Wildkamera: Die etwas andere Fotografie

SECAMCAM Raptor Mobile

Ich muss zugeben, als ich zu Weihnachten diese Kamera von meiner Frau geschenkt bekam, war mir noch nicht bewusst, dass es für damit ein interessantes Abenteuer begann. Nein, nicht in Wald und Flur, wo diese Kamera sicher gute Dienste leisten kann. Nein, unter der Eingangstreppe von uns!
Das Experiment begann mit einer von Stiftung Warentest empfohlenen EDEKA-Katzenfutter-Dose für 35 Cent. Und der Einstellung einer Zeituhr von 19 bis 6 Uhr in der Früh. Was würde sich auf dem Speicherchip am anderen Tag befinden? Mäuse? Nein, mit der Zeit war das Tierreich recht vielfältig. Ok, eine kleine Maus versuchte sich am Futter und sie versuchte zu überleben. Was geklappt hat, denn sie kam immer zur richtigen Zeit – wenn die „Großtiere“ nicht da waren. Ab Weihnachten schaute ich jeden neuen Tag auf meinen Chip und fand immer neue Überraschungen vor. So sammelten sich in meinem LR-Archiv 3 Katzen, 1 Maus, 2 Füchse, 3 Igel auch viele Vögel am frühen morgen an. Noch heute ist meine Frau und ich am anderen Tag gespannt, was mir vor die „automatisch auslösende Kamera“ kam. Die Bilder zeigen die wichtigsten Daten am untersten Rand rechts. Auch wenn die Qualität mit 5 bis 8 MB nicht gerade berauschend sind, die Qualität als Dokumentarbild (oder auch Film) reicht aus. Ausserdem, zu was gibt es Programme wie Luminar 4 und AKVIS, aus denen man noch viel herausholen könnte (hier noch nicht angewandt). Mehr Infos zur Kamera demnächst noch hier!

Flughafen – wie lange sind solche Fotos noch möglich?

Noch kann man die Flüge am Münchner Flughafen fast an seinen 10 Fingern abzählen. Die Frage ist, wie lange noch gibt es solche Motive, die man mit dem Handy – in diesem Fall das Huawei P40 – in Ruhe gestalten kann. Nur drei Motive vom 17. Mai 2020. Am einfachsten parkt man übrigens in der Tiefgarage vom Hotel Hilton. Achtung Parkgebühr ist nur per Scheckkarte zu bezahlen.


Alle Fotos mit dem Huawei P40.

OCEAN LOVERS – die Liebe zum Wasser und Meer.


Dieses dicke Magazin mit 160 Seiten hat meine Frau in Dortmund in einem Schaufenster eines Buchladens entdeckt. Angeschaut haben wir es dann am gleichen Tag auf der Messe BOOT in Dortmund am Stand von DELIUS KLASING. Im Gegensatz zu meiner Frau, die scho mal 20 Meter unter Wasser ist, gefällt mir Wasser eher vom Strand aus. Aber ich liebe dafür Geschichten „über und unter Wasser“. So hängt bei uns einer der schönsten „Wellenkalender“ von Ray Collins an der Wand. Aber in dieser Meldung geht es ja um das Magazin. Auf den 160 Seiten sind schöne Geschichten zu finden. Eine meiner Lieblings-Storys in dieser ersten Ausgabe ist „Die Poesie von Julie“. Bei dieser Geschichte denke ich an meine Frau, der es im Wasser teilweise wie der Autorin ergeht. Der Ausspruch von Julie Gautier trifft auch teilweise auf sie zu. „Ich bin im Wasser geogeworden, habe mein Leben darin verbracht. Es ist ein Teil von mir“. Was mir gefällt, sind die vielen kurzen und nicht zu langen Geschichten wie „Der Hüter der Meere“ über Kapitän Peter Hammarstedt und seinen Film „Chasing the Thunder“ – ein realer Meeres-Thriller. Er wurde mit einem Publikumspreis ausgezeichnet.
Wer diese 1. Ausgabe von OCEAN LOVERS (12.40 Euro) noch möchte, sollte sich beeilen. Vielleicht fehlt Sie Ihnen sonst in Ihrer nächsten Sammlung. Denn das Magazin erscheint nur einmal im Jahr, also erst wieder 2021.

Nachsatz: Anscheinend scheint die Politik alles was mit Wasser zu tun hat, in den Corona-Zeiten vergessen zu haben. Tauchcenter und Reisen von Anbietern zu Tauchplätzen spielen keine Rolle. Sie dürfen anscheinend pleite gehen. Auch Fotofirmen die Tauchzubehör anbieten, dürften so langsam Probleme bekommen. Wer nicht weiss, ob seine Reise ins Ausland klappt oder ob er notfalls den Reisepreis zurück erhält, wird auch mit einem teuren Tauchgehäuse und Zubehör zuerst einmal abwarten. Da könnte es aber für einige Hersteller schon zu spät sein.

