Blitz mal wieder!

Foto: Sony

Foto: Sony

Berlin, 18. März 2016. Das neue Blitzsystem besteht aus dem Funksender FA-WRC1M sowie dem Funkempfänger FA-WRR1 und verbindet Alpha Systemkameras mit externen Blitzgeräten – kabellos versteht sich.

Das funkgesteuerte neue System hat eine Reichweite von bis zu 30 Metern und verschafft Amateur- und Profifotografen maximale Flexibilität im Umgang mit Blitzen. Bis zu 15 separate Blitzgeräte lassen sich zukünftig in bis zu fünf Gruppen steuern. Dabei kann der Nutzer wahlweise die Blitze manuell oder via Automatik steuern. Die Synchronzeit des neuen Blitzsystems beträgt bis zu 1/250 Sekunde. Besonders im Outdoor-Einsatz zahlt sich die Möglichkeit aus, Blitze im HSS Mode (High Speed Synchronisation) mit kürzeren Verschlusszeiten einzusetzen. Lieferung ab Sommer, Preis keine Angabe.

Sie sind in Zingst am 31.5.2016 – unbedingt ansehen

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Wie so oft, habe ich dieses Buch für eine fotoGEN-PLUS-Besprechung>>> eher durch Zufall entdeckt. Wobei Zufall bei mir heisst, dass ich immer auf der Suche nach Bücher bin. Im Internet, auf Buchausstellungen, in Prospekten. Dieses Buch ist auf der der einen Seite Dokumentation, auf der anderen Seite eine vergnügliche Reise durch die Bergwelt. Aber auch ein Beispiel, wie man mit 2er-Serien die Aussage enorm steigern kann. Gegenübergestellt wird ein SW-Bild früherer Tage mit einem Farbbild aus der heutigen Zeit. Passendere Gegenüberstellungen habe ich selten gesehen. Aus diesem Grund dürfte der Vortrag in der Multimediahalle in Zingst am 31.5. ein absoluter Höhepunkt werden. Auch deshalb, weil Sie Lois Hechenblaikner so eher selten erleben können. Es lohnt sich also, hier den Vorverkauf unbedingt zu nutzen. Leider auch eine nicht ganz so positive Nachricht: Das Buch ist immer noch vergriffen und es ist fraglich, ob es bis Zingst neu aufgelegt wird. Ich freue mich natürlich, dass ich mit diesem Buch schon vor längerer Zeit „das richtige Näschen“ dafür gehabt habe und das „Sehr empfehlenswert“ aus ganzem Herzen kam. Jedem dem ich es bis jetzt gezeigt habe, ist begeistert (Steidl-Verlag).

Tipp: Buchen Sie rechtzeitig. Der Vortrag von Michael Martin ist bereits ausgebucht. Hier kommen Sie direkt auf den Buchungs-Link in Zingst >>>

Von den neuen Bücher, welche bei mir auf dem Tisch liegen, finden Sie eine Buchbesprechung in der nächsten fotoGEN.

„Kannst nicht mal die Hand hinter den Kopf halten…“

Ohne Titel

Ja, solche Fragen wie in der Headline, habe ich auf meinen früheren Seminaren sehr oft zu hören bekommen. Das war keine Aufforderung an mich, sondern an das Modell. Die dümmste Pose die einem einfallen kann, wenn einem überhaupt nichts mehr einfällt. Da muss es schon ein Top-Model sein, um damit „sexy“ zu wirken. Wie Referenten diese Pose oft nennen, möchte ich aber hier nicht sagen. Bevor Sie vor Ihrem Modell stehen, schauen Sie in POSEN, POSEN, POSEN! Dieses Buch zeigt 264 (!) Hauptposen auf 296 Seiten. Großes Querformat 30×24 cm. Auch dieses Buch haben wir bereits in fotoGEN vorgestellt und – was eher selten ist – ein begeistertes Feedback erhalten. Es bekam, wie Sie hier auch sehen, den Button „SEHR EMPFEHLENSWERT“. Es dürfte eigentlich in keiner Fotoclub-Bibliothek fehlen. Die Aufbereitung mit der großen, lesefreundlichen Schrift und den vielen Fotos ist einmalig. Was „POSEN“ betrifft, das beste Buch, welches ich in meinen über 35 Jahren als Fotoredakteur gesehen habe.  Es kostet 39,90 und als E-Book 34,90 Euro. Nehmen Sie es selbst zur Hand oder lassen Sie ihr nächstes Model reinschauen…

