Der Blende 1 Fotoclub e.V. München präsentiert in diesem Jahr seine 26te Jahresausstellung. „Minimalismus“, lautet das Motto der Ausstellung, die vom 9. bis 16. Mai im Ritter-Hilprand-Hof in 82024 Taufkirchen zu sehen ist. Unter dem Thema „Minimalismus“ zeigen die Arbeiten der Fotografinnen und Fotografen des „Blende 1 Fotoclubs e.V“. in unterschiedlichen Konzepten, mit verschiedenen Bildideen und -aussagen ganz individuelle Herangehensweisen. Die Mitglieder des Blende 1 Fotoclub e.V. haben sich bei der Erarbeitung des Themas zum Ziel gesetzt, auch eine inhaltliche Auseinandersetzung mit dem Thema zu finden. Dabei sind Einzelbilder, Serien und Sequenzen entstanden, die einen differenzierten Blick auf das Thema werfen. Von minimalistischer Architektur, über Auseinandersetzungen mit einem minimalistischen Lebensstil bis hin zum Versuch die Philosophie der Minimal Art in der Malerei mit fotografischen Mitteln umzusetzen sind viele unterschiedliche und spannende Bilder entstanden.
Wieder geht es im Juni zum „Almenrausch“ in die Steiermark. Das Seminar ist ausgebucht und 70 Prozent der Teilnehmer von den Jahren davor, sind wieder dabei. Falls wir von der bunten Blütenpracht nicht genug bekommen, sind wir „privat“ im Juli noch beim „Fest der Alpenrosen-Blüte“ auf dem Fellhorn. Bild: Hier ist „Einkehr zur Jausen“, wenn wir am zweiten Tag genügend Landschaftsaufnahmen auf der Speicherkarte haben. Was in dieser Tasse ist, hat es in sich. Nach der 3. Tasse sieht man die Welt noch bunter als zuvor. Deshalb nennen wir diesen „Almkaffee“ auch „Almenrausch“. Nach ihm wurde das Seminar benannt – und natürlich auch deshalb, weil die roten Blüten zu einem „Fotografierrausch“ verleiten.
Till Brönner, deutscher Trompeter, geboren in Viersen, war mir bis 2007 nicht bekannt. Erst durch sein „The Christmas Album“ wurde ich auf ihn aufmerksam. 2010 entdeckte ich ihn wieder in der Castingshow X Factor, welche von RTL und VOX ausgestrahlt wurde. Ich empfand ihn als äusserst sympathisch. Auf der Photokina stellte er sein neues Buch vor, aus dem auch die Bilder zur Ausstellung in Zingst sind. Es ist auch noch über Amazon erhältlich und viele seiner Musikstücke. Die Vernissage wird sich sicher lohnen, auch wenn er nicht persönlich anwesend ist. Brönner erhielt u.a. von 2007 bis 2009 den Echo-Preis in der Kategorie „Jazz national/Internatonal“. 2009 wurde er für den Grammy nominiert.
Die Leica Galerie Zingst präsentiert zum Umweltfestival die Ausstellung von Till Brönner vom 30.5. bis 30.8.2015. Leider ist er bei der Vernissage nicht persönlich anwesend. Hier sein Bild von Beth Dito (amerikanische Sängerin)
Sie haben an mich diverse Fragen, zum Blog, zur Webseite oder zu fotoGEN? Auch zu Seminaren, Büchern, Filmen oder eventuell Bildgeschichten, die Sie anbieten möchten? Dann benutzen Sie bitte nur noch diese Mail-Adresse:info@detlevmotz.de
Aus technischen Gründen laufen alle Mail-Adressen jetzt über 1&1 und fotoGEN@mac.com ist nicht mehr aktiv! Sollten Sie in den letzten Wochen noch an fotoGEN@mac.com geschrieben haben, bitte nochmals ein Mail senden oder kurz anrufen auf 08122-2276332. Auch die PayPal-Zahlungsmeldungen kamen über diese Mail. Zwischenzeitlich kommen diese ebenfalls über info@detlevmotz.de. Für Anfragen zwecks Seminare können Sie auch diese Mail benutzen: seminare@detlevmotz.de
Veröffentlichungen auf diesem Blog: Ausstellungen von Fotoclubs und Einzelpersonen werden hier gerne veröffentlicht. Es besteht manchmal die Meinung, dass ich die Zeit habe, diverse Webseiten anzuschauen, wie beispielsweise vom DVF, damit ich eine Ausstellung übernehmen kann. Falsch gedacht, dazu fehlt mir als Rentner die Zeit! Ich benötige ein Bild welches auf der Ausstellung hängt oder ein passendes Foto zur jeweiligen Aktion (Einladungskarte oder Plakat ist dafür oft nicht geeignet, weil die Schrift hier nicht lesbar ist). Das Foto muss nicht grösser sein als 600 Pixel längste Kante. Und es sollte eine Ansprechperson angegeben sein, inkl. genauer Angabe, wo die Aktion oder Ausstellung stattfindet. Sonst rufen Sie mich einfach vorher an: 08122-2276332. Auch, wenn ich auf ein Mail längere Zeit nicht antworte. Bei den vielen Mails die ich bekomme (inkl. Spams) können auch mal einige im „Nirvana“ landen. Zur Zeit beträgt die Besucherzeit pro Tag zwischen 1800 und 2300. Immerhin die Möglichkeit für einige neue Interessenten auf der Ausstellung oder bei einer Aktion.