Affinity Publisher 1.8 aus dem mitp-Verlag, für Windows & Mac


Über das Fotoprogramm Affinity hatte ich hier bereits ein neues Buch vorgestellt. Jetzt kommt Affinity Publisher 1.8 aus dem mitp-Verlag.
Das Buch richtet sich an Einsteiger und vermittelt die Funktionen für einen reibungslosen Workflow. Der Schwerpunkt liegt auf der Gestaltung von Druckpublikationen u.a. für Vereine und Privatleute. Und egal ob Fotograf oder Fotoclub, wer benötigt nicht immer wieder eine gute Werbung für seine Bilder oder seinen Club? Schritt für Schritt erfahren Sie alles was das Programm vermittelt. Ein Blick auf affinity.serif.com lohnt sich, denn dort finden Sie die Programme – zur Zeit für einen günstigen Preis. Wer mehr über das Buch wissen möchte, der schaut nach bei www.mitp.de und findet auch viele Fotobücher.

HUAWEI – vom P30pro zur Huawei P40-Serie

fotoGEN hatte aus der P30-Serie in dieser Ausgabe ein Smartphone vorgestellt. Schon damals waren wir – gerade bei Porträts und Fotos in der Dämmerung – begeistert. Demnächst stellen wir –
vermutlich in der übernächsten Ausgabe – das P40pro vor. Was man vorab schon sagen kann – die Testberichte, gerade für den Fotobereich – sprechen Bände. Da fragt man sich schon, was bietet die Fotoindustrie bis Ende des Jahres? Ob es auch einmal eine besondere Kamera im Bereich um die 1000 Euro gibt? Es müssen ja nicht so viele Objektive darin verbaut sein wie bei einem Handy. Aber ein paar wirkliche Neuerungen wären schon nicht schlecht.

Die Ausgabe ist noch unter www.magazin-fotogen.de für 3.90 Euro erhältlich. Ausserdem gibt es noch eine kostenlose Ausgabe „Scannen mit der Kamera“.

Neu aus dem Rheinwerk-Verlag

„Der Fotokurs für junge Fotografen“ erschien gerade brandneu im Rheinwerk-Verlag/Vierfarben. Ausserdem in 3. Auflage das Buch von Frank Treichler „Affinity Photo“ mit knapp 1000 Seiten.
Mehr dazu demnächst hier und in fotoGEN.

Es gibt demnächst wieder neue Infos auf dieser Seite!

Ab sofort finden Sie wieder mehr Infos von mir auf diesem Blog. Vorab: fotoGEN erscheint noch! In der nächsten Ausgabe sind die Bilder von beiden Wettbewerben 2019 zu sehen. Von einer Runde haben die Teilnehmer bereits ein PDF mit den angenommenen Fotos erhalten. Diese Bilder sind wie immer mit den drei Gewinnerbildern inkl. Porträt zu sehen. Die Preise gehen nächste Woche bereits an sie ab. Vom zweiten und letzten Wettbewerb 2019 sind ebenfalls die Bilder zu sehen. Dieser Wettbewerb wurde vor einigen Tagen juriert. Hier sehen Sie ebenfalls alle angenommen Bilder inkl. den drei Gewinnerfotos. Wer die Gewinner sind (inkl.Porträt), steht aber bei diesen Bildern noch nicht dabei. Diese erhalten aber in den nächsten Tagen die Nachricht, dass sie auf einem der drei Plätze sind. Das heisst, die erste Ausgabe von fotoGEN 2020 erscheint noch im Mai mit den Fotos von zwei Wettbewerben inkl. der Bekanntgabe für den ersten Wettbewerb in diesem Jahr. Der Einsendeschluss steht dann auf diesem Blog und auf der Titelseite von fotoGEN (das Bild ist ja bereits bekannt, daran hat sich nichts geändert). Wer noch ältere Ausgaben von fotoGEN möchte, diese finden sie noch auf https://www.magazin-fotogen.de >>>
Der Artikel DIA scannen mit der Kamera ist ebenfalls zu finden (kostenlos). Wann ich den Workshop in Memmingen machen kann, den ich geplant habe, ist zu dieser unsicheren Zeit noch nicht klar. Er wird ebenfalls hier bekannt gegeben und in einem Newsletter. Wer den nächsten Newsletter erhalten möchte – anmelden auf der rechten Spalte! Fragen bitte an info@detlevmotz.de.