Kurzmeldungen von dieser Woche

blogvisitenkarteDas beste Einzelbild eines deutschen Fotografen beim diesjährigen Wettbewerb der Sony World Photography Awards ist ausgewählt: Daniel Fleischhackers Foto wird vom 22. April bis 8. Mai 2016 im Somerset House in London ausgestellt. „The Frozen Mountain“ heisst das Foto, welches der Jury bei der Auswahl des deutschen Gewinner am besten gefiel. Der Fotograf wohnt in Rosenheim und gewinnt eine Alpha 7II.  Das Motiv wurde an einem kalten Winterabend im Januar am Hintersee in den Bayerischen Alpen aufgenommen. Profifotograf Guido Karl, welcher in der deutschen Jury saß: „Das Bild hat mich geradezu angesprungen“. Die weiteren zwei Plätze gingen an Martin Seraphin und Stefan Thiel. Mehr zum Wettbewerb finden Sie hier www.worldphoto.org >>>

Der Trailer zum neuen BEN HUR-Film steht im Internet. Ob er den Spielfilm von William Wyler mit Charlton Heston übertreffen kann, ist die Frage – auch nach dem Trailer. Sicher wird das Wagenrennen, welches immer noch nicht übertroffen wurde, entscheidend sein. Der alte 4-Stunden-Film kam 1959 in die Kinos. Man sollte die neue Fassung möglichst auf einer grossen Leinwand sehen. Ich hatte diesen Film in Stuttgart auf der damals größten Kinoleinwand gesehen. Dort lief auch der Film „Windjammer“, der gleichzeitig mit 3 Projektoren gezeigt wurde. Natürlich hatte ich auch diesen gesehen.

Nachtrag zum Kommentar

Einen Nachtrag zum Kommentar finden Sie zusätzlich auf meiner Webseite unter Workshops und Spaziergänge >>> Es gilt der mir gestellten Frage, kann man die 100 ausfotografierten Motive irgendwo sehen?

Dieses Foto vom 15.9.2004, aufgenommen 7.15 Uhr, zeigt eines der "100 ausfotografierten Wettbewerbsmotive". Warum man nicht alle 100 sehen kann, erkläre ich dort auch.

Dieses Foto vom 15.9.2004, aufgenommen 7.15 Uhr, zeigt eines der „100 ausfotografierten Wettbewerbsmotive“. Warum man nicht alle 100 sehen kann, erkläre ich dort ebenfalls.

Tipp zu Fotowettbewerben – Landungsstege bewegen sich vom Wettbewerbsbild zum Andenkenbild

Ohne Titel

Die Jurierung für die 1. Runde 2016 des fotoGEN-Wettbewerbs ist beendet. Noch warte ich auf die 2 Auswahl der besten Fotos von Sihl und Ilford. Ich hatte ja noch geschrieben, „senden Sie keine Bäume ein, die Jury hat genügend“. Aber es war ein weiteres Motiv, von dem wir noch mehr erhalten haben: Alte Landungsbrücken! Und welches der 12 Motive hat gewonnen? Das mit der besten Stimmung. Das mit dem besten Effekt, welcher die Bildaussage steigert. Ein Motiv, das durch das entsprechende Papier noch interessanter wirkt. Mein Tipp: Solche Motive wie hier werden Sie nach den Veranstaltungen in Zingst noch öfters bei Wettbewerben sehen – die Chancen auf einen Gewinn werden damit nicht steigen. Die Juroren möchten neue Bildansichten sehen, keine die jeder Fotograf im vorbeigehen schießen kann. Denn dann werden sie schnell zu Postkartenansichten. Wenn Sie als Einsender das Glück haben, dass die Juroren eher wenig Bilder bei Wettbewerben gesehen haben, steigen die Chancen wieder. Siehe auch mein Kommentar zu Wettbewerb allgemein >>>

