeitung setzen. Bücher, die spätestens nach 2 Jahren veraltet sind und im Antiquariat kaum Geld bringen. Viel wichtiger ist aber, dass es einfach Spaß macht, diese Kapitel mal wieder zu lesen. Die Einleitung lautet: Das Auge des Fotografen – Fotografie: eine Bildsprache – Erst denken, dann fotografieren – Eine Aufgabe, zehn Lösungen -Der Fotograf, nicht die Kamera macht das Bild. Gut, eines hat sich geändert. Es muss heute eher heissen: Das Bildbearbeitungsprogramm macht das Bild, nicht die Kamera, nicht der Fotograf. Aber es gibt eine Trendwende: Es kommen wieder mehr Gestaltungsbücher in die Läden und junge Fotografen setzen sich mit der Technik aus dieser Zeit auseinander. Trotzdem ist die heutige, schnelllebige Zeit nicht aufzuhalten. Technisch wird es viele Neuerungen geben, welche uns erleichtern, bestimmte Ideen umzusetzen. Bis jetzt haben diese Neuerungen aber noch zu wenigen neuen Ideen geführt – eher zu ebenfalls schnelllebigen Effekten und 450-Seiten-Gebrauchsanweisungen, die kein Mensch lesen möchte.

Das Ergebnis der 1. Runde 2015 steht fest

Hier sehen Sie die Juroren der 1. Runde: Von links nach rechts, Günter Stefan Bart, Christine Motz und Ingo Kühler. Bei schönstem Wetter konnten konnten sie sich die Papierbilder betrachten. Der Raum war an diesem Tag "lichtdurchflutet" und es machte den Juroren viel Vergnügen, die Motive zu sehen und das Papier zu "ertasten".

Hier sehen Sie die Juroren der 1. Runde: Von links nach rechts, Günter Stefan Bartl, (www.photo-pla-net) Christine Motz (www.motivworld.de) und Ingo Kügler (www.foto-gorilla.de) Am Samstag, bei schönstem Wetter  konnten sie sich die Papierbilder der Teilnehmer betrachten. Unser Raum war an diesem Tag „lichtdurchflutet“ und es machte den Juroren viel Vergnügen, die Motive gut und lange zu sehen und das Papier zu „ertasten“. Wie immer war das Niveau hoch und es kam oft auf Kleinigkeiten an. Wenig Chancen hatten Fotos auf HDR, die man in dieser Art schon endlos oft gesehen hat, Bilder bei denen der Farbregler bis zum Anschlag hochgezogen wurde und Porträts mit schlechter Beleuchtung und Bildbearbeitungsfehler.

Schmökern Sie mal in der Probeausgabe von fotoGEN!

PLUS-Leser finden das neue fotoGEN hier>>>. Ausserdem zur Zeit noch die 15 letzten Ausgaben. Also viel Stoff für 15 Euro und 4 neue Ausgaben im Jahr. Zusätzlich gibt es diverse Downloads. Immer wieder begehrt, „Scannen ohne Scanner“ mit dem Novoflex Castel Cop Digi und 200 Motivtipps von A bis Z. In der neuen Ausgabe finden Sie auch diesen Bericht über das Samsung Galaxy K zoom. Wir hoffen, dass wir ihnen demnächst auch das CM-1 von Panasonic vorstellen können. Uns kommt es nicht nur auf die Qualität bei einem Print bis DIN A2 an, sondern auch, welche Motivbereiche sich mit dem jeweiligen Smartphone erschließen. Für meine Frau war das „Shooting“ beim Friseur mit diesem Erinnerungsfoto ein Höhepunkt. In einigen Jahren kann sie dann im Jahrbuch 2014 sehen, wie ihre Frisur vorher und nachher ausgesehen hat. Es würde mich freuen, wenn sie nicht nur meinen kostenlosen Blog mit vielen Tipps und Infos lesen würden, sondern für 15 Euro im Jahr auch zu fotoGEN greifen. Bezahlen können Sie einfach über PayPal und erhalten schnellsten Ihre Zugangsnummer zugesandt.

Würden Sie mit Ihrer SLR zum Friseur gehen? Nein! Für Smartphones ein Motivbereich für Frauen. 30 Jahre später schaut man sich solche Erinnerungsbilder lieber an wie jedes Wettbewerbsbild.

Würden Sie mit Ihrer SLR zum Friseur gehen? Nein! Für Smartphones ein Motivbereich für Frauen. 30 Jahre später schaut man sich solche Erinnerungsbilder lieber an wie jedes Wettbewerbsbild.

Erding: Und wieder eine neue Ausstellung

Vormerken: Vernissage am 2. April 2015 um 19.30 Uhr. Die Ausstellung ist von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Es beteiligen sich 18 Mitglieder mit 79 Fotos.

Vormerken: Die Vernissage ist am 2. April 2015 um 19.30 Uhr. Ausstellungszeiten: von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Es beteiligen sich 18 Mitglieder mit 79 Fotos. Das Erdinger Frauenkircherl ist am Schrannenplatz (Stadtmitte). Ein großer Parkplatz ist nur wenige Gehminuten entfernt!

Serien oft hintergründiger und besser als Filme: 97 Folgen auf 7 Staffeln

Oft ist auf Amazon die Einstiegs-Season für unter 10 Euro zu finden.

Oft ist auf Amazon die Einstiegs-Season für unter 10 Euro zu finden. Die neueste Season 5 – gerade erschienen – ist dagegen noch recht teuer. Insgesamt hat diese Serie 97 Folgen auf 7 Staffeln.

Kinofilme haben es mir schon ab dem 7 Lebensjahr angetan. Viel Zeit habe ich in meinen Jugendjahren in den Kinos von Stuttgart und Isny verbracht. Kaum einen der wichtigen Filme, die ich nicht gesehen habe – auch von den „nicht Jugendfreien“. Im heutigen Zeitalter spielen aber auch Serien eine große Rolle. Serien sind oft interessanter und vielschichtiger, können Charaktere über lange Zeit verfolgen. Eine der spannendsten Serien war sicher „THE SHIELD“, die bis zur letzten Season fesselte. Es gibt Serien, die meiner Frau eher weniger gefallen, wie „HELL ON WHEELS“. Westenserien waren noch nie „ihr Ding“, obwohl sie DEADWOOD ebenfalls bis zur letzten Season fesselte. „Angefixt“ wurde ich nun von „SONS OF ANARCHY“, deren erste Season noch für unter 10 Euro zu bekommen war. Von Folge zu Folge stieg der Preis – und die Sucht! Zwischenzeitlich bei der 5. Season angekommen, ist diese teilweise ultraharte Geschichte wieder eine absolute Ausnahmeserie, bei der auch meine Frau gespannt auf der Couch neben mir sitzt. Der Schöpfer dieser Serie war auch bei „The Shield“ beteiligt. Ich glaube, der Trend geht immer mehr zu spannenden Serien, die Geschichten ausführlicher erzählen können, als ein 120-Minuten-Film in 3D, der nur aus Explosionen und Aktion, aber ohne grössere Handlung, besteht . Leider ist dieser Trend bei deutschen Serien noch nicht ganz angekommen. Dort kann man die interessanten DVDs an einer Hand aufzählen. Welche weiteren Serien mir besonders gefallen, finden Sie auf www.detlev-motz.de.

30.5. bis 7.6.: Bilder und Möwen in Zingst

Spätestens ab Juli werden Veranstalter von Wettbewerben mit Möwenbilder eingedeckt. Denn was fotografieren Fotoamateure dort liebend gern: Möwen! Auch wenn Fütterungsverbot ist, möchte ich nicht in so manche Fototasche sehen, was sich dort an Semmeln ansammelt. Es macht auch Spaß, wenn sie wie hier – auf diesem Bild – angerauscht kommen. Wichtig ist dann nur noch, im richtigen Moment auszulösen. Störende Gegenstände oder Menschen kann man dann später mit diversen Programmen immer noch entfernen.

Wer noch vor dem Frühstück zur Fotojagd auf Möwen geht, wird immer fündig.

Wer noch vor dem Frühstück zur Fotojagd auf Möwen geht, wird immer fündig.

Bis 28. April – jetzt ohne 2463 Worte vom Altbürgermeister Christian Ude

Wer die Ausstellung von Herbert Becke nachträglich sehen möchte – es geht in die Verlängerung! Noch bis zum 28. April haben Sie dazu die Gelegenheit. Eine gute Möglichkeit, das Valentin-Musäum mal genauer anzuschauen. Ausserdem gibt es in der Umgebung einige gute Kneipen und ein bekanntes Kino. Ein Besuch in München lohnt sich so oder so immer! Wer genauere Infos möchte, der findet auf der Seite vom Fotografen jetzt auch noch weitere Fotos von der Vernissage >>>

Nebenbei: Die einzige Fotoausstellung, welche ebenfalls so voll war, dass die Bilder kaum betrachtet werden konnten, war eine LOMO-Ausstellung in München. Ihr ging ein Fotowettbewerb voraus, bei dem ich auch mit einem (Kuh)Bild vertreten war. Auch dort war es so überfüllt, dass einige Besucher den Raum nicht betreten konnten. Aber das ist lange her und man nannte es „die Analog-Zeit“.