Der Einsendeschluss für den fotoGEN-Wettbewerb ist der 4. Juni 2015. Bedingungen und Preise finden Sie ab sofort auch hier. Mehr dazu ab nächster Woche. Unter anderem wird es Programme, sowohl für Mac als auch für Windows geben. In der nächsten Runde erhalten die Urkunden-Gewinner ebenfalls wieder Sample Packs von TECCO. Die Sample Packs aus der letzten Runde gehen an einige weitere Urkunden-Gewinner ebenfalls nächste Woche ab.
Meldungen die man zur Zeit bekommt: iPhone soll (wann auch immer) eine neue Linse bekommen mit SLR-Qualität.
Erschienen ist ein Buch, welches Lautsprecher eingebaut hat und zu den Fotos ein passendes Klangbild/Text liefert.
PRAKTIKA sagt „Auf Wiedersehen“.
fotoGEN auf Facebook zeigt sehenswerte Fotos, die wir auf Facebook entdecken. Dies hat zu erheblich höheren Zugriffszahlen geführt. Interessant auch für mich ist dabei, wieviel Leser für das jeweilige Bild ein „Like“ geben. Die Bilder mit den höchsten Wertungen dürften auch bei Wettbewerben viel Erfolg haben und ganz vorn liegen.
Die Überschrift ist kein Versprechen von mir, sondern behauptet der Buchverlag. Beim kurzen Durchblättern des 260-Seiten-Buches habe ich aber schon einige Tipps gefunden, die das GoPro-Filmen erleichtern. Ja, man wird fast angesteckt ebenfalls mal mit der GoPro ein Video zu erstellen. Beantwortet werden Fragen wie: Wo fängt man an – Welche Szenen verwendet man und wie – Welche Länge sollten die Szenen haben – Wie setzt man am besten Schnitte – Wie lang soll das Video werden? Gelernt habe ich dabei so nebenbei was „wide“ – „medium“ und „narrow“ zu bedeuten hat. Mehr erfahren Sie in der nächsten Ausgabe von fotoGEN.
Ausserdem stellen wir Ihnen die Bücher/Lern-DVD aus dem Rheinwerk-Verlag „Von erfolgreichen Fotografen lernen – Naturfotografie“ (von diversen Fotografen) und „Adobe Photoshop Lightroom 6 und CC“ von Maike Jarsetz vor.
263 Seiten, erschienen beim dpunkt.verlag, 19,95 Euro in Deutschland, 20,60 Euro in Österreich. Autor: Julian Breuer
„Laupheim rief und alle kamen“, könnte man sagen. Für mich hat diese Veranstaltung schon einmal den entscheidenden Vorteil, dass man nicht an das andere Ende der Republik fahren muss, um Bilder und Referenten zu sehen. In etwa 2 Stunden bin ich mit dem Auto in Laupheim. Und wie immer spielte auch das Wetter mit. Sicher kann man auch sein, viele Leute zu treffen, die man schon lange Zeit kennt. Es ist aber auch schön, mit Leuten zu sprechen, die man nur durch Bücher kennt oder über Facebook. So zum Beispiel Eberhard Schuy. Ich freute mich auch deshalb, da Bernd Mai als einer der Gewinner meines Fotowettbewerbs, jetzt das Buch OBJEKTFOTOGRAFIE von ihm mit Widmung erhält. Auch hatte meine Frau und ich mal wieder die Zeit, mit Volker Frenzel, Manfred Kriegelstein und anderen „zu quatschen“. Manfreds Serie „Lost Wallpapers“ gefiel uns beiden ausgesprochen gut. Hier zeigte sich auch, dass solche Motive erst auf Papier richtig wirken. Zu den Live-AV-Shows: Eigentlich wollte ich auf den Vortrag von Andreas Pröve (den ich nicht kannte) verzichten. Indien ist nicht gerade mein Thema. Aber die Eröffnungsrede von Otto Marx konnte ich mir ja nicht entgehen lassen. Froh war ich, dass ich mich dazu entschlossen hatte, denn es war eine der besten Shows die ich in den letzten Jahren gesehen habe. Gut gemacht, interessant und emotional. Man sollt sich unbedingt mal eines der Bücher von Andreas Pröve anschauen.