1976 – die erste Beteiligung

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Aufgrund meines Kommentars >>>, auf eine öfters gestellte Frage über Wettbewerbe (Mögen Sie eigentlich keine Wettbewerbe?,)  habe ich auch einige interessante Telefonanrufe bekommen. Ausserdem ein Mail von Peter Schneider aus Hamburg „haben Sie eigentlich schon selbst an einem Wettbewerb teilgenommen?“  Ich will hier nicht die Wettbewerbe aufzählen, ich möchte nur die Urkunden zeigen, welche  ich von meiner ersten Teilnahme erhalten habe. Heute bin ich froh, dass ich diese habe, denn es ist ein Erinnerungsstück. Man sieht ihr an, dass Sie 1976 mit einer Schreibmaschine beschriftet, und der Fehler im Namen ausgebessert wurde. Bei der 2. Urkunde 1977 hat man dann noch BRD hinzugefügt. Obwohl man ihnen etwas das Alter ansieht, sind es doch schöne Erinnerungsstücke. Das merken Wettbewerbsfotografen erst, wenn diese nicht mehr vorhanden sind. Andere Urkunden, welche ich auch habe, sehen dagegen recht „mickrig“ aus (billiges Papier, billiger Druck). Aus diesem Grund habe ich auch für den eigenen Wettbewerb Urkunden auf edlem Papier gewählt.  Die von mir eingesandten Motive waren übrigens 6×6 cm-Dias. Ob früher oder heute, wenn ich mich tatsächlich an einem Wettbewerb beteilige gibt es nur zwei Kriterien: Mir müssen die Bilder gefallen und nicht durch eine Meinungsumfrage auf Facebook ermittelt werden (der schlechteste Weg, den Publikumsjurierungen weichen immer stark von echten Jurierungen mit diversen Juroren ab). Ausserdem versuche ich Motive zu wählen, die nicht unter „die 100 ausfotografierten Motive“ fallen. (Wobei mir diese persönlich als Herzblutbild gefallen können). Zur Einsendung nehme ich Motive, die sonst keiner einschicken kann, weil sie nur von mir aufgenommen werden können oder weil sie speziell zum Thema passen. Natürlich ist auch das keine Garantie für den Sieg. Es ist aber von Vorteil, um in die Endauswahl zu kommen.

Canon EOS 1300D – kurzer Steckbrief

Ohne Titel

APS-C-Sensor mit 18 Megapixeln.  GezielteSteuerung der Hintergrundunschärfe, Mit mehr als 80 kompatiblen EF und EF-S-Objektiven und diversem Zubehör. Modus „Automatische Motiverkennung“ – Der schnelle Autofokus ermöglicht beim Blick durch den Sucher, dass dynamische Motive auch bei Reihenaufnahmen mit bis zu drei Bilder pro Sekunde stets im Fokus bleiben. Diverse Kreativfilter.ISO-Empfiindlichkeit bis 6400, erweiterbar auf 12.800. Videoaufnahmen in Full-HD. Ausgestattet mit NFC und zahlreichen neuen WLAN-Funktionen.  Zum einfachen Speichern und Teilen der Fotos kann sich die Kamera auch mit der Canon Connect-Station CS100 verbinden. Verfügbar im Handel voraussichtlich ab April 2016. Gehäuse 375 Euro, mit EF-S 18-55mm IS II 485.- Euro.

Erding: Zu Ostern in das Frauenkircherl

Das Plakatbild stammt von Erich Mansfeld und wurde im U-Bahnhof Hasenbergl in München aufgenommen. Das SW-Foto "Herzlich Willkommen ist von Hans-Peter Gebel

Das Plakatbild stammt von Erich Mansfeld und wurde im U-Bahnhof Hasenbergl in München aufgenommen. Das SW-Foto „Herzlich Willkommen“ ist von Hans-Peter Gebel.

