Für mich ist die Vorweihnachtszeit keine ruhige Zeit. Es ist eine schöne Zeit, weil meine Frau Urlaub hat. Dazu reiht sich Termin an Termin. Hier sehen Sie nur einiges, was im November/Dezember so geschehen ist. In diese Zeit fallen auch noch die meisten Fotoausstellungen, aber dafür ist keine Zeit. Auch die Geburtstags- und Weihnachtsfeiern fordern ihren Tribut. Was wollte ich in diesem Jahr an Weihnachtsmotiven nicht alles fotografieren… Dabei ist diese Zeit bereits wieder um. Noch waren wir nicht in Nürnberg, auf dem Tollwood in München und bei einer Geburtstagsfeier eines bekannten Fotografen. Die Zeit vergeht viel zu schnell…

Auf dem Foto: Die Szene „Ewigkeit“ mit dem Ensemble von TANZ DER VAMPIRE. Dank für das Foto an den Pressedienst des Deutschen Theaters. Nur so nebenbei: Bei manchen Szenen habe ich aufgestöhnt und zu meiner Frau gesagt: „Ich möchte hier mal einen Tag das Musical fotografieren!“. Ein Feuerwerk an Lichtführung. Das Musical habe ich bereits 2000 in Wien erlebt, Christine 2003 in Stuttgart und wir beide jetzt in München. Welche Aufführung war die Beste? Nicht möglich das zu sagen. Es hat sich im Kulissenbau, in der Lichtführung und im Tempo in diesen Jahren sehr viel geändert. Alleine die Kostüme sind die Show wert. Meine Frau würde jetzt sagen: „Es war ein Musical, die haben auch toll gesungen“. Ach ja, stimmt. Ich kann nur sagen: Ein Besuch lohnt sich, ich werde lange an diese Aufführung denken.

Die Serie „Kaufleute in Erding“ geht weiter. Oder muss man jetzt sagen „Handwerker in Erding“? Auf jeden Fall hat mir dieser Fototermin viel Spaß gemacht. Es werden mit ihm nicht die letzten Fotos sein. Ich werde immer gefragt was er macht. Dabei steht die Webseite direkt hinter ihm. Ein Blick lohnt sich.

Wie jedes Jahr steht pünktlich der Weihnachtsbaum-Verkäufer gegenüber unserer Wohnstätte. Ich freue mich schon darauf und weiß, jetzt fängt die Weihnachtszeit an. Wir beide warten übrigens für die „Aufnahme der Aufnahmen“ immer noch auf Schnee bis zum 23.12. Es wird auch dieses Jahr vermutlich nicht klappen!

Manche Fotoverkäufer bieten sie an, als wäre es ein Heiligtum – die Fujifilm X-Pro2. Manche eventuelle Käufer – mit und ohne Kleingeld – dürfen sie sogar streicheln. Ich hatte sie hier und was muss ich sagen: Es ist einfach nur eine Kamera mit guter Bildqualität. Mehr in fotoGEN.

Der Titel von fotoGEN 1/2017 ist bereits fertig. Es fehlen aber noch mindestens 110 Seiten, die bis Anfang Januar fertig sein sollten. Was Sie unter anderem lesen werden, sehen Sie auf diesem Titel. Wer sich auf www.magazin-fotogen.de dieses Jahr noch anmeldet erhält die „Blumenausgabe“ kostenlos. Die Anmeldung ist noch mit keinem Kauf gekoppelt !!! Dafür sehen Sie dort auch die nächsten Seminare.

Nein, ich mache nicht nur knallbunte Bilder mit dem iPhone oder der Lumix für die Serie „Kitsch & Kunst“, es entstehen auch noch Fotos wie diese. Eigentlich bin ich auf ihn, in der Tageszeitung vor einem Jahr gestossen. Es hat recht lange gedauert, bis es mal mit einem Termin geklappt hat. Dafür ist es jetzt schon eines meiner Lieblingsbilder aus der Serie „Kaufleute und Handwerker“ in Erding. Wobei ich von ihm noch eine andere Bildidee im Hinterkopf herumtrage. So nebenbei ist das zweite Foto entstanden, auf dem man sieht, dass diese Arbeit nicht gerade leicht ist. Deshalb haben gute Lederarbeiten auch ihren Preis. Das Bild entstand mit der Canon Mark III und dem 16 mm. Wie immer ohne Blitz. Um bestimmte Partien herauszuarbeiten, ist Viveza immer noch die erste Wahl. Für dieses Porträt fand ich auch „Sepia“ recht gut.
Das Magazin GEO veröffentlicht ein „GEO extra – Michael Martin“. Auf 132 Seiten finden sie nicht nur sehr gute Bilder vom Fotografen, sondern auch eine Menge Infos zu seinen Wüstenreisen und zur Ausrüstung. Dazu gibt es noch ein Interview. Der Preis dafür ist 10 Euro. Bestellen können Sie unter www.michael-martin.de oder per Telefon 089-88 88 741. Zur Zeit auch noch auf dem Titelblatt signiert.


In den letzten Monaten habe ich so viele Bücher zur Besprechung erhalten wie nie zuvor. Nicht alle konnte ich besprechen, weil die Zeit dazu teilweise zu knapp wurde und ich mit fotoGEN bereits lange überzogen habe. Und manche Bücher kann man auch nicht nur überfliegen für eine Buchbesprechung. Falls Sie noch ein Weihnachtsgeschenk suchen und keine Ahnung haben
Als ich das VÖAV Journal auf den Tisch bekam, war mein erster Blick auf den Titel. Ein recht plakatives und schönes Foto von Sara Laurent-Neuhaus. Der zweite Blick fiel auf eine Schlagzeile, welche bei einem Verband eher selten auftaucht: „Skandal um einen MFIAP-Titel“. Solche und andere Begebenheiten kommen bei Verbänden eher selten an das Licht der Öffentlichkeit. In diesem Fall ist die Geschichte aber längst bekannt. Auf der Facebook-VÖAV-Seite, mit geschlossener Gruppe, wurde dieser Fall schon vor Monaten ausführlich diskutiert. Eher auch eine Seltenheit, denn auf dieser Gruppenseite mit 732 Mitglieder sieht man von etwa 10 Mitglieder nette Bilder – mehr passiert dort selten. Diskussionen wie über diesen MFIAP-Titel, werden eher irgendwann gelöscht. Obwohl man dort nicht weiss, ist das eine „offizielle“ oder ein „nicht offizielle“ Gruppe? Und wer ist eigentlich für die Seite zuständig? Beim „MFIAP-Skandal im Oberhaus“, wie sich der Titel nennt, geht es um einen bekannten Fotografen und Funktionär, der mit einer Serie einen MFIAP-Auszeichnung erhalten hat, bei der man den künstlerischen Anspruch, den der VÖAV ja dauernd betont, mit der Lupe suchen muss. Man darf gespannt sein, wie hoch die Wellen in diesem Fall noch schlagen. Vom neuen Vorstand, der sich laut Mitteilung um 10 Jahre verjüngt hat, ist dazu wenig zu hören. Auf der Webseite sind dafür ziemlich viele alte Mitteilungen zu lesen und in diesem VÖAVJournal sind viele Mitteilung schlicht veraltet. Als ich diese Ausgabe erhielt, waren auch von einigen Anzeigen die Termine schon abgelaufen. Egal ob von PHOTO+ADVENTURE oder von der Photokina.