Wie nicht anders erwartet, war für uns die zweitbeste Show von Bernd Römmel. Seine Bilder zeigen Lichtstimmungen, bei denen man nur noch staunen kann. Wieviel Zeit, Energie und Kilometer im Auto für solche Motive drauf gehen, kann man hier nicht nur erahnen – man kann es sich vorstellen. Diese Show war keine Sekunde langweilig, weil er auch noch ein guter Redner ist. Auf weitere Shows möchte ich hier nicht eingehen, weil der Platz nicht reicht und weil es natürlich für uns auch „Ausreisser“ gab, welche durch die Präsentation oder Bilder weniger gefielen. Zwischendurch hieß es auch mal, einen Vortrag zu versäumen um sich mit Fotografen zu unterhalten oder die Stände anzuschauen. Diese Veranstaltung hat für mich auch den Vorteil, dass sich meine Frau keine Sekunde langweilt (wie bei einigen anderen Veranstaltungen, die sie früher mit mir schon gesehen hatte). Die Veranstaltung hat ihren fast familiären Charakter bewahrt – und man kann auch sicher sein, dass man garantiert auf Tierfotograf Franz Bagyi stösst. Diesmal ohne Show aber nicht weniger umtriebig und mit seiner Frau.
Martin Zurmühle aus der Schweiz war diesmal unter den Referenten für die Abteilung „Bildwirkung“ zuständig. Wer etwas intensiver auf das Thema eingehen wollte, der konnte sich mit seinen Büchern eindecken.
Lieber Helmut, zu Deinem Geburtstag haben wir keine Mühen und Geld gescheut, um ein Programm zu finden, das zu Deinem Foto den richtigen goldigen Rahmen liefert. Alles Gute und Gesundheit, dass Du auch weiterhin in Deiner Badewanne vor dem Haus Dein Bier trinken kannst, während wir hier wieder Schnee schaufeln werden. Weiterhin gute Fotos am anderen Ende der Welt, egal mit welcher Kamera Du gerade unterwegs bist ! Ach ja, und Petri-Heil!
Von Frank Späth hatten wir schon andere Bücher über das LUMIX-System vorgestellt. Jetzt hat er sich die TZ71 zur Brust genommen. Was mir schon auf den ersten Seiten gefällt, dass ich ohne lange zu suchen, einen Vergleich mit der TZ61 finde. Das habe ich bereits mit 2 Pressemeldungen versucht – eine zähe Arbeit. Einen Vorteil haben seine Bücher: Sie sind kurzweilig, nachvollziehbar und durch die größere Schrift gut lesbar. Mehr dazu in fotoGEN Juli-August-September. Sie wollen ein paar Seiten sehen?Hier geht es lang >>>
Auch wenn man mit mehreren Personen unterwegs ist, reicht die Zeit sowohl für Erinnerungsbilder als auch für Fotos, die für ein kleines, selbstgestaltetes Buch gedacht sind. Dazu sollte aber auch die Kamera passen. Leicht und handlich muss sie sein. Wer nimmt für eine Opernreise schon eine schwere und unhandliche SLR-Kamera mit.
Auch dieser Beitrag hat etwas mit Musik zu tun. Während ich als Goisern-Fan nur 1,5 Kilometer zum Erdinger Kino fahren musste, war der Anreiseweg von meiner Frau etwas länger. Einmal im Jahr ist sie zu einer Oper oder zu einem Musical mit drei Geschäftskolleginnen unterwegs. Dies war optimal, denn sie konnte damit gleich die Alpha 5100 von Sony auf Herz und Nieren prüfen. Die Kamera war mit zwei Objektiven gerade noch so groß, dass sie ohne zu stören in die Handtasche passte. Bei drei Tagen Paris, ist zum Besuch der Oper auch noch für Bilder Zeit. Wobei sie bei der Anreise 4 Stunden durch einen Großband in Paris verloren hatte. Viel Zeit, wenn man nur Freitag bis Sonntags unterwegs ist. Es reichte aber trotzdem für viele gute Bilder. Tipp: In diversen Gebäuden besteht zwischenzeitlich absolutes Fotografierverbot. Gut, wenn dabei das Auslösegeräusch der Kamera nicht zu laut ist 🙂 Mehr dazu in fotoGEN vom Juli bis September. Foto: Christine Motz
Als Goisern-Fan lässt man sich die Gelegenheit natürlich nicht entgehen, einen Dokumentarfilm über ihn auf grosser Leinwand zu sehen. In Erding schlug man zwei Fliegen mit einer Klappe, denn Regisseur Marcus H. Rosenmüller war anwesend und erzählte einige interessante Details zu seinem Film. Aber auch der Kampf von Goisern so erfolgreich zu sein wie heute, trotz vielen Rückschlägen, war interessant. Wie er auf den Namen „Hubert von Goisern“ kam ebenfalls, denn die Namensgebung war eher eine Racheakt. Mit seiner Art der Musik war es am Anfang seiner Musikerlaufbahn nicht einfach. Aber der Filme zeigte, wenn man an sein Talent und seine Art der Musik glaubt und sich nicht verbiegen lässt, muss es irgendwann mal aufwärts gehen. Auch wenn dabei viele Zufälle eine Rolle spielen. Goisern-Fans sollten sich diesen Film auf jeden Fall ansehen. Altes und neues Filmmaterial wurden hier optimal zusammengefügt und geben einen guten Eindruck wie er zu dieser damals völlig neuen Art der Musik gekommen ist.