Luminar 4.2.0 – kaufen und nicht mieten – zum Sonderpreis

„Nur wenige Minuten benötigte ich, um einen passenden Himmel zu diesem Motiv auszuwechseln


Bei diesem Programm war ich von Beginn an dabei, inkl. einiger Programme von der selben Firma. Klar, dass ich auch das neue Luminar 4.2.0 nutze. Gerade für die Besprechungen der Leserbilder in Color Foto, eignet es sich bestens. Ich erhalte meist ein Bild zugesandt und soll mit einem zweiten Bild (gleiches Motiv) zeigen, was man verbessern kann. Zu 80 Prozent ist dies meist ein besserer Ausschnitt. Möchte ich zeigen, wie man ein Bild SCHNELL !! verbessern kann, mit diversen Reglern und Presets greife ich fast immer zu Luminar 4. Die „Verbesserung“ von einem Bild dauert meist nicht länger als 2 bis 5 Minuten. Auch das oben gezeigte Motiv wurde mit Luminar 4.2.0 und einem Himmelsbild verbessert. Bei der Aufnahme war leider eher weisser Himmel, auch durch die Belichtung auf die Bäume. Der Himmel war ruckzuck eingesetzt. Sie können Ihre eigenen Himmelsbilder dazu nutzen oder welche, die es in Luminar bereits gibt. Zur Zeit gibt es diverse Angebote auf der Skylum-Seite. Siehe Link unten!
Hier geht es zur Seite von Skylum und Luminar >>>

Mai-Ausgabe jetzt erhältlich

In COLOR FOTO Mai 2020 finden Sie von mir entweder einen „Beitrag über Bildgestaltung“ oder über „Leserfotos“. In dieser Ausgabe sind beide Beiträge mit je 2 Seiten zu finden. Nachdem ich in den Bildgestaltungsbüchern und im Internet endlos viele Farbkreise sehe (siehe Itten – Farbkreis) habe ich nur 4 Farben und 4 SW-Töne für meine Bilder ausgewählt. Schon ein Blick nur auf diese Farben bieten endlose Möglichkeiten. Die Ausgabe ist jetzt erschienen.

Bekommen wir Verhältnisse wie in Österreich? Die Vermutung liegt nahe!

Dürfte sicher auch in ähnlicher Form bei uns in Bayern oder in ganz Deutschland kommen. Die Österreicher sind zur Zeit etwas fixer. Einige Fotoveranstaltungen werden sicher auch noch bei uns „für die Tonne sein“. Viel Arbeit, aber keine Eröffnung. Auch für die Fotoindustrie und die Händler keine gute Zeit, die noch lange anhalten wird, auch wenn der Verkauf irgendwann wieder weiter geht. Für Fotografen gibt es dagegen einige interessante Momente. Da auch bei uns immer mehr „Maskenträger“ zu sehen sind, eine gute Zeit für Streetfotografen. Für Fotoclubs, welche dagegen die Ausstellungen meist im April/Mai haben, ebenfalls eine enttäuschende Entwicklung.

Serien gegen die Langeweile

Wie versprochen, einige Serien, mit denen man sich am Abend die Zeit vertreiben kann. Gerade jetzt, wenn man möglichst nicht aus dem Haus gehen sollte. Und diese Zeit wird leider noch andauern. Ich habe das Glück, dass meine Frau und ich zu 90 Prozent den gleichen Film- und Seriengeschmack haben. Das heisst, es ist schön, wenn man anschließend noch über die jeweilige Folge diskutieren kann.

NEW AMSTERDAM – bisher zwei Staffeln: Eigentlich schaue ich mir grundsätzlich keine Ärzteserien an. Von dieser hatte ich mir irgendwann einmal den Trailer angeschaut. Seitdem sind meine Frau und ich der Serie verfallen. Es war unsere absolute Lieblingsserie und wir hoffen, dass es bald eine 3. Staffel gibt. Tipp: Da ich hier keine langatmige Beschreibung liefern möchte, schauen Sie auf www.serienjunkies.de oder auf www.de.wikpedia.org. Diese Serie finden Sie auf Amazon/TVNOW Premium kostenfrei. Alleine diese Serie war bereits die Jahresgebühr wert.

TURN – WASHINGTON’S SPIES: Diese Serie hat 4 Staffeln mit 40 Folgen. Lange habe ich gezögert, diese auf DVD zu kaufen, da sie recht teuer war. Mein Glück als Amazon-Prime Kunde, dort kam sie kostenlos. Während die erste Staffel sich noch „etwas zäh“ dahinzog, wurde sie um so spannender, je mehr man die Rolle der. Hauptdarsteller verstand. Wir konnten die 4. Staffel mit einem sehr interessanten und gekonnten Ende kaum erwarten.

Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert: Eine Staffel mit 9 Folgen. Ist der Schriftsteller und Literaturprofessor schuld am Tod einer jungen Frau. Der beliebte Autor wird unter Mordverdacht verhaftet.