Wie jedes Jahr um die Osterzeit – 25.3. bis 26.3. 2016 – stellt der Fotoclub Erding im Frauenkircherl am Schrannenplatz aus. Wie jedes Jahr wird es an der Vernissage, die am 24.3. um 19.30 Uhr beginnt recht voll im Ausstellungsraum. Schon deshalb, weil der Club sein 45. Jubiläum feiert! 19 Mitglieder des Clubs zeigen ca. 83 Fotos. Die Besucher erwartet wieder ein Spektrum an verschiedenen Motiven. Wie immer bietet der Club die Möglichkeit, auf einem „Wahlzettel“ die besten Bilder anzukreuzen. Die Wahl fällt schwer…

Da die Parkplätze am Schrannenplatz nicht gerade üppig sind – es gibt einen großen Parkplatz, von dem es nur 5 Gehminuten zur Ausstellung sind. Mit der S-Bahn Linie 2 können Sie auch bis zum S-Bahnhof Erding fahren. Von dort durch die Stadt sind es ebenfalls nicht mehr wie 10 Minuten. Und wer es immer noch nicht weiss: In Erding gibt es endlos viele Lokale, Restaurants und Kneipen für den Besuch danach.

Hier finden Sie Kurzmeldungen für diese Woche

Anschauen100Liebe (Foto)- Freunde,
einige Interessierte an meiner Ausstellung „40-Jahre im Rahmen“ in Unterschleißheim, die bei der Vernissage nicht dabei sein konnten, haben nachgefragt, wann ich mal wieder vor Ort bin. Bevor ich die Bilder bald abhänge, wollte ich sie mir selbst noch einmal anschauen. J
Ich bin also am kommenden Samstag, den 12.3. ab 14:30 Uhr (bis ca. 16:00 Uhr) im Bürgerhaus und dort auch „ansprechbar“. Es gibt, wenn gewünscht Informationen bzw. Details zu den einzelnen Bildern und Fotoprojekten. Herbert Becke. Auch zu erreichen unter DER BECKE >>>

Es lohnt sich, zwischendurch einmal auf meine Webseite www.detlev-motz.de >>> zu schauen. Es gibt einige Serien- und Kinoneuheiten, die Workshops werden demnächst ebenfalls vorgestellt. Ausserdem finden Sie einen Kommentar zu Fotowettbewerben.(12.3.2016: Bin überrascht, das doch viele Interessenten über Facebook, den Weg zum Kommentar gewählt haben)

Tanja Zech und Susanne Jung sind jetzt MFIAP-Titelträger im Saarland. Dazu mal auf DVF Saarland gehen >>>. Leser die nicht in Amateur-Fotoverbänden sind, werden sich jetzt fragen: Was bitte ist ein MFIAP-Titelträger? Ja, manche Meldungen sind auch etwas zu kurz 🙂

5110Ich komme aus der „analogen Welt“ und habe sehr lange darin fotografiert. Ich persönlich würde nie auf die Idee kommen, wieder in diese Welt zurück zu gehen. Wer es demnächst vor hat, der sollte sich vorher gut informieren, denn es kann auch eine teure Angelegenheit werden. Gerade weil ich auf Messen immer wieder von Jugendlichen höre, die damit beginnen wollen – ich selbst kenne bis jetzt keinen. Wer es wagt und Geld sparen möchte, der sollte vielleicht zum Buch „Absolut analog“ greifen aus dem dpunkt-Verlag. Es kostet 34,90 Euro und geht wirklich auf alles ein, was man wissen sollt: Über Filme – über das Labor – über die Verarbeitung – über die Präsentation -über die Archivierung – über den „geplanten“ Zufall. Mehr im nächsten fotoGEN. Oder auf der Webseite vom dpunkt.verlag>>> . Die Autoren sind Monika Andrea und Chris Marquardt.

Vormerken für einen Ausflug im Kalender: Am 26.4.2016 um 19 Uhr wird die Ausstellung „30 Jahre nach Tschernobyl“ eröffnet. Fotografen: Roland Hank und Susanne und Wolfgang Seiffert. Ausstellungsort: Sparkassen Forum Kaufbeuren, Ludwigstrasse 26. Mehr hier demnächst. 

Wer noch eine interessante Meldung hat, sollte dies beachten: Kurzer Text per Mail mit Kontaktperson (eventuell Tel. und Webseite). Bild 600 Pixel längste Kante! Solche Meldungen gehen so schnell wie möglich auf meinen Blog. Je mehr ich bei einer Meldung Arbeit habe, desto länger dauert es.