Aufführung Mittwoch, 22. April im Erdinger Kino. Das Porträt entstand auf einer Freilichtaufführung in Kaltenberg aus dem Pressegraben – mit dem Ohr 2 Meter von den Lautsprechern entfernt!
Klaus Tamm, Wuppertal, Naturfotograf des Jahres 2015 bei der GDT. Wie bei so vielen Fotos, entfaltet dieses Bild seine Wirkung erst ab einer bestimmten Größe – und auf Papier. Vielleicht ein Tipp, um die Ausstellung ab dem 14. Mai mal im Bundesamt für Naturschutz in Bonn anzusehen. Sie wird am 13. Mai um 17.00 Uhr mit einer Vernissage eröffnet. Eine Auswahl der Bilder wird wie immer auf dem Internationalen Naturfoto-Festival der GDT vom 23. bis zum 25. Oktober präsentiert.
Im Wettbewerb der Gesellschaft Deutscher Tierfotografen setzte sich Klaus Tamm mit seinem Bild „Sumpf-Siegwurz“ gegen 242 GDT-Mitglieder aus sieben Ländern durch. Insgesamt wurden knapp 4.000 Bilder eingereicht. Nach der Vorauswahl durch eine Jury (Antje Kreienbrink, Joachim Wimmer und Karsten Mosebach) standen den Mitgliedern am Wochenende je zehn Bilder in sieben Kategorien zur Wahl: Vögel, Säugetiere, Andere Tiere, Pflanzen & Pilze, Landschaften, Atelier Natur und als Sonderkategorie „Emotionen“. Im Rahmen der jährlichen Mitgliederversammlung der „GDT Naturfotograf des Jahres 2015“ wurde Klaus Tamm aus Wuppertal Gesamtsieger mit mit diesem Motiv in der italienischen Toskana. Damit wurde erst zum zweiten Mal innerhalb von über 40 Jahren ein Pflanzenbild zum Gesamtsiegerbild gekürt.
Klaus Tamm dazu: „Es war an einem Juniabend in der Toskana. Beim Abendspaziergang fiel mein Blick auf einige am Wegesrand blühende Bocksriemenzungen. Diese grazilen Orchideen hatte ich noch nie gesehen. Da es schon relativ spät war, beschloss ich nur einige wenige Fotos von diesen Pflanzen zu machen, um am nächsten Tag bei besserem Licht den Standort erneut aufzusuchen. Zu meiner großen Überraschung hatten Wildschweine in der Nacht offensichtlich die Knollen der Orchideen ausgegraben und verspeist. Ich wurde auf ein anderes Motiv jenseits des Weges aufmerksam. Die Sumpf-Siegwurz sollte eine schöne Alternative zur Bocksriemen-zunge sein. Mich haben die wunderbaren Farben diese Fotos nachhaltig beeindruckt.“ In weiten Bereichen Deutschlands ist die Sumpf-Siegwurz mittlerweile vom Aussterben bedroht und entsprechend gesetzlich geschützt. Sie ist eine Zeigerpflanze für feuchte, kalkhaltige Böden. Im Mittelalter wurde die Sumpf-Siegwurz als Unheil abwendende Pflanze unter die Rüstungen von Rittern gesteckt, um unverwundbar zu machen. Hieraus hat sich auch ihr Name gebildet.
Seit Klaus Tamm als Jugendlicher erstmals eine Spiegelreflexkamera in den Händen hielt, war und ist es sein Anliegen, Menschen mit seinen Fotos für die Natur zu sensibilisieren. Ziel ist es, künstlerisch anmutende Fotos so zu gestalten, dass sie den Betrachter innehalten lassen. Seine Fotoreisen führten ihn in abgelegene Gebiete nach Norwegen, Schweden, Finnland, Bulgarien, Rumänien und Spanien, aber auch nach Südafrika und Südamerika und auf die Falklandinseln.
Klaus gewann viele Preise bei Fotowettbewerben der GDT und bei der BBC.