DEADWOOD endlich mit allen Folgen. Diese Westernserie mit 3 Staffeln braucht man eigentlich kaum noch zu nennen. Ein MUSS für jeden Westernfreund. Über 10 Jahre hat es gedauert, bis der endgültige Abschlussfilm im letzten Jahr kam. 36 Episoden mit je 50 Minuten. Wer diese Serie mag, wird auch um HELL ON WHEELS nicht herum kommen. Wobei auch hier die letzte Staffel (5) ewig gebraucht hat, bis sie erschienen ist. Für mich eine der besten und spannendsten Westernserien die ich kenne.

Meister des Todes 1 und 2: In diesem Film geht es um illegale Waffenexporte von Deutschland nach Mexiko. Schon 2015 wurden diese in einem ARD-Themenabend enthüllt. Die Handlung wirkt wie eine Fiktion. Dabei stimmen sogar so manche Aussagen wortwörtlich, wie sie stattgefunden haben. Eigentlich ein Skandal, aber wie die Gerichtsverhandlung endet, ist eigentlich ein Skandal. Diesen 2teilige deutsche Serie sollte man unbedingt ansehen. Spannend und auch noch wahr !

TABOO – Prime Exclusive: Vor der Kulisse Londons 1814 spielt dieser Film mit Tom Hardy als James Delany. Einer seiner Gegner ist die mächtige East India Company. Die Rolle ist dem Schauspieler wie auf den Leib geschrieben. Eine sehr düstere Serie, die für sensible Gemüter eher nicht geeignet ist. Fans dieser Serie warten schon geduldig auf eine 2. Staffel. Zur Zeit ist die 1. Staffel auf Prime kostenlos zu sehen. Allene deshalb lohnt sich schon die Mitgliedschaft.

Wer kennt von den älteren TV-Zuschauern nicht die Serie „Die Leute von der Shilo Ranch“. Im Original „The Virginian“. Der Schauspieler James Drury, wurde dort durch seine eher schweigsame Rolle bekannt. Er starb jetzt mit 85 Jahren. Dazu kam in den 90er-Jahren noch meine Lieblingsserie „Bonanza“ und „Rauchende Colts“. Die Serien sind in deutscher Fassung noch erhältlich. Aber teilweise nicht mehr alle Folgen.

Weitere Serien finden Sie von Tag zu Tag hier, denn es gibt immer mehr und auch aufwändigere Serien.

Neuerscheinungen für Fotografinnen und Fotografen


Schätzungsweise wird der unvermutet auftauchende Virus noch etwas länger Sie und mich im Haus halten. Auch wenn Sie jetzt noch – je nach Bundesland – alleine eine Fotospaziergang machen dürfen. Wenn ich die leeren Plätze in Venedig, Madrid oder Rom sehe, würde ich natürlich dort auch gerne fotografieren. Da dies aber für nur ganz wenige Fotografen möglich sein wird, hier etwas Lektüre für die nächsten Wochen oder sogar Monate. Neu erschienen sind beide Bücher. Denis Doubelte will Ihnen zeigen, wie man seinen eigenen fotografischen Stil entwickelt. Schritt für Schritt, in mehreren Kapitel geschieht das. Danach zeigt er auf vielen Seiten bekannte Fotografen, die ihren eigenen, erkennbaren Stil entwickelt haben. Die gezeigten Motive sind aber nicht von den bekannten Fotografen, sondern vom Autor „nachempfunden“. Ob der Betrachter ihm das bei jedem Bild abnimmt, ist eine andere Sache. Danach gibt es einige Seiten mit sogenannten „Übungsprojekten“. Interessiert? Einfach mal auf die dpunkt-Seite schauen, dort finden Sie noch mehr Infos.

Scott Kelly braucht man nicht mehr vorzustellen. Auch sein neues Buch „Porträt-Rezepte mit natürlichem Licht dürfte ein Renner werden. Bei Autoren die hunderte von Seiten schreiben, reichen bei ihm auf zwei Seiten ein Bild, wie man zu einem guten Porträt kommt und auf der anderen Seite finden sie das „finale Bild“ (ab Seite 154). Eigentlich möchte man mit diesen Tipps sofort loslegen. Für die Kameratasche ganz nützlich ist die Reihe „Pocket Guide“. Beim Büchlein von Franz Zerschnitt können sie dann mal kurz nachblättern, wie Sie Ihr Modell fotografieren möchten. Aber Achtung, nicht zu lange das Büchlein vor der Aufnahme lesen – dem Modell könnte bis dahin bereits das Gesicht eingeschlafen sein. Und das ist sicher nicht der Sinn und Zweck von diesem Picket-Büchlein. Alle 3 genannten Bücher sind ein nicht zu schwerer Lesestoff, der aber die Zeit vertreibt und auch viele Tipps auf Lager